.
Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 3.3.2026
Die Israeliten schrien zu dem HERRN und sprachen:
Wir haben an dir gesündigt,
denn wir haben unsern Gott verlassen.
Richter 10, 10
Der Lehrtext:
Johannes der Täufer sprach:
Kehrt um! Denn nahe gekommen ist das Himmelreich.
Matthäus 3, 2
Als Israel im Lande Kanaan nun wohnte,
verließen sie immer wieder Gott und seine Worte.
Sie bewegten seine Worte nicht in ihren Herzen,
die Dankbarkeit zu ihm hielt immer nur solange,
solange Gott durch einen Richter aus der Not half
und im Land Gerechtigkeit war.
Starb aber der Richter verließen sie bald den geraden
schmalen Weg und sündigten sehr.
Es war so schlimm, dass Gott ihnen nicht mehr helfen mochte.
Die letzten beiden Richter vor diesem Text
waren die Richter Tola und Jaïr. Als auch Jaïr gestorben war,
(Vers 5), verließ Israel wieder seinen Gott.
+++++++
Richter 10, 6- 16
6 Aber die Israeliten taten wiederum, was dem HERRN missfiel,
und dienten den Baalen und den Astarten
und den Göttern von Aram
und den Göttern von Sidon
und den Göttern von Moab
und den Göttern der Ammoniter
und den Göttern der Philister
und verließen den HERRN
und dienten ihm nicht.
7 Da entbrannte der Zorn des HERRN über Israel,
und er verkaufte sie in die Hand der Philister und Ammoniter.
8 Und sie zertraten und zerschlugen die Israeliten zu jener Zeit
achtzehn Jahre lang, nämlich alle Israeliten jenseits des Jordans
im Land der Amoriter, das in Gilead liegt.
9 Dazu zogen die Ammoniter über den Jordan
und kämpften gegen Juda, Benjamin und das Haus Ephraim,
sodass Israel hart bedrängt wurde.
10 Da schrien die Israeliten zu dem HERRN und sprachen:
Wir haben an dir gesündigt, denn wir haben unsern Gott verlassen
und den Baalen gedient.
11 Aber der HERR sprach zu den Israeliten:
Haben euch nicht auch unterdrückt die Ägypter, die Amoriter,
die Ammoniter, die Philister,
12 die Sidonier, Amalek und Maon?
Und ich half euch aus ihren Händen, als ihr zu mir schriet.
13 Dennoch habt ihr mich verlassen und andern Göttern gedient.
Darum will ich euch nicht mehr erretten.
14 Geht hin und schreit zu den Göttern, die ihr erwählt habt;
lasst diese euch helfen zur Zeit eurer Bedrängnis!
15 Aber die Israeliten sprachen zum HERRN: Wir haben gesündigt,
mache du es mit uns, wie dir’s gefällt; nur errette uns heute!
16 Und sie taten von sich die fremden Götter und dienten dem HERRN.
Da jammerte es ihn, dass Israel so geplagt wurde.
+++++++
Was ist das Schlimme daran?
Es geht um das vor Gott gültige Leben. Das kann nur stattfinden,
wenn wir ihn mit ganzem Herzen lieb haben.
Ein halbes Herz, eine Halbherzigkeit, kann keinen Glauben bewirken.
hier macht der Mensch sich etwas vor.
Mit der Anbetung der fremden Götter wirft das menschliche Herz
das Leben weg. Die Gnade Gottes wird vom Thron des menschlichen
Herzens gestoßen. Denn sie zieht nicht mit Satan an einem Strick.
Sünde bedeutet immer Anbetung Satans.
Und wir Menschen sind da richtig gut darin. Es liegt uns.
Es liegt uns näher, weil viele Dinge sichtbar sind.
Was ist schon ein unsichtbarer Gott wert, mit dem man nicht richtig
angeben kann, von dessen Gnade man abhängig ist?
So beteten sie die selbstgemachten Gedanken, die Götzen,
die Bilder der Vorstellung an, wie sie zu sein hätten,
und diese nahmen das Herz ein.
Und die Folge war, dass das lebendige Leben, das Gott geben wollte,
damit hinausgeschleudert wurde.
Das Ego regiert. Und wenn es regiert, ist es tödlich.
Wir entkommen ihm nicht mit menschlichen Anstrengungen.
Wohl können wir es kultivieren, einen Ritus aufbauen,
Gott zu dienen, aber wenn das Herz nicht umkehrt ist alles wertlos.
Gott hatte in seinem Wort angekündigt was sein wird, wenn Israel
Gott verlässt. Sie wussten es. Aber Gott hatte kein Ansehen mehr,
denn das Ego saß im Herzen auf den Platz, der Gott allein gebührt.
Wer sitzt bei dir, in deinem Herzen, in der Mitte, auf deinem inneren
Bestimmerplatz, auf diesem Thron, von dem dein Wille ausgeht?
Helfen dir deine Götter, deine Planungen und Wünsche,
für die du denkst, dass du für sie lebst?
Wir beugen uns vielleicht nicht mehr vor einer Statue, einem Abbild,
sondern vor anderen Dingen: Vor einer geplanten Karriere,
vor Menschen, die wir anhimmeln, vor Sorgen und Ängsten.
Aber sie alle machen nicht wirklich glücklich.
Glücklich macht uns nur, wenn wir unserer Bestimmung gemäß leben.
