Jetzt registrieren
Einloggen

freiheitdings Blog

freiheitding
Hier bloggt:
freiheitding
66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 3.2.2026, -Gnade erweckt und erwählt, sie ist es, die uns erhält, uns in ihren Dienst stellt.-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 3.2.2026



Wer den Armen verspottet,
verhöhnt dessen Schöpfer;
und wer sich über eines andern Unglück freut,
wird nicht ungestraft bleiben.
Sprüche 17, 5


Der Lehrtext:


Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt,
die im Glauben reich sind
und Erben des Reichs,
das er verheißen hat denen,
die ihn lieb haben?
Jakobus 2, 5



Der Mensch sieht was vor Augen ist.

Der Mensch riecht was vor der Nase ist.



+++++++
Jakobus 2, 1-4
1 Meine Brüder und Schwestern,
haltet den Glauben an Jesus Christus,
unsern Herrn der Herrlichkeit,
frei von allem Ansehen der Person. 

2 Denn wenn in eure Versammlung ein Mann kommt
mit einem goldenen Ring
und in herrlicher Kleidung,
es kommt aber auch ein Armer
in unsauberer Kleidung, 

3 und ihr seht auf den,
der herrlich gekleidet ist, und sprecht zu ihm:
Setz du dich hierher auf den guten Platz!,
und sprecht zu dem Armen:
Stell du dich dorthin!, oder:
Setz dich unten zu meinen Füßen!, 

4 macht ihr dann nicht Unterschiede unter euch
und urteilt mit bösen Gedanken? 
+++++++


Wie sieht es aus,
wie stehen wir da?
Würden wir mitbekommen,
wenn Jesus als Armer,
ärmlich Gekleideter,
vielleicht als übelriechender
Mensch in unseren Gottesdienst käme?,

oder uns auf der Straße begegnen würde?

Mit welchem Sinn und welchen Augen
sind wir unterwegs?

Anders formuliert?
Mit welchem
"Mittelschichts-Sinn" und
"Mittelschichts-Augenpaar"
sind wir unterwegs?

Aber auch ein sehr reicher Mensch kann
mitunter in innerlich größter Armut leben.

Es ist alles nicht so einfach.

Wir sehen was vor Augen ist
So dass wir kaum mit "Armen" zusammen kommen.

Es sieht anders aus,
wenn wir beruflich oder ehrenamtlich damit zu tun haben.
Dann merken wir plötzlich,
wie schwierig es ist,
Menschen, mit einem solchen Hintergrund
in die Gemeinden mit zu bringen.

Schon ein Mensch, der anders ist,
kann viele in eine beklemmende Situation bringen.
Weil sie nicht mit ihm umgehen können.
Seine Not ist ihnen fremd.
Und das Fremde beklemmt.

Evangelikal geprägte Gemeinden sind wenig
ausgerichtet auf solche Situationen.
Und der Arme,
er kommt in die Situation, sich dort wie
ein Fremdkörper zu fühlen.

Arm kann in diesem Fall auch für Menschen stehen,
die in ihrem Leben eine psychische Behinderung
erfahren haben, ganz gleich welchen Ursprungs.

Wenn immer etwas "Unnormales" auftaucht,
dann verunsichert das die Menschen.
Und leider nicht selten auch die Christen.
Die es doch besser wissen müssten.

Weil doch ihr Herr um ihretwillen
arm geworden war,
um Gottes Rat zu erfüllen,
Jesus war in Schwachheit da.

Denn man kommt schnell an die Grenzen,
und weiß nicht wie man sich verhalten soll.

So war die Not beispielsweise in London sehr ausgeprägt,
und Gott hat seine Liebe in Menschen gelegt,
dass sie bereit waren,
auch unter Gefahren,
das Evangelium zu verkünden,
dabei aber so,
dass die Leute bei ihnen auch
Kleidung und Suppe finden.

Das wurde dann wie auch in anderen Bereichen
in Werke der Barmherzigkeit gegossen,
Wohnheime und Anstalten,
das ist jetzt nicht abwertend gemeint,
denn dort half man einander
gegen die Armut vereint.

Von hier aus wurden sie aufgefangen,
und konnten nicht selten zurück in Berufe gelangen.

Aber in den Gemeinden war dafür wenig Kraft,
es benötigt hier Glauben durch Gottes Gnade,
die Erkenntnis schenkt und Mut und Hilfe schafft.

So ging immer von der Gemeinde Jesu
die Hilfe aus, sich um Menschen zu kümmern,
man trat für sie ein und liebte sie,
und dadurch konnte Gottes Liebe schimmern.

