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freiheitdings Blog

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66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 5.2.2026, -Gottes Gnade ist treu im Bewahren, denen, die auf sie hoffen.-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 452.2026



Bewahre mich, Gott;
denn ich traue auf dich.
Psalm 16, 1


Der Lehrtext:


Der Herr ist treu;
der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.
2. Thessalonicher 3, 3



Gott weiß um unsere Vergänglichkeit,
er weiß um unsere Zerbrechlichkeit,
um unsere Verletzbarkeit,
er weiß auch um unsere Sündhaftigkeit.

Wir müssen keine großen "Sünder" sein.
Bei Gott ist ein Sünder jemand,
der Sünde tut, der ihm gegenüber,
oder zu Menschen nicht
bei der Wahrheit bleibt und ungerecht ist.

Aber bei ihm fängt das Tun
schon in den Gedanken an.

Sünde hat viele Aspekte,
sie geschieht,
weil wir nicht in Gott verwurzelt sind.

Gott ist Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
Streng gesehen ist er natürlich viel mehr.
Aber diese drei Begriffe
fassen sein "Sein" und sein "Handeln" gut zusammen.

Und alles, alles, was er sonst auch noch ist,
es widerspricht sich nicht mit
seiner Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.



Wir Menschen aber,
wir widersprechen seiner Wahrheit
und seiner Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.

Wir tun das mit Gedanken,
mit Worten und Taten.
Wir tun das auch mit "Nicht darüber denken",
auch mit schweigen und zuschauen,
und mit vorbei gehen,
ohne beispielsweise zu helfen.

Wir sind Menschen,
die auch erschöpft sein können.

In unserem Schutz und unserer Fürsorge für andere,
seien es Säuglinge, Kinder,
Jugendliche, Hilfsbedürftige, kranke Menschen,
auch an Demenz erkrankte,
auch sterbende Menschen,
wir können nicht durchgängig "bewahren".

Und manchmal können wir es gar nicht.

Es kommen regelmäßig Zeiten der Erschöpfung,
des Schlaf-Brauchens, der Müdigkeit … .
Und außerdem haben wir auch nicht genügend Zeit dazu.
So denken wir.


Es kommen auch Zeiten,
wo uns alles zu viel wird.
Wo wir nicht mehr können.

Gott wäre der letzte,
der uns daraus einen Strick dreht.

Aber, im Gegensatz zu ihm,
können wir nicht durchgängig bewahrend
und schützend sein.

Wir sind unserer Schwachheit ausgeliefert.
Wir sind einem Sein unterworfen,
dass müde werden kann,
dass auch resignieren, aufgeben kann.
Wir erleben diese Zeiten unterschiedlich intensiv.


Eine Menge kleiner Bakterien und Viren,
die man nicht sieht,
kann uns schwächen oder gar töten.


Eine Menge kleiner Sticheleien kann uns
auf die Palme bringen
oder uns die Flinte ins Korn werfen lassen.

Nicht selten schlagen uns gerade
jene Menschen mit Worten,
die wir lieben und für die wir viel tun.
Das ist dann besonders bitter
und schwer zu verkraften.

Aber auch wir können mit Worten schlagen.

In all diese Situationen,
ja, und da gibt es noch viel mehr Dinge,
von denen wir nichts oder wenig ahnen,
in all diesen Situationen,
wollte Gott gerne jemand sein,
der uns bewahrt.

Er betrübt nicht von Herzen
uns Menschenkinder,
er hat vielmehr Gedanken
des Friedens und nicht des Leides,

Sondern er würde sie gerne vor dem Bösen bewahren.

Aber wir Menschen wollten das nicht
in der Art und Weise, wie Gott das wollte.

Denn Gott macht keine halben Sachen.
Wenn wir ihn in unserer Not anrufen,
es uns ernst damit ist,
dann ist das eine ganze Sache.

Genauso ernst ist es dann Gott,
uns zu bewahren.


Aber der Hintergrund seiner Bewahrung,
der Hintergrundprozess,
er findet am Kreuz auf Golgatha statt.

Obwohl es nahezu zweitausend Jahre her ist.

Ein geschehenes Ereignis,
es reicht in seiner geistlichen Dimension
weit in die Vergangenheit,
bis in unsere Gegenwart und auch
weit in die Zukunft hinein.

Denn Gott hatte sich entschieden
Mensch zu werden,
sein Leben der Wahrheit,
Gerechtigkeit und Barmherzigkeit
als Mensch zu leben.

