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freiheitdings Blog

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90402 ...............

Gedanken zur Losung am 7.3.2026, -Ja, seine Gnade kann schaffen, was er will, und wäre er nicht gnädig in seinem Vergeben, es hätte unser Leben niemals gegeben.-

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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 7.3.2026



Warum sollen die Heiden sagen:
Wo ist denn ihr Gott?
Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will.
Psalm 115, 2-3


Der Lehrtext:


Jesus spricht:
Wer mich sieht, der sieht den Vater.
Johannesevangelium 14, 9



"Gott allein die Ehre". Es ist eines dieser 5 Solis oder Solas,
welche die Reformation wieder herausgearbeitet hat.

Diese wurde in der Lutherbibel dem Psalm vorangestellt.
Es ist immer schwierig mit diesen Überschriften. Denn sie sind
gleichermaßen, wie ein Brille, und man gerät in Gefahr,
den nachfolgenden Text eben mit dieser Brille zu lesen.

Wir sollten das einfach wissen.
Dann können wir die Brille abnehmen, ungefärbter lesen, und uns fragen:
Welche Gesichtspunkte umkreisen die Gedanken des Liedschreibers.

Dazu sollten wir zu Jesus beten:
Herr, dein Wort ist die Wahrheit, leite uns in der Erkenntnis deiner Wahrheit.

Und weil wir Jesu Wort aus dem Johannesevangelium 14, 6 kennen,
wissen wir, dass er auch die Wahrheit ist.
Die eine Wahrheit, die der Vater im Himmel uns wissen lässt,
und durch deren Beachtung er sich ehren lässt.


Die 5 Solis der Reformation sind aus einem Guss, sie widersprechen
sich nicht, sondern ergänzen einander.

Aus katholischer Sicht kann dies natürlich nicht so gesehen werden,
zudem rütteln die Aussagen dieser 5 Grundsätze vehement
und grundlegend an der Existenz der Kirche.

Die 5 Solis sind gleichermaßen eine Abgrenzung zu ihr. Und i. d. R. wird
die Kritik durch sie damit abgebürstet, dass dies eine evangelische
Sichtweise ist: "Ist ja nur evangelisch!"
Damit zwingt sie das Thema in einen weltlichen Bereich.

Aber es geht nicht ums "Evangelisch". Es geht um Rettung.
Es geht um die heilsbringende ungefärbte Erkenntnis der Person Jesu,
und damit auch seines himmlischen Vaters und dessen Anliegen.

Also ist auch hier eine weitere unsichtbare Brille im Raum.
Die katholische Brille, aber auch die evangelische Brille und viele andere.
Denn alle Brillen benötigen Menschen die eben dadurch schauen.

Und sie schauen immer als "unvollkommenes Wesen" da durch. Als von
ihrer Zeit beeinflusste Wesen. Die Sicht (weise) von uns ist immer reduziert.
Es geht gar nicht anders. Die Sichtweise auf Gott, auf seine Wahrheit,
Gerechtigkeit und Barmherzigkeit - sie ist immer eingeschränkt.

Der Geist Gottes aber, er öffnet uns unsere inneren Augen und Ohren.
Aber die Erkenntnisse, die er schenkt, schnell geraten wir in Gefahr sie zu
verabsolutieren. Wir machen aus Erkenntnissen nicht selten eine eigene Wahrheit.
Aber unsere Erkenntnisse unterliegen Schwächen.


Heißt das jetzt, dass wir gar nichts wirklich erkennen können?,
im Nebel der Zeiten und der vielen Einflüsse?

Wollten wir nur auf uns selbst schauen, so mag das stimmen.
Aber Gott bringt uns mit seinem Wort zusammen, er bringt uns mit seinem
Geist zusammen, er bringt uns mit seiner Geschichte zusammen.
Er muss sich uns offenbaren, sonst bleiben wir im Dunkeln.

Der Vater schafft in uns durch Jesus, seinen Shn, ein Licht,
in dessen Schein der Wahrheit wir vieles erkennen, aber auch hier gilt:
"Wir sollten uns nicht einer Einseitigkeit verschreiben, sondern sorgfältig
anhand der Schrift prüfen, ob denn alles seine "Richtigkeit" hat.

Soviel gibt es zu entdecken, zu erkennen, dass die Zeit unseres Lebens
nicht ausreicht, auch nur einen Bruchteil der Liebe Gottes zu erkennen.

Im Psalm 115 macht der Beter gleich am Anfang klar, um was es ihm geht:
"Es geht ihm um Gott und seine Ehre, um Gott und seine Gnade."


Gottes Ehre besteht darin, dass er der Grund allen Seins ist,
dass er ein guter Vater ist und uns Menschen zur Liebe geschaffen hat.
Ja, alles Sichtbare und Unsichtbare.

Wir müssen bedenken, dass Gott das Problem hat, (das für ihn kein Problem
darstellt, aber aufgrund unserer Begrenzung schon, uns rettend zu begegnen.)