Gott aber fängt Werke der Hilfe an,
wo Menschen sich in seinem Namen verbinden,
und neben der allgemeinen Frömmigkeit
kann man bei ihnen auch Aufopferung finden.


Wie sieht es da in unseren Herzen aus?
Wer ist der Herr in unserem Lebenshaus?

Wer wirkt Liebe in unserem Sinn,
gehen wir der Not aus dem Weg?,
oder gehen wir zu den Leidenden hin?

Oder haben wir Angst vor dem strengen Geruch,
der langen Mühe des Begleitens,
gehen wir in Demut
den untersten Weg des Mitleidens?

Nicht ein Mitleid von oben herab,
sondern ein Mitfühlen und Mitweinen,
sich im Glauben mit dem Menschen
in seinem Schmerz vereinen.

Sowie Jesus es am Kreuz auch für ihn und uns tat.


Wie Väter im Glauben sagten,
"der unterste Weg ist immer frei" …
Ach, dass wir dieses Wege auch wagten.

Zu den Armen und Ausgestoßenen kam Jesus,
er machte ihr Leben neu.

So sind Gottes Kinder unterwegs,
meistens unten an untersten Orten,
und helfen dort aus mit Mühe
und nicht nur mit richtigen Worten.

Sie lassen sich schlagen, bestehlen,
aber dennoch im Gehorsam diesen Weg wählen.
Das aber geschieht aus Liebe,
nicht aus einer Pflicht,
der Lohn ist ihnen Jesus,
seine Liebe, er selbst, ihr Licht.



+++++++
Sprüche 17, 5
Wer den Armen verspottet,
verhöhnt dessen Schöpfer;
und wer sich über eines andern Unglück freut,
wird nicht ungestraft bleiben.
+++++++


Sie denken nicht mehr im Spott,
denn sie erleben an sich selbst
einen inneren Tod.
ein Gedemütigt-Sein und Zerschlagen-Sein
über die eigene Schuld und Sünde vor Gott,
und sein Hineinkommen in ihre Not.



+++++++
Jesaja 57, 14-16
14 Und er spricht:
Machet Bahn, machet Bahn!
Bereitet den Weg,
räumt die Anstöße
aus dem Weg meines Volks!

15 Denn so spricht der Hohe und Erhabene,
der ewig wohnt, dessen Name heilig ist:
Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum
und bei denen,
die zerschlagenen und demütigen Geistes sind,
auf dass ich erquicke den Geist der Gedemütigten
und das Herz der Zerschlagenen.

16 Denn ich will nicht immerdar hadern
und nicht ewiglich zürnen;
sonst würde ihr Geist vor mir verschmachten
und der Lebensodem,
den ich geschaffen habe.
+++++++


So machen sie durch ihre Liebe
dem Evangelium Bahn,
damit Gott in den "armen Menschen" einziehen kann,
der "Arme", und das wissen sie,
das ist ihnen bekannt,
der "Arme", der sie auch selbst sind
und bei Jesus Rettung und Annahme fand.

Sie können nicht mehr auf andere deuten,
denn sie erfahren in sich Annahme in Gott,
und geben sich hin andere zu begleiten,
dass sie auch herausfinden, durch Jesus,
aus ihrer Not.


Das Thema ist schwer,
denn es gibt viel Not.
Doch alle leben wir vom selben Wort,
und vom selben Lebensbrot,
das Jesus in seiner Gnade uns ist,
keiner lebt sich selbst,
bedenke,
dass du zum Dienst auf der Erde bist.


So wie Jesus es getan,
er kam um zu dienen,
nicht um anzugeben,
und im Dienst ließ er
aus Gehorsam zum Vater,
im Dienst ließ er in Liebe sein Leben.

Wie sieht es da mit uns aus?,
mit unserem vielleicht getäfelten Lebenshaus.


Mir fällt dazu Löhes Spruch ein,
an die Schwestern,
die wollten gern Dienende sein.



Wilhelm Löhe formulierte es
im Hinblick auf die Liebe Jesu,
auf das Erkennen seiner Liebe, so:



„Was ich will?

Dienen will ich.

Wem will ich dienen?

Dem Herrn in Seinen Elenden und Armen.

Und was ist mein Lohn?

Ich diene weder um Lohn noch um Dank,

sondern aus Dank und Liebe;

mein Lohn ist, dass ich darf!

Und wenn ich dabei umkomme?

Komme ich um,

so komme ich um,

sprach Esther,

die doch Ihn nicht kannte,

dem zu Liebe ich umkäme,

und der mich nicht umkommen lässt.