Er tat das in Jesus, den er zum Christus,
zum Gesalbten, zum Retter für diese Welt verfügt hat.
Er selbst war in ihm.



Und von uns Menschen wurde er dann getötet.
Diesen Tod aber hat Gott als Opfer geschehen lassen.
Er wusste um unsere Boshaftigkeit.

Er hatte ein Buch schreiben lassen,
die "Schrift". Damals umfasste es nur das Alte Testament
mit seinen 39 Büchern.
(Davon wurden einige zusammengefasst
und andere auseinander getrennt).
Und in dieser "Schrift" war vieles vorgezeichnet,
was dann an jenem Karfreitag passierte.



Wir sind jedoch unsere eigenen Herren,
wie damals die Menschen seines Volkes auch.
Die Führer seines Volkes Israels, bzw. Juda
haben Gott nicht erkannt und verstoßen.
Da ging es ihnen nicht besser als uns.

Sie achteten auf den Buchstaben,
aber nicht auf den Geist der Wahrheit.
Sie versuchten alles richtig zu machen,
verwarfen dabei aber seine Gnade.

Sie beteten ihre Erkenntnis an,
ihre Interpretation der Schrift,
konnten sich aber nicht Gott
ganz und gar anvertrauen.

Sie mussten sich immer abgleichen
"Handeln wir dem Gesetz gemäß?",
aber damit war eine ständige Selbstkontrolle,
eine ständige Nabelschau verbunden.

So schauten sie ständig auf sich selbst,
und waren im Grunde der Herrscher
in ihrem Herzen.

Sie verloren sich im Buchstaben
und wurden unbarmherzig.
Besonders denen gegenüber,
die nicht so waren wie sie selbst.

Sie versuchten "perfekt" zu sein.
Wer perfekt sein will, landet im Gegenteil.

Eine "perfekte Demokratie"
ist nahe an einer Diktatur.
Die absolute Sicherheit für jene,
die herrschen.

Bei einer Perfektion braucht man keine Bewahrung mehr.
Man macht schließlich ja alles richtig.

Bewahrung aber ist in ihrem Wesen "Gnade".

Und "Gnade" ist Ausdruck der Barmherzigkeit Gottes.

Wir können sie nicht erarbeiten noch erkaufen,
wir haben keinen Anspruch auf Gnade. Keinen!

Je mehr geregelt werden muss,
umso weniger Liebe ist da,
je weniger Liebe da ist,
um so mehr braucht es die Gnade.



+++++++
Römer 5, 15-21
15 Aber nicht verhält sich’s
mit der Gnadengabe wie mit der Sünde.
Denn wenn durch die Sünde des Einen
die Vielen gestorben sind,
um wie viel mehr ist Gottes Gnade und Gabe
den Vielen überreich zuteilgeworden
in der Gnade des einen Menschen Jesus Christus. 

16 Und nicht verhält es sich mit der Gabe wie mit dem,
was durch den einen Sünder geschehen ist.
Denn das Urteil hat von dem Einen her
zur Verdammnis geführt,
die Gnade aber hilft aus vielen Sünden zur Gerechtigkeit. 

17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen
der Tod geherrscht hat durch den Einen,
um wie viel mehr werden die,
welche die Fülle der Gnade
und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen,
herrschen im Leben durch den Einen,
Jesus Christus. 

18 Wie nun durch die Sünde des Einen
die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist,
so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen
für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen,
die zum Leben führt. 

19 Denn
wie durch den Ungehorsam des einen Menschen
die Vielen zu Sündern geworden sind,
so werden auch durch den Gehorsam des Einen
die Vielen zu Gerechten. 

20 Das Gesetz aber ist hinzugekommen,
auf dass die Sünde mächtiger würde.
Wo aber die Sünde mächtig geworden ist,
da ist die Gnade noch viel mächtiger geworden, 

21 damit,
wie die Sünde geherrscht hat durch den Tod,
so auch die Gnade herrsche
durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben
durch Jesus Christus, unsern Herrn. 
+++++++


So wird der Mensch durch Gnade bewahrt
und nicht durch sein richtiges Verhalten.

Die Gnade Gottes widersteht dem Stolzen,
neigt sich aber dem demütigen Menschen zu.


Und nur einer war wirklich demütig auf dieser Welt,
durch und durch.
Gott in Jesus selbst.

