„Behüte dein Herz mehr als alles andere, denn aus ihm quillt das Leben.“ (Sprüche 4,23).
16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln?
17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte. (Mat /:16-17, Schlachter)
An der innerlichen Gesinnung zeigt es sich, ob ein Mensch fleischlich oder wiedergeboren ist.
Sie zeigt sich auch in den geringsten Umständen des menschlichen Lebens, Bewegens und Denkens.
Aber nicht in allen Dingen ist sie jedesmal offenbar, weil weder der Mensch noch andere immer so genau darauf achten, wenn sie versteckt ist.
Ohne Absicht und Zweck hat der Mensch keinen Trieb zu reden, sich etwas vorzunehmen oder an etwas zu denken. An solcher Absicht erkennt man die Gesinnung, wenn der Mensch schon nicht daran denkt.
In der Zeit einer besonderen Veränderung kann man wegen der Wankelmütigkeit des Herzens nicht sicher angeben, ob eine Gesinnung aufs Gute oder aufs Böse vorherrsche.
Doch gerade in solcher Zeit kann die göttliche Gesinnung, die aufs Gute geht, Wurzel schlagen und befestigt werden.
(Johann Ludwig Fricker, 1729-1766, aus: „Weisheit im Staube“, Zeugnisse der Schwabenväter)
---------------------------------------------------------------------
„Der Mensch ist des Menschen Wolf“ (Thomas Hobbes, 1642)
Seiner Meinung nach hängt alles von dem Rahmen ab, in dem sich der Mensch entwickeln soll. Damit die Güte des Menschen, die seiner Natur als Geschöpf Gottes zugrunde liegt, sich voll entfalten kann, bedarf es günstiger politischer Bedingungen: Der Bürger muss wissen, dass er von einer starken und souveränen Macht beschützt wird. Umgekehrt wäre jeder, der sich moralisch verhalten möchte, ohne einen Staat, der alle respektiert, indem er sie gemeinsamen Regeln unterwirft, nur ein ausgewiesenes Opfer oder eine Beute, die der Gier aller anderen ausgesetzt ist, die versucht sind, ihre Straffreiheit zu nutzen.
[www.]
Kommentare zu diesem Blogeintrag
Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Blogeintrag.