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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 30.01.2026
Der HERR sprach zu seinem Volk:
Siehe, ich will euch Getreide,
Wein und Öl die Fülle schicken,
dass ihr genug daran haben sollt.
Joel 2, 19
Der Lehrtext:
Jesus nahm die fünf Brote
und zwei Fische
und sah auf zum Himmel,
dankte und brach die Brote
und gab sie den Jüngern,
dass sie sie ihnen austeilten,
und die zwei Fische teilte er unter sie alle.
Und sie aßen alle und wurden satt.
Markus 6, 41-42
Knapp zusammengefasst
geht es im Buch Joel
um den Tag des HERRN.
Den Tag des Gerichts
und die damit verbundenen Begleitumstände.
Bis Kapitel 2, 17 steht die Verwüstung im Vordergrund.
Ab Vers 18 stellt Joel die Erlösung in die Mitte.
Bis 2, 17 geht es auch um das Gericht an Israel,
danach um Gnade für Israel
und Gericht an seinen Feinden.
In der Lutherbibel ist das 2. Kapitel so aufgeteilt:
a) Das Heer am Tag des Herrn (Verse 1-11)
b) Aufruf zur Buße (Verse 12-17)
c) Gottes Gnadenzusage (Verse 18-27)
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Joel 2, 18-27
18 Da eiferte der HERR um sein Land
und verschonte sein Volk.
19 Und der HERR antwortete
und sprach zu seinem Volk:
Siehe, ich will euch Getreide,
Wein und Öl die Fülle schicken,
dass ihr genug daran haben sollt,
und will euch nicht mehr
unter den Völkern zuschanden werden lassen.
20 Und ich will den Feind aus Norden
von euch wegtreiben
und ihn in ein dürres und wüstes Land verstoßen,
seine Spitze in das östliche Meer
und sein Ende in das westliche Meer;
er soll verfaulen und stinken,
denn er hat Großes getan.
21 Fürchte dich nicht, liebes Land,
sondern sei fröhlich und getrost;
denn der HERR hat Großes getan.
22 Fürchtet euch nicht, ihr Tiere auf dem Felde;
denn die Auen in der Steppe grünen,
und die Bäume bringen ihre Früchte,
und die Feigenbäume
und Weinstöcke tragen reichlich.
23 Und ihr, Kinder Zions,
freut euch und seid fröhlich im HERRN,
eurem Gott,
der euch den Lehrer zur Gerechtigkeit gibt
und euch herabsendet Regen,
Frühregen und Spätregen wie zuvor,
24 dass die Tennen voll Korn werden
und die Keltern Überfluss an Wein und Öl haben.
25 Und ich will euch die Jahre erstatten,
deren Ertrag die Heuschrecken,
Larven, Geschmeiß und Raupen gefressen haben,
mein großes Heer,
das ich unter euch schickte.
26 Ihr sollt genug zu essen haben
und den Namen des HERRN, eures Gottes,
preisen, der Wunder unter euch getan hat,
und mein Volk soll nicht mehr zuschanden werden.
27 Und ihr sollt’s erfahren,
dass ich mitten unter Israel bin
und dass ich, der HERR, euer Gott bin,
und sonst keiner mehr,
und mein Volk soll nicht mehr zuschanden werden.
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Die Reihenfolge hier:
Gericht,
Umkehr,
Gnade.
Es geht aber dem voraus:
Abfall durch Sünde.
Also Sünde, Gericht, Umkehr und schließlich Gnade.
Das sehen wir beispielsweise sehr stark
in der Richterzeit.
Aber auch schon bei Josua,
bei der versuchten Eroberung der Stadt Ai.
Zweifellos ist uns die Sünde bekannt.
Aber oft wird einfach nicht umgekehrt.
Dann geschieht der uns bekannte Spruch:
"Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht!"
Und dann passiert es.
Die Not kommt.
Die Not, als Folge der Sünde.
Paul Humburg beschreibt die Not als
schwarzen Hund des Hirten,
der die Schafe zurücktreibt,
weg treibt von den Gefahren
und sie wieder zusammen führt.
Im Gleichnis vom weglaufenden Sohn,
wo dieser in einem fremden Land in Not gerät.
Und erst in der Not kommt er zur Besinnung.
Deutschland kam nicht durch die Not,
die der erste Weltkrieg hinterließ, zur Besinnung.
Es wurde einfach weitergemacht.