Es bedarf nur eines Wortes, eines Gedankens von ihm, und die Planeten
ordnen sich in ihre Bahnen und umkreisen die Sonne in der von ihm
gewünschten Genialität, die sich kein Mensch erdenken kann.

Er schafft aus dem Nichts - allein durch die Macht seines Wortes -,
Er spricht und es geschieht, er gebietet und es steht da.

Aber als er den Menschen schuf, da grenzte er sich ein.
Er zauberte eben nicht ein Wesen, in das er "Liebe" hinein programmierte,
hinein verordnete. Denn dann wäre es keine Liebe mehr.
Sondern es bedurfte der Reaktion unseres Herzens.
Und die fiel, wie wir wissen miserabel aus.

Noch bevor es zum Fall in die Sünde kam, verband sich das Herz eben
nicht mit seinem Schöpfer, sondern nutzte nur die Dinge, die es vorfand.

Hätte es sich auf Gott ausgerichtet, so hätte es doch gesprochen:
Was haben wir für einen wunderbaren Schöpfer,
schau Adam, wie sehr Gott uns lieb haben muss,
wenn er uns all das, was wir hier haben, gegeben hat.

Und Adam hätte sagen können, ja, seine Liebe ist über alle Maßen.
Diese Vielfalt, diese Farben, die Pflanzen, die vielen schönen Tiere,
und du Eva, bist mir auch ein Wunder.

Aber hätte Adam von einem Frieden sprechen können?
Er wusste ja noch nicht was "kein Frieden" war.
Und hätte er wirklich von Liebe sprechen können,
wenn er nicht wusste, was "Hass" und Ablehnung war?

Diesen Gedanken sollten wir einmal nachgehen.
In welchem Maß konnten die Menschen Gott erkennen?
Und - engagierte sich das Herz?,
verwendete das Herz sein Denken zur Ehre Gottes?


Hat Gott denn das menschliche Herz fehlerhaft geschaffen?
Das denke ich nicht. Er hat es in einem Zustand erschaffen,
dass es Freiheit hatte sich zu füllen.

Das es entscheiden konnte, was es wollte. Dieser "freie Wille", nur dieser
freie Wille konnte eine Liebesentscheidung treffen. Es musste so sein.

Und das Herz des Menschen hat sich entschieden, Gott seine Liebe nicht
zu glauben. Damit trennte es sich aus dem Guten, das in ihm angelegt war.
Es wandte sich dem Bösen zu.

Und auf diesen Weg findet es auch wieder zurück, wenn es sich entscheidet,
Gott seine Liebe, seine Wahrheit, zu glauben,

Aber in uns ist eine neue Sache entstanden, die das nicht will.
Das "Ego" als Diener der Sünde, das sich meldet, sobald wir uns zu Gott
hinwenden wollen, das alles versucht, Gott schlecht zu machen,
Das geschieht in den kleinsten Augenblicken jedes Tages,
wo wir auf uns sehen oder auf Menschen, oder auf die Welt.

WIr klammern Gott aus. Wir verachten ihn dadurch, dass wir ihn nicht
beachten. Täglich lassen wir ihm das wissen, er existiert für uns nicht.
Und uns macht das kein bisschen etwas aus, so über ihn zu denken.

Wer aber Gott erfahren hat, der kann dies nicht mehr sagen. Aber hat er
wirklich Gott erfahren und kann er wirklich feststellen, dass er nicht
wieder einem Betrug erliegt?

Dazu gibt des die Heiligen Schriften. Die Bibel und ihr Kanon, das ist
ihre Ansammlung von Büchern. Es sind 66 Bücher. Hätte man die Psalmen
nicht zusammen gefügt, und andere Bücher nicht getrennt, wäre es eine
andere Zahl. Aber es kommt nicht auf die Zahl an. Es kommt darauf an,
ob Gott selbst sich zu diesem "Zusammengefügten" stellt.

Und wer Gott begegnet ist und mit ihm lebt, er wird in seinem Inneren
merken: Ja, er stellt sich dazu.

Wenn ich lese: Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten,
und ich rufe ihn an und es geschieht, was soll ich da noch sagen?

Wenn da steht, dass er mir meine Sünde vergibt, wenn ich zu Jesus komme,
und sie ihm bekenne, und ich dann eine Befreiung erlebe, merke, dass die
Last weg ist, der Hass, der Unfriede - einfach weg …, was soll ich sagen?

Wenn ich merke, dass Geborgenheit und Freude und Friede plötzlich mein
Inneres erfüllen, ein Friede mit dem man selbst in Todesnähe bestehen kann,
was soll ich dann sagen?
Da bleiben Liebe und Dankbarkeit.



+++++++
Psalm 115, 1-3
1 Nicht uns, HERR, nicht uns, / sondern deinem Namen gib Ehre,
um deiner Gnade und Treue willen!

2 Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott?

3 Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will.
+++++++

Das muss ich dann sagen und schreiben. Und es fällt kein Wort Gottes
auf die Erde, ohne dass es geschieht, er sendet es und richtet es aus.

