Jetzt registrieren
Einloggen

mpeace24s Blog

mpeace24
Hier bloggt:
mpeace24
71 Jahre
71229 Leonberg

"Ohren haben sie, hören aber nicht"

20 Verkündigt dies im Haus Jakob und lasst es hören in Juda und sprecht:
21 Höre doch dies, du törichtes Volk ohne Einsicht, die ihr Augen habt und doch nicht seht, die ihr Ohren habt und doch nicht hört!
(Jer 5:21, Schlachter)

17 Ohren haben sie, hören aber nicht. Auch ist kein Atem in ihrem Mund. (Ps. 135:17, Elb)

11 Und er sprach zu ihnen: Euch ist es gegeben, das Geheimnis des Reiches Gottes zu erkennen, denen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil,
12 »damit sie mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen, und mit hörenden Ohren hören und doch nicht verstehen, damit sie nicht etwa umkehren und ihnen die Sünden vergeben werden.«
(Mark 4:12, Schlachter)

4,10-12 Als die Jünger mit ihm allein waren, fragten sie ihn, warum er in Gleichnissen spreche. Er antwortete, dass es nur denjenigen, die ein aufnahmebereites Herz haben, erlaubt ist, »das Geheimnis des Reiches Gottes« zu erkennen. Ein Geheimnis im NT ist eine Wahrheit, die bisher unbekannt war und nur durch besondere Offenbarung erkannt werden kann.

Das Geheimnis des Reiches Gottes besteht in Folgendem:

1. Der Herr Jesus wurde verworfen, als er sich selbst Israel als König anbot.

2. Es würde einige Zeit vergehen, ehe das Reich buchstäblich auf Erden errichtet würde.

3. In der Zwischenzeit würde es in seiner geistlichen Form bestehen. Alle, die Christus als König anerkennen, gehören zu dem Reich, auch wenn der König selbst nicht anwesend ist.

4. Das Wort Gottes würde in der Zwischenzeit mit unterschiedlichem Erfolg ausgesät werden. Einige Menschen würden wirklich bekehrt werden, andere würden nur Namenschristen bleiben. Alle bekennenden Christen würden im äußeren Bereich des Reiches sein, aber nur die Wiedergeborenen würden in den inneren Bereich eintreten.

Die Verse 11 und 12 erklären, warum diese Wahrheit in Gleichnissen gelehrt
wird. Gott offenbart die für die Seinen bestimmten Geheimnisse denen, die offene, gehorsame und aufnahmebereite Herzen haben. Er enthält sie aber absichtlich denen vor, die das ihnen angebotene Licht ablehnen. Das sind die Leute, die Jesus als »jene …, die draußen sind« bezeichnet.
Die Worte von Vers 12 mögen dem oberflächlichen Leser ungerecht und hart erscheinen: »Damit sie sehend sehen und nicht wahrnehmen und hörend hören und nicht verstehen, damit sie sich nicht etwa bekehren und ihnen vergeben werde.«

Aber wir müssen uns an das enorme Vorrecht erinnern, das diese Menschen genossen. Der Sohn Gottes selbst hatte in ihrer Mitte gelehrt und viele mächtige Wunder getan. Statt ihn als wahren Messias anzuerkennen, lehnten sie ihn selbst jetzt ab. Weil sie das Licht der Welt ausgeschlagen hatten, sollte ihnen das Licht seiner Lehre nicht gegeben werden. Von nun an würden sie seine Wunder sehen, aber ihre geistliche Bedeutung nicht verstehen, und seine Worte hören, aber doch die wunderbaren Lehren hinter ihnen nicht erkennen können.

Es gibt so etwas wie die Tatsache, »dass man das Evangelium zum letzten Mal hört«. Es ist möglich, den Tag der Gnade durch fortgesetztes Sündigen zu verpassen.
Es gibt Männer und Frauen, die den Retter abgelehnt haben und nie wieder die Gelegenheit zur Buße und Vergebung erhalten werden. Sie mögen das Evangelium hören, aber es trifft auf verhärtete Ohren und ein gefühlloses Herz.
Wir sagen: »Wo Leben ist, da ist auch Hoffnung«, aber die Bibel spricht von Menschen, die zwar erweckt, aber jenseits jeder Hoffnung der Buße sind (z. B. In Hebr 6,4-6).

4 Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind
5 und das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit,
6 und die dann abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen!
(Hebr 6:4, Schlachter)

(William Macdonald)


Verfasst: 31.07.2026, 11:23 Uhr
Editiert: 31.07.2026, 11:32 Uhr

Kommentare zu diesem Blogeintrag

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Blogeintrag.