Und wenn ich dabei alt werde?

So wird mein Herz grünen wie ein Palmbaum,

und der Herr wird mich sättigen

mit Gnade und Erbarmen.

Ich gehe mit Frieden und sorge nichts!“





Das ist das Wirken des Geistes Gottes,
der es von Jesus nimmt
und in menschliche Herzen gießt.
Dass darin die Menge seiner Früchte fließt.
Bei aller Schwachheit der wir unterworfen sind.

Das ist kein "Perfektionismus"
sondern Hingabe im Glauben
an seine Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.

Denn er hat es Abraham versprochen,
und das Versprechen gilt allen
seinen Kindern des Glaubens
bis auf den heutigen Tag,
die ihn lieb haben zu seinem Wohlgefallen:

"Fürchte dich nicht Abraham,
ich bin dir dein Schild und dein sehr großer Lohn."
(1. Mose 15, 1)


Ich selbst
bin dir
dein Schild
und dein sehr sehr großer Lohn.



+++++++
Jakobus 2, 5
Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt,
die im Glauben reich sind
und Erben des Reichs,
das er verheißen hat denen,
die ihn lieb haben?
+++++++


Und so wachsen wir in der Liebe,
begegnen einander in Liebe und hauen nicht.
Ja, wir können uns korrigieren
aufgrund seines Wortes in Demut,
aber wir verurteilen nicht.
Wir stellen uns nicht höher.

Das bedeutet,
dass wir uns immer wieder prüfen müssen.
De Maßstab ist Jesus, es sind seine Worte.
Aber wenn wir an ihnen bleiben,
dann geschieht es.
Vater und Sohn kommen in uns wohnen.



+++++++
Johannesevangelium 14, 23-29
23 Jesus antwortete und sprach zu ihm:
Wer mich liebt, der wird mein Wort halten;
und mein Vater wird ihn lieben,
und wir werden zu ihm kommen
und Wohnung bei ihm nehmen. 

24 Wer aber mich nicht liebt,
der hält meine Worte nicht.
Und das Wort, das ihr hört,
ist nicht mein Wort,
sondern das des Vaters,
der mich gesandt hat. 

25 Das habe ich zu euch geredet,
solange ich bei euch gewesen bin. 

26 Aber der Tröster, der Heilige Geist,
den mein Vater senden wird in meinem Namen,
der wird euch alles lehren
und euch an alles erinnern,
was ich euch gesagt habe. 

27 Frieden lasse ich euch,
meinen Frieden gebe ich euch.
Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt.
Euer Herz erschrecke nicht
und fürchte sich nicht.

28 Ihr habt gehört,
dass ich euch gesagt habe:
Ich gehe hin und komme wieder zu euch.
Hättet ihr mich lieb,
so würdet ihr euch freuen,
dass ich zum Vater gehe;
denn der Vater ist größer als ich. 

29 Und jetzt habe ich’s euch gesagt,
ehe es geschieht, damit ihr glaubt,
wenn es nun geschehen wird. 
+++++++



*



🙏
"Danke, lieber Vater im Himmel,
deine Güte ist alle Morgen neu.
Deine Worte sind wahrhaftig und treu."

"Berühre unsere Sinne,
dass unser Herz deine Sichtweise gewinne.
Wir sind deine Armen,
es war dein Erbarmen,
es hast uns vom Tod der Sünde
aufgeweckt.
Wie können wir dann deine Liebe zurückhalten,
und vieles in uns selbst verwalten?"

"Berühre unseren Sinn,
lass uns dich berühren,
dein Barmherzigkeitsgewand,
durch das auch unser Leben deinen Frieden fand."

"Wirke in uns einen Hunger nach deinem Wort,
berufe Menschen in die Ernte,
in den Dienst mit Hand und Fuß und Mund,
tun wir deine Liebe kund."

"Dabei in geborgenem Singen,
lass es auch heute so sein und
deinen Dienst gelingen."




+++++++
Wer den Armen verspottet,
verhöhnt dessen Schöpfer;
und wer sich über eines andern Unglück freut,
wird nicht ungestraft bleiben.
Sprüche 17, 5


Der Lehrtext:


Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt,
die im Glauben reich sind
und Erben des Reichs,
das er verheißen hat denen,
die ihn lieb haben?
Jakobus 2, 5
+++++++



Danke, für das Lesen. 🌹🥀🌹


.


Verfasst: 03.02.2026, 05:10 Uhr

Kommentare zu diesem Blogeintrag

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Blogeintrag.

Tags zu diesem Blogeintrag