Der Vater in seinem Sohn selbst,
denn der Sohn sagte,
ohne meinen Vater kann ich nichts tun.
Er sagte auch,
dass er alles nehme von seines Vaters Worten.
Er sagte auch, dass, wer ihn sieht, den Vater sieht.



So wirkte durch den Glauben der Vater im Sohn.
Dabei verwarf Gott alle menschliche Weisheit und Klugheit:



+++++++
Matthäus 11, 25-30
25 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach:
Ich preise dich, Vater,
Herr des Himmels und der Erde,
dass du dies
Weisen und Klugen verborgen hast
und hast es Unmündigen offenbart.

26 Ja, Vater;
denn so hat es dir wohlgefallen.

27 Alles ist mir übergeben
von meinem Vater,
und niemand kennt den Sohn
als nur der Vater;
und niemand kennt den Vater
als nur der Sohn
und wem es der Sohn offenbaren will.

28 Kommt her zu mir, alle,
die ihr mühselig und beladen seid;
ich will euch erquicken.

29 Nehmt auf euch mein Joch
und lernt von mir;
denn ich bin sanftmütig
und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden
für eure Seelen.

30 Denn mein Joch ist sanft,
und meine Last ist leicht.
+++++++



So wie heute auch der Sohn im Glauben
in uns wirken kann,
dass wir Demut und Sanftmut an uns erleben.

Das tut aber Gott allein durch Jesus.
Da ist er kompromisslos.
Denn in keinem anderen Namen ist das Heil
als in Jesus.

Wer gegen Jesus ist, der tritt Gott auf die Füße.
Und das wird dem Menschen auf Dauer bitter.

Denn Gott hat Jesus nicht nur als Retter hingestellt,
verfügt,
sondern auch als Richter.



+++++++
Johannesevangelium 3m 16-18
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
auf dass alle, die an ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben. 

17 Denn Gott hat seinen Sohn
nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte,
sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. 

18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet;
wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet,
denn er hat nicht geglaubt
an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. 
+++++++



Und retten heißt auch nicht nur eine einmalige Rettung,
sondern eine immerwährende Bewahrung.

Wir sind dazu berufen
über unsere Berufung Bescheid zu wissen.
Wer wir sind, wer unser Vater ist,
zu wem wir gehören, und was wir wollen.

Denn, die Liebe,
die Gott in unsere Herzen ausgegossen hat,
die will nicht mehr das Böse.

Sie ist eine behütende, bewahrende Liebe,
aber auch eine Liebe, die uns hält,
wenn wir die dunklen Seiten unseres Herzens
erkennen müssen.



Die Liebe vergibt und deckt zu der Sünden Menge.

"So decke zu die Menge der Sünden deines Bruders
und deiner Schwester und vergib."

Das meint nicht,
dass der eine oder andere Sachverhalt
unter den Teppich gekehrt wird,
sondern das meint,
dass wir Demut und Sanftmut uns gegenseitig ertragen,
einander vergeben und uns helfen
in Gerechtigkeit zu leben.

Dazu gehören die Sachen schon auf den Tisch,
vielleicht auch zuweilen in einer Strenge,
aber mit viel Barmherzigkeit.


Auf diesem Weg ist Gott
das Zusammenwirken von Wahrheit,
Gerechtigkeit und Barmherzigkeit sehr wichtig.
Keines davon besteht ohne das andere.
Wer sie voneinander isoliert,
der landet im Gegenteil.

Gott bewahrt uns durch seinen Geist,
und sein Geist nimmt täglich,
stündlich,
sekündlich
von seinem Wort.
Mögen auch andere
über die 5 Solas der Reformation lachen,
Gott lacht nicht darüber,
denn der Inhalt ehrt ihn.


So leben wir aus der Gnade allein,

die sich allein in Jesus offenbart

durch das Wort Gottes,
das er zusammengefügt hat
aus den 5 Büchern Moses,
den Propheten und den anderen Schriften,
wie auch aus dem neuen Testament durch
die Evangelien, der Apostelgeschichte,
den Briefen, und der Offenbarung,
die er in seinem Sohn an seinen Jünger Johannes
weitergegeben hat.

Insgesamt sind es heute 66 Bücher.
Eine menschliche Zahl.
Dass wir nicht den Buchstaben verehren,
sondern den Geist, der daraus durchgängig spricht.
Er selbst.

Und er offenbart sich durch seinen Geist
im Glauben,
der Glaube, den Jesus in uns beginnt und auch
zu einem guten Ende bringt.

