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"Das Wesen der Sünde"

23 ...denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten,
24 sodass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.
(Rö 3:23, Schlachter)

17 Jede Ungerechtigkeit ist Sünde; aber es gibt Sünde nicht zum Tode.
18 Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt; sondern wer aus Gott geboren ist, der bewahrt sich selbst, und der Böse tastet ihn nicht an.
(1. Joh 5:17, Schlachter)

Das Wesen der Sünde

Gott ist vollkommen und gut, weil seine Kräfte unauflöslich sind; die Kräfte der Kreatur aber werden durch die Sünde aufgelöst und bestehen dann nicht in der Güte und Wahrheit der göttlichen Zusammenordnung.

Die Sünde ist innerlich, in dem falschen Urteil; sie ist ein falscher Versuch der Seelenkräfte, geschieht ohne Ortsveränderung und tut aber doch großen Schaden an Leib und Seele. Sie ist süß und leicht begangen; aber die Wiederbringung ist schwer, weil sie geistlich ist.

Die Sünde ist ein Mangel an der Herrlichkeit Gottes. Die Gnade und das Heil in Christus ist die Herrlichkeit (2. Tim 2:10), die aus dem Blute des Kreuzes und aus der Vollendung des Verdienstes Christi wiederum ausfließt und womit die Seele dereinst soll umkleidet werden, weshalb denn auch der Gnade die „doxa“, die Herrlichkeit (Eph.1) zugeschrieben wird.

10 Darum ertrage ich alles standhaft um der Auserwählten willen, damit auch sie die Errettung erlangen, die in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit. (2. Tim 2:10, Schlachter)

[aus: Zeugnisse der Schwabenväter, „Heilige Philosophie“(1965), Friedrich Christoph Oetinger, 1702- 1782]


Verfasst: 22.02.2026, 07:59 Uhr
Editiert: 22.02.2026, 08:01 Uhr

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