Und so zog die Not nicht die Umkehr
sondern die Verblendung hinter sich her.
Und schließlich machte man ein vergängliches Bild,
einen besessenen Menschen, zu seinem Gott.
So verschärft sich die Situation,
wenn keine Umkehr geschieht.
Das kann uns mitunter sehr weh tun,
wenn wir das bei Menschen sehen,
die wir lieben.
Unser Herz hat die Bewegung in sich,
zu machen was es will.
Es nimmt lieber Verführung in Kauf,
als eine Umkehr zu Gott.
Prüfe es selbst in dir.
Gott ist die letzte Person deines Vertrauens.
Es sei denn du lebst mit ihm und liebst ihn.
Und doch merkst du,
dass das Ego in keiner Weise
einen Vertrag mit ihm hat,
es sein denn er fügt sich unserem Ego.
Wie es bei Religionen der Fall ist.
Die Trümmer, die der zweite Weltkrieg hinterließ,
hat man auf den ersten Blick zwar weggeräumt,
aber innerlich ist bei etlichen
nicht eine wirkliche Umkehr geschehen.
Und nicht wenige, die im Krieg
denen zugeneigt waren, die Böses taten,
kamen dann zu Amt und Würden.
Und man wählte eine Demokratie,
oder sollte man sagen, sie wurde uns verordnet.
Heute wissen wir, dass eine Demokratie
mehr Pflege benötigt, als wir ihr gönnen.
Das gesellschaftliche Miteinander benötigt
mehr "Miteinander".
Aber wo soll es denn herkommen?
Man darf aber auch nicht
das Kind mit dem Bade ausschütten
und so tun,
als wäre gar nichts geleistet worden.
Das stimmt einfach nicht.
Es wurde viel geleistet.
Und es wird noch viel geleistet.
Es reicht aber nicht,
wenn nicht auch innerlich im Herzen
immer wieder, bei jeder neuen Generation,
ein Wandel stattfindet.
Es gilt einfach nicht,
zu sagen,
"die Demokratie" -
"das ist alles nichts."
Das stimmt so nicht.
Aber nicht die Demokratie ist das Allheilmittel,
sondern das umkehrbereite Herz zu Gott
ist die Hilfe, die jedes Land
zu jeder Zeit braucht.
Damit Gerechtigkeit geschehen kann.
Gerechtigkeit braucht aber Wahrheit.
Nicht eine Wahrheit,
der zahlreichen Leute,
welche einem "ihre" Wahrheit um die Ohren schlagen.
Sondern eine Wahrheit, die auch
um die Sündhaftigkeit unseres menschlichen Herzens weiß.
Die nicht nur die Gerechtigkeit auf ihren Fahnen trägt,
sondern auch die Barmherzigkeit.
Gott selbst ist Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
Das ist keine Eingrenzung,
Das ist schon soviel,
dass wir in unserem ganzen Leben
das nicht fassen können.
Denn Gott nimmt zu seiner Wahrheit
eben nicht unsere Lüge dazu.
Und seine Gerechtigkeit vermischt sich auch nicht
mit unserer Ungerechtigkeit.
Und seine Barmherzigkeit
lässt auch keine Fünf gerade sein,
aber sie ist geduldig und verhilft uns zur Umkehr.
Gott hasst Sünde,
denn sie macht uns zu Lügnern,
zu ungerechten Menschen,
zu Menschen die in der Unbarmherzigkeit entarten.
Und Sünde ist Lüge, Ungerechtigkeit und Unbarmherzigkeit.
Darunter lässt sich alles zusammen fassen.
Und Religion versucht eben,
Lüge mit der Wahrheit zu verkuppeln.
Sie versucht, die Ungerechtigkeit mit der Gerechtigkeit
zusammen zu bringen.
Die Gerechtigkeit Gottes soll unser Wollen aufnehmen.
Und bei Zeiten bemüht man auch die Unbarmherzigkeit,
nach dem Grundsatz:
"Der Zweck heiligt die Mittel"
um ein menschengemachtes Werk
des Friedens zu erstellen.
Das macht nicht nur die Religion so,
sondern jede abgedrehte Ideologie.
Sie versucht ein "gerechtes" Werk zu tun,
Der Kommunismus versucht das
seit dem ersten Tag
und geht über Millionen von Leichen.
Nationalsozialismus, Faschismus,
sie taten das auch.
Und alle, die ein "besseres" Werk
auf Erden herrichten wollen,
sie benutzen Gewalt und Lüge als ihre Mittel.
