16 Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; bleibe beständig dabei! Denn wenn du dies tust, wirst du sowohl dich selbst retten als auch die, welche auf dich hören. (1. Tim 4:16, Schlachter)
4,16 Man beachte hier die Reihenfolge. Timotheus soll zuerst auf sich »selbst« und dann »auf die Lehre« achthaben. Das betont, wie bedeutungsvoll das persönliche Leben des Dieners Christi ist.
Wenn sein Leben unaufrichtig ist, dann kann er in seiner Lehre noch so rechtgläubig sein. Es nützt dann überhaupt nichts.
A. W. Pink hat sehr schön gesagt:
»Der Dienst wird zu einer Falle und zum Bösen, wenn wir ihm erlauben, unsere Anbetung und die Pflege des eigenen geistlichen Lebens zu verdrängen.«
Timotheus soll also in all dem bleiben, worüber Paulus geschrieben hat, nämlich im Lesen, in der Ermahnung und in der Lehre. Wenn er dies tut, wird er sich »selbst« und »auch die, die« ihn »hören«, erretten. Das Wort »erretten« hat in diesem Fall nichts mit der Errettung der Seele zu tun.
Das Kapitel begann mit einer Beschreibung von Irrlehrern, die Unheil unter dem Volk Gottes anrichteten. Paulus will Timotheus sagen, dass er durch Hingabe in einem gottesfürchtigen Leben und durch Treue gegenüber dem Wort Gottes sich selbst und seine Zuhörer vor diesen Irrlehren »erretten« kann.
(William Macdonald)
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we talk religion in a world that worships bread
but does not distribute it, that practices ritual
rather than rightousness, that confesses but
does not repent.
(Joan D. Chittister)
Wir sprechen über Religion in einer Welt, die Brot verehrt,
aber es nicht verteilt, die Rituale praktiziert,
anstatt Gerechtigkeit zu üben, die beichtet, aber
nicht bereut.
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