Es ist nicht unser Glaube.
Aber oft verwechseln wir den Glauben,
den wir leben,
mit dem Glauben, den Jesus uns offenbart
und in uns beginnt bzw. begann.
Es ist aber allein der Glaube, den Jesus wirkt.

Die Pforte zum Leben ist eng.
Es passen nur Menschen hindurch,
die umgekehrt sind und wie Kinder geworden sind.

Gott gebührt allein die Ehre,
und er richtet sich sein Lob zu aus dem Mund
der Säuglingen und Unmündigen.


Weil Gott nicht im Starken handelt sondern im Schwachen.
Gott bewahrt uns ins unserer Schwachheit.
Erleben wir das vielleicht nicht,
so kann es sein,
dass wir als "Starke" unterwegs sind.
Aber welcher "Starke" braucht schon Bewahrung?
Welcher "Starke" braucht schon Gnade?

Wir leben also von Gottes "Bewahren".
Dieses Bewahren ist aus Gnade.
Allein seine Gnade kann uns bewahren.
Darin ist Gott aber auch treu.
Es ist eine beständige, verlässliche, treue Gnade.

Eine Gnade, die so gar nicht zu uns passt.
Zu unserer unbeständigen, unverlässlichen
und untreuen Art.
Aber gerade ja deswegen
passen beide zusammen,
wie die Faust aufs Auge.
Entschuldigt diesen Vergleich,
der hinkt, weil er nicht so gut klingt.

Wie das Quellwasser zum Baum.

Und wenn wir das erkennen,
dass wir Quellwasser brauchen,
unsere Wurzeln zu seinem Wasser
der Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit
ausstrecken,
so werden wir seine Treue erleben.

Seine Stärkung und sein Bewahren vor dem Bösen.
Weil sein Wort es sagt.
Weil es durch seinen Mund ging
hinein in das Herz des Paulus,
der das dann an die Thessalonicher schrieb:



+++++++
2. Thessalonicher 3, 3
Der Herr ist treu;
der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.
+++++++


Das ist wie Bargeld.
Allerdings nicht abhängig von der Inflation.
Seine Worte verfallen nicht.
Eher fällt die Erde.

Gottes Worte, sie sind wertbeständig.
Und man kann mit ihnen noch die gleiche Gnade finden,
die auch Pauuls auf dem Weg nach Damaskus fand.
Die der mit Gekreuzigte,
der Verbrecher zur rechten Seite Jesu fand.

Die gleiche Gnade,
die uns erleuchtete,
als wir zum ersten Mal
den Namen Jesus anriefen und errettet wurden.
Welch eine Herrlichkeit war das.

Als wir ihm das erste Mal Glauben schenkten,
das Vertrauen zuließen,
dass der Geist in uns wirkte.

Es ist eine herrliche Gnade,
die uns nach Hause bringt.
Freue dich mit mir und deinen Geschwistern,
freue dich mit Jesus und singe,
wie immer dir der Schnabel gewachsen ist.

Wie David in Psalm 103, wie Hanna in 1. Samuel 2.
Gott loben ist unser Grundrecht,
genauso wie das Bitten um Bewahrung.



*



🙏🌷
"Vater im Himmel,
Vater Jesu,
der du sich unseres Menschseins annahmst,
in Jesus auf die Erde kamst,
und uns am Kreuz von unserer Gebundenheit,
und von unserem geistlichen Tod befreit hast.
Dir allein, dir sei in und durch deinem Sohn alle Ehre.
So lass uns mit einem solchen
oder ähnlichen Lied dir leben:"

"Allein Dir in der Höh' sei Ehr',
und Dank für deine Gnade.
Darum, dass nun und nimmermehr
uns rühren kann kein Schade.
Ein Wohlgefall'n du an uns hast,
nun ist große Fried' ohn' Unterlass.
All Fehd' hat nun ein Ende."

"Da wir nun durch den Glauben,
den du in uns begonnen hast,
gerecht geworden sind
haben wir Frieden mit dir
in deinem Sohn Jesus Christus.
Mit ihm und durch ihn sind wir verborgen
und bewahrt in deinem Herzen."


Danke für deine Liebe,
die uns in ihm bewahrt.




+++++++
Bewahre mich, Gott;
denn ich traue auf dich.
Psalm 16, 1


Der Lehrtext:


Der Herr ist treu;
der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.
2. Thessalonicher 3, 3
+++++++


Danke, für das Lesen. 🌷



.


Verfasst: 05.02.2026, 10:31 Uhr

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