Das Trinkglas ist kein Hammer, und das Auto kann nicht fliegen,
und auch der Partner, an dem wir hängen, er ist nicht unser Fels.
Es ist in allem ein Missbrauch. Und so ist es mit unserem Herzen!
Ist jemand anderes als Gottes ewige Liebe in Jesus Christus
in unserem Herzen Bestimmer, so missbrauchen wir unser Leben.
Wir mögen nach außen hin fromm wirken,
aber das Glück wird von uns fliehen.
Im 10. Kapitel weigert sich Gott, zu helfen.
Er will sich nicht missbrauchen lassen.
Aber das tun viele, wenn sie nicht auf sein Wort allein hören.
Wenn sie es mischen mit den Ratschlägen und Gedanken der Väter.
Damit meine ich nicht die Apostel, sondern die,
die danach kamen und ihre Gedanken als Überlieferung in die Mitte
stellten und das Wort Gottes, die heiligen Schriften umdeuteten.
Gott ging es immer um Bewahrung, um Behütung, um Rettung.
Aber dazu braucht es sein Wort und das Halten seiner Worte.
Die Gebote sollten bewahren.
Sie sollten das menschliche Herz zur Gnade wenden,
"Hilf mir Gott, vergib mir und lass mich bei dir,
bei deiner Gnade bleiben!"
Retten konnte das Gesetz nicht, weil unser inneres,
unser Herz irreparabel, unheilbar geschädigt ist.
Nur durch den Glauben an die Güte Gottes,
dass er voller Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit ist,
"dass seine Güte kein Ende hat", konnte der Mensch
in seiner Hilflosigkeit vor Gott bestehen.
Und in diesem inneren Zerbruch erhielt er bereits
im Alten Bund die Zusage, dass der Ewige bei ihm wohnen würde.
+++++++
Jesaja 57, 14-16
14 Und er spricht: Machet Bahn, machet Bahn!
Bereitet den Weg, räumt die Anstöße aus dem Weg meines Volks!
15 Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt,
dessen Name heilig ist:
Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei denen,
die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf dass ich erquicke
den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen.
16 Denn ich will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zürnen;
sonst würde ihr Geist vor mir verschmachten und der Lebensodem,
den ich geschaffen habe.
+++++++
In Jesus wurde das nicht nur konkretisiert sondern erfüllt.
Denn Gnade und Wahrheit sind in ihm geworden.
+++++++
Johannesevangelium 1, 15-18
15 Johannes zeugt von ihm und ruft:
Dieser war es, von dem ich gesagt habe:
Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist;
denn er war eher als ich.
16 Von seiner Fülle
haben wir alle genommen Gnade um Gnade.
17 Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben;
die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.
18 Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene,
der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt.
+++++++
Mit Jesus kam das Himmelreich auf die Welt.
Er ist das personifizierte Himmelreich, das Reich Gottes.
+++++++
Matthäus 3, 2
Johannes der Täufer sprach:
Kehrt um! Denn nahe gekommen ist das Himmelreich.
+++++++
und später sagte Jesus dann:
+++++++
Matthäus 18, 2-3
2 Und er rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie
3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch:
Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder,
so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
+++++++
"Umkehr" und "werden wie die Kinder" sind von Jesus
zu einer Sache zusammengebunden.
Umkehr zu Jesus, es ist keine Kopfsache! Verlass dich nicht
auf deinen Verstand sondern auf das Wort Gottes.
Aber uns geht es da wie Israel, wir wollen einen Gott,
den wir in unseren Gedanken sehen können,
begreifen können, nach ihn greifen können,
und mit diesem Greifen auch beherrschen können.
Dem hat Jesus einen Riegel vorgeschoben.
Wir finden Jesus weder durch Verstand noch durch Gefühl.
Gott macht die Klugheit der Klugen zunichte.
Und Jesus weist in Matthäusevangelium 11, Vers 25, darauf hin.
Lassen wir uns das sagen?
*
🙏
"Vater, durch dein Wort, durch deine Gedanken,
die aus deinem Herzen durch deinen Mund zu uns kommen,
leben wir. Sie erschaffen Leben.
Und wenn wir ihnen mit ganzem Herzen gehorchen,
dann erkennen wir dich und deinen Sohn Jesus
und sind mit dir im großen Glück.
Aber glückseliges Leben mit dir geschieht im Zerbruch,
dort finden wir eine Seligkeit, die es sonst nirgends gibt."
"Berühre uns mit deiner Gnade, lass uns deine Liebe
am Ort deines Zerbruchs, am Kreuz auf Golgatha, erkennen.
Deine ganze Hingabe, mit ganzem Herzen, mit all deiner Kraft,
in Treue zu deinem Wort, in Liebe zu uns Menschen
und in großer Demut.
Wer sind wir, dass du unser so freundlich gedenkst?"
+++++++
Die Israeliten schrien zu dem HERRN und sprachen:
Wir haben an dir gesündigt,
denn wir haben unsern Gott verlassen.
Richter 10, 10
Der Lehrtext:
Johannes der Täufer sprach:
Kehrt um! Denn nahe gekommen ist das Himmelreich.
Matthäus 3, 2
+++++++
Danke, für das Lesen. 🌸
.
Kommentare zu diesem Blogeintrag
Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Blogeintrag.
Tags zu diesem Blogeintrag