10 denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. (Luk 19:10, Schlachter)
14 Und die Gnade unseres Herrn wurde über alle Maßen groß samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist.
15 Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der größte bin. (1. Tim 1:14-15, Schlachter)
„[Zieht] den neuen Menschen [an], der Gott entsprechend geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit.“ (Eph 4,24)
Der christliche Glaube verspricht uns, dass Veränderung möglich ist. Tiefe, grundlegende Veränderung. Du kannst herzlich und mitfühlend werden, wo du vorher gleichgültig und gefühllos warst. Du kannst dich nicht mehr von Bitterkeit und Angst beherrschen lassen. Du kannst zu einem liebevollen Menschen werden egal, wo du herkommst und was dich geprägt hat.
Die Bibel geht davon aus, dass Gott der entscheidende Faktor ist, der uns zu dem macht, was wir sein sollen. In wunderbarer Unverblümtheit sagt uns die Bibel: „Alle [Bosheit] sei von euch weggetan [...]. Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig“ (Eph 4,31–32).
Dort steht nicht: „Wenn du dich dazu in der Lage fühlst, dann …“
Oder: „Wenn deine Eltern freundlich und barmherzig waren, dann ...“
Oder: „Außer du hast schrecklichen Missbrauch erlebt, dann ...“
Dort steht: „Seid [...] freundlich und barmherzig.“
Das ist unheimlich befreiend. Es befreit uns vom grausamen Fatalismus, der sagt, dass es für mich unmöglich ist, mich zu verändern. Es befreit mich von einer mechanistischen Sichtweise, die mir vermittelt, dass meine Herkunft mein Schicksal bestimmt.
…
John Piper ist leidenschaftlicher Prediger und Professor für Praktische Theologie am Bethlehem College und Seminar in Minneapolis, Minnesota (USA).
https://www.evangelium21.net/media/2366/du-musst-nicht-bleiben-wie-du-bist
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1 Bei dir, Jesu, will ich bleiben,
stets in deinem Dienste stehn;
nichts soll mich von dir vertreiben,
will auf deinen Wegen gehn.
Du bist meines Lebens leben,
meiner Seele Trieb und Kraft,
wie der Weinstock seinen Reben
zuströmt Kraft und Lebenssaft.
2 Könnt ich's irgend besser haben,
als bei dir, der allezeit
so viel tausend Gnadengaben
für mich Armen hat bereit?
Könnt ich je getroster werden,
als bei dir Herr Jesu Christ,
dem im Himmel und auf Erden
alle Macht gegeben ist?
3 Wo ist solch ein Herr zu finden,
der, was Jesus that, mir thut
mich erkauft von Tod und Sünden
mit dem eignen theuren Blut?
Sollt ich dem nicht angehören,
der sein Leben für mich gab?
Sollt ich ihm nicht Treue schwören,
Treue bis in Tod und Grab?
„Jesus, zu dir kann ich so kommen, wie ich bin.
Du hast schon seit langer Zeit für mich das Beste nur im Sinn.
Darum muss ich nicht so bleiben, wie ich bin.“
Link:
https://www.youtube.com/watch?v=7nQ6j28Z9g0
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