Ihr besseres Werk ist ihnen "first",
und schließlich soll es ja auch "great" sein
Sie kreuzigen die Wahrheit,
und mit ihr alle Menschen,
die daran glauben.
Das Streben der Menschen nach Wahrheit,
das ist nicht einfach schlecht zu werten,
auch wenn Menschen keine Christen sind,
lieben etliche die Wahrheit.
Und viele, die sich Christen nennen
hantieren mit Lüge.
So werden Menschen, die kritisch sind,
die die vorfindbaren Handlungsweisen hinterfragen,
schlecht geredet, eingeschüchtert, bedroht,
erschossen, vergiftet, zerteilt, eingesperrt, umerzogen,
vergewaltigt, geschlagen, gefoltert, getötet.
Alles im Namen der Wahrheit derer,
die am längeren Hebel sitzen.
Aber das ist nicht die Wahrheit Gottes.
Die Wahrheit Gottes hat einen Namen.
Sie wurde Mensch und heißt Jesus Christus.
Und Menschen und Völkern
hat es schon immer gut getan,
sich ihm anzuvertrauen,
an ihn zu glauben.
Wenn es denn der Christus der Heiligen Schrift war,
der Bibel.
Kein herangezogenes Zerrbild,
das man mit seiner eigenen Wahrheit vermischt.
Das Joch Jesu, die Nachfolge,
das Joch ist sanft und seine Last ist leicht.
Er kam, um uns Leben und volle Genüge zu geben.
Das was Israel erst am Ende
dieses Zeitabschnitts erleben wird,
davon erleben seine Kinder, die ihn lieben
und vertrauen aus ganzem Herzen,
in all ihrer Wankelmütigkeit
und in all ihrer Schwachheit,
davon erleben seine Kinder heute schon einen Anteil.
Einen Frieden mit Gott.
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Joel 2, 18-19
18 Da eiferte der HERR um sein Land
und verschonte sein Volk.
19 Und der HERR antwortete
und sprach zu seinem Volk:
Siehe, ich will euch Getreide,
Wein und Öl die Fülle schicken,
dass ihr genug daran haben sollt,
und will euch nicht mehr
unter den Völkern zuschanden werden lassen.
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Denn jene,
die Jesus in ihrem Herzen aufnahmen
und mit seinen Worten leben,
aus seinen Worten leben,
durch seine Worte leben,
für sie eifert der gute Vater im Himmel.
Das können sie sich aber nicht als Werk
zuschreiben, ihre Liebe zu Gott.
Sondern es ist ein Wirken seiner Gnade in ihnen.
Sie leben aus seiner Vergebung heraus,
die sie nicht selbst gemacht haben.
Sie treten ins Licht der Wahrheit,
das vom Kreuz Jesu auf Golgatha,
von seiner Liebe und von seinem "Werk" ausgeht.
Sie haben die Lüge der Welt erkannt,
sie haben sie identifiziert,
und sich auf die Seite der Wahrheit in Jesus gestellt.
Sie erkennen, da, dort am Kreuz,
da stirbt Jesus für meine Lüge,
für meine Ungerechtigkeit und für meine
schlimme stinkende Unbarmherzigkeit.
Mit der ich mich an anderen Menschen
und an seiner Schöpfung vergreife.
Wo ich nicht vergebe,
wo ich geduldlos andere als böse hinstelle,
wo ich falsch Zeugnis rede.
Wo ich mit meinem Mundwerk locker umgehe,
und Worte in die Welt streue,
die wie Federn vom Wind verweht werden
und ich sie nicht zurückholen kann.
Aber auch dafür hat Jesus am Kreuz bezahlt.
So sind wir Botschafter an Christi statt,
wir verkünden nicht unsere Meinungen und Erkenntnisse,
sondern das Evangelium seiner Gnade.
Damit Umkehr von der Sünde geschehen kann.
Denn heute ist noch "die Zeit der Gnade".
Diese hört aber einmal auf,
dann kommt das Gerichtshandeln.
Wir ernten was wir säen.
Wer eine Umkehr zu Jesus sät,
der erntet das ewige Leben.
Wer wie ein Weizenkorn
in die Erde von Jesu Liebe,
seiner Worte fällt,
der erntet viel Frucht.
Eine Frucht die bleibt.
So haben wir im Herrn
Brot und Wein die Fülle.