So beschreibt Johannes am Anfang seines Evangeliums die leidvolle
Geschichte der Liebe Gottes, seines Sohnes Jesu, wie er von den "Seinen"
abgelehnt wird.
Aber, die ihn aufnahmen - sie leben in einer unaussprechliche Liebe.
Und es wird ihnen bewusst, wenn sie seinen Worten Glauben schenken.

Der Glaube an die Lüge hat die Menschen von Gott weg in einen
geistlichen Tod geführt. So sind in Adam, dem natürlichen Menschen,
alle Menschen durch die Sünde entartet.

Aber der Glaube an die Gnade und Wahrheit in Jesus Christus
führt die Menschen wieder zurück in die Gegenwart des neuen Adam,
der Glaube an Jesus, an ihn, führt in das ewige Leben,
weil Gott alle gerecht spricht, die ihm seine Liebe glauben.

Das meint aber nicht ein "Führ-Wahr-Halten",
sondern eine Hingabe mit aller Kraft und ganzem Herzen. Das ist Glauben.
Eine Hingabe an seine Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
Denn damit sondern wir uns zu ihm hin und leben mit ihm, wir heiligen uns.

Gottes Liebe, die wir nicht verdient haben. "Der Vater spricht gerecht!"

"ER" macht sie, die ihm vertrauen, gerecht durch das Blut des Lammes,
seines Sohnes, das Blut Jesu,
sinnbildlich an die Türrahmen des Herzens gestrichen.

Und wenn der Engel des Gerichts kommt, wird er an diesem Menschen,
an diesem Herzen vorübergehen, er wird es nicht verdammen,
denn er sieht das Blut Jesu an und in diesem Herzen.
Wer aber Jesu Geist nicht hat, der ist nicht sein.

Aber ist es verdient? Was kann das Gras seinem Schöpfer bringen?

Verweist es auf seine eigene Farbe und Schönheit und spricht,
das habe ich alles allein getan?
Oder lobt es seinen Schöpfer durch sein Sein, das verwurzelte Sein
in der Erde, wozu er doch Feuchtigkeit und Wärme und Licht schenkt.

So schenkt er uns Feuchtigkeit, Wärme und Licht.
Das alles gewährt und handelt Gott durch seinen Sohn allein.



+++++++
Johannesevangelium 14, 9
Jesus spricht: Wer mich sieht, der sieht den Vater.
+++++++

Wie können wir dann hergehen und seine Gande verwerfen.
Entweder es ist Gnade, dann ist alles Gnade,
oder es ist nicht Gnade, dann ist aber alles aus eigener Macht und Kraft.

So dumm ist kein Gras, der Mensch aber schon.

Denn wir suchen unsere eigene Ehre.
Und diese Ehre geben wir nicht in den Tod sondern halten sie fest.
Dann aber haben wir nicht Christi Sinn sondern beten ein Bild über ihn an.
Das wir uns von ihm gemacht haben. Dann zählen nicht:

Sola Scriptura – Allein die Schrift
Solus Christus – Allein in Christus
Sola Fide – Allein durch Glauben
Sola Gratia – Allein aus Gnade
Soli Deo Gloria – Allein zur Ehre Gottes

Wobei mir hier der Name Jesu fehlt:
Iesus Christus solus - Alleine in Jesus Christus, denn Christusse gibt es viele.

Sondern in allem machen wir ein Ich dazu:

Scriptura sola et ego – Allein die Schrift + Ich
Christus solus et ego – Allein in Christus + Ich
Fides sola et ego – Allein durch Glauben + Ich
Gratia sola et ego – Allein aus Gnade + Ich
Ad Dei et meam gloriam – Zu Gottes und meiner Ehre.

Das "Ich" aber stirbt am Kreuz. Es wird in den Tod gegeben,
einmal ganz und gar, und immer wieder, wenn wir seiner Lüge glauben.



*



🙏
"Guter Vater im Himmel, von dir kommt alle Ehre
und alle Ehre fließt durch unser Inneres zu dir wieder zurück,
wenn wir deinem Sohn Glauben schenken, seine Worte lieben und tun.
Denn dann erfüllt sich der Gehorsam gegenüber deinen Geboten.
Dazu schenke uns eine heiße Liebe und Gelingen.
Eine erste Liebe zu deinem Wort,
eine barmherzige wahrheitsliebende gütige Freundlichkeit allen Menschen,
und ein demütiges Herz, dass wir auch nicht machen können.
Es ist alles deine Gnade, sie bringt uns durch deine Treue gut nach Hause.
Du selbst, wer denn sonst! Deine Gnade allein! - Was denn sonst?




+++++++
Warum sollen die Heiden sagen:
Wo ist denn ihr Gott?
Unser Gott ist im Himmel;
er kann schaffen, was er will.
Psalm 115, 2-3


Der Lehrtext:


Jesus spricht:
Wer mich sieht, der sieht den Vater.
Johannesevangelium 14, 9
+++++++



Danke, für das Lesen. 💐


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Verfasst: 07.03.2026, 05:36 Uhr

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