19 Denn der Arme wird nicht für immer vergessen; die Hoffnung der Elenden wird nicht stets vergeblich sein.
20 Steh auf, o HERR, damit der Mensch nicht die Oberhand gewinnt, dass die Heidenvölker gerichtet werden vor deinem Angesicht! (Ps 9:19-20, Schlachter)
20. Das Gebet ist des Gläubigen Kriegswaffe. Wenn uns die Feinde zu mächtig werden, so rufen wir unseren großen Verbündeten herbei, welcher sozusagen im Hinterhalt liegt, bis der Glaube durch den Ruf: „Herr, stehe auf“, das Signal gibt. Wäre unsere Sache auch fast verloren, sie wird doch bald wieder gewonnen sein, wenn der Allmächtige sich aufmacht. Er wird nicht dulden, dass der schwache Mensch (enosch) ihm trotze und seinen Rat zunichte mache, indem er über sein Volk völlig und endgültig die Überhand gewinnt.
Er wird ihrem Prahlen durch schnelles Einschreiten ein Ende machen. Lass die Heiden vor dir (wörtl.: vor deinem Angesicht) gerichtet werden. Vor den Augen Gottes werden die Gottlosen Strafe leiden, und er, der jetzt die Langmut selbst ist, wird dann kein Erbarmen mit ihnen haben, weil sie keine Tränen der Reue bei sich aufkommen ließen, solange ihre Gnadenzeit währte.
(Charles Haddon Spurgeon)
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For God, in grace and tenderness,
regarded us in our distress;
yea, to our aid himself he came;
let all adore God's holy name.
Denn Gott hat in seiner Gnade und Zärtlichkeit
auf uns in unserer Not geschaut;
ja, er selbst ist uns zu Hilfe gekommen;
lasst uns alle Gottes heiligen Namen preisen.
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