Und durch den Geist Gottes ist auch
genügend Öl da.
Wir sollen unsere Lampen füllen
mit Glaubensgehorsam in seiner Kraft.
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Markus 6, 41-42
Jesus nahm die fünf Brote
und zwei Fische
und sah auf zum Himmel,
dankte und brach die Brote
und gab sie den Jüngern,
dass sie sie ihnen austeilten,
und die zwei Fische teilte er unter sie alle.
Und sie aßen alle und wurden satt.
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Dazu
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Johannesevangelium 6, 9
9 Es ist ein Knabe hier,
der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische.
Aber was ist das für so viele?
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Dazu:
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Matthäus 11, 25-30
25 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach:
Ich preise dich, Vater,
Herr des Himmels und der Erde,
dass du dies
Weisen und Klugen verborgen hast
und hast es Unmündigen offenbart.
26 Ja, Vater;
denn so hat es dir wohlgefallen.
27 Alles ist mir übergeben
von meinem Vater,
und niemand kennt den Sohn
als nur der Vater;
und niemand kennt den Vater
als nur der Sohn
und wem es der Sohn offenbaren will.
28 Kommt her zu mir, alle,
die ihr mühselig und beladen seid;
ich will euch erquicken.
29 Nehmt auf euch mein Joch
und lernt von mir;
denn ich bin sanftmütig
und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden
für eure Seelen.
30 Denn mein Joch ist sanft,
und meine Last ist leicht.
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Eine seltsame Verbindung?
Nein.
Niemand verachte den geringen Anfang!
Niemand verachte den geringen Beitrag!
Der Junge hätte für seine Familie das Essen
behalten können … .
Vielleicht hätte es für seine Familie gereicht.
Aber er hat es nicht getan.
Vielleicht haben ihm auch seine Eltern dazu geraten,
vielleicht sollte er aber auch nachkommen
und seinen Eltern Essen nachbringen.
Und er hat sie nicht gefunden.
Natürlich sind das Spekulationen.
Aber das Geringe ist plötzlich in den Händen Jesu.
Nicht der Junge sondern die Jünger sagen:
"Was ist das, bei so vielen Menschen"
Aber wenn das Geringe mit Jesus in Verbindung kommt,
wenn er es in die Hände bekommt,
in die Hände einer Gnade und Macht,
dann wird auch das Geringe viel.
Dann wird das Unscheinbare
und das "Unmöglich Wenige" viel.
Die fünf Brote und zwei Fische können auch
für unser persönliches Leben stehen.
Wenn er uns ganz in seine Hände bekommt,
wenn die ewige Liebe ganz von uns Besitz ergreifen darf,
dann teilt sie uns.
Und während sie uns teilt wachsen wir.
Lass dich auf deinen Schöpfer ein,
der dir in Jesus gegenüber tritt.
"Wer mich sieht, sieht den Vater!"
So sagte es Jesus zu Philippus.
Siehst du den Vater,
der besorgt ist für uns?
Wo wir doch mehr sind wie die Lilien
und die Vögel unter dem Himmel.
Lasst uns doch Gott mit ganzem Herzen
seine Liebe "ganz" glauben.
Brot und Wein und Öl hält er bereit.
Nahrung, Lebensfreude und seine geistliche Kraft.
*
🙏
"Vater, guter Vater,
immer wieder sind wir in großen Nöten.
Sie gehören nicht ins Rampenlicht
sondern in Wahrheit zu dir hin.
Komm hinein in unsere Notsituationen,
erbarme dich über uns und hilf uns aus.
Hilfe dass wir dich
und deine große Liebe in Jesus erkennen.
Eine Liebe, die uns mehr liebt als sich selbst.
Behüte und bewahre uns auch an diesem Tag
zum ewigen Leben im Namen deines Sohnes
Jesus Christus.
Dir sei in ihm alle Ehre."
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Der HERR sprach zu seinem Volk:
Siehe, ich will euch Getreide,
Wein und Öl die Fülle schicken,
dass ihr genug daran haben sollt.
Joel 2, 19
Der Lehrtext:
Jesus nahm die fünf Brote
und zwei Fische
und sah auf zum Himmel,
dankte und brach die Brote
und gab sie den Jüngern,
dass sie sie ihnen austeilten,
und die zwei Fische teilte er unter sie alle.
Und sie aßen alle und wurden satt.
Markus 6, 41-42
+++++++
Danke, für das Lesen. 🌸
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