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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 29.3.2026
Mose sprach zu dem HERRN:
Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf.
2. Mose 33, 15
Der Lehrtext:
Sie nahmen Palmzweige und gingen hinaus Jesus entgegen und schrien:
Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!
Johannesevangelium 12, 13
Nach der Gemeinschaft mit Gott, dem Empfang der Gesetzestafeln und vieler
Gebote kamen auf ihn schmerzhafte Tage zu. Denn er war vom Berg Sinai
mit den Gesetzestafeln herunter gekommen, und musste mit ansehen,
wie das Volk Gottes um ein goldenes Kalb tanzte, es ehrte und anbetete.
Es handelte wider besseren Wissens und Aaron ließ es gewähren.
Danach kamen durch Gottes Gericht mehr als 3000 Israeliten zu Tode.
Und es war noch nicht zu Ende.
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2. Mose 32, 30-35; Mose 33, 1-6 (Die Demütigung des Volkes)
30 Am nächsten Morgen sprach Mose zum Volk:
Ihr habt eine große Sünde getan; nun will ich hinaufsteigen zu dem HERRN,
ob ich vielleicht Sühne erwirken kann für eure Sünde.
31 Als nun Mose wieder zu dem HERRN kam, sprach er: Ach, das Volk
hat eine große Sünde getan, und sie haben sich Götter von Gold gemacht.
32 Vergib ihnen doch ihre Sünde; wenn nicht,
dann tilge mich aus deinem Buch, das du geschrieben hast.
33 Der HERR sprach zu Mose:
Ich will den aus meinem Buch tilgen, der an mir gesündigt hat.
34 So geh nun hin und führe das Volk, wohin ich dir gesagt habe.
Siehe, mein Engel soll vor dir hergehen. Ich werde aber ihre Sünde heimsuchen,
wenn meine Zeit heimzusuchen gekommen ist.
35 Und der HERR schlug das Volk, weil sie sich das Kalb gemacht hatten,
das Aaron angefertigt hatte.
1 Der HERR sprach zu Mose: Geh, zieh von dannen, du und das Volk,
das du aus Ägyptenland heraufgeführt hast, in das Land, von dem ich Abraham,
Isaak und Jakob geschworen habe: Deinen Nachkommen will ich’s geben.
2 Und ich will vor dir her senden einen Engel und vertreiben die Kanaaniter,
Amoriter, Hetiter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter
3 und will dich bringen in das Land, darin Milch und Honig fließt.
Ich selbst will nicht mit dir hinaufziehen, denn du bist ein halsstarriges Volk;
ich würde dich unterwegs verzehren.
4 Als das Volk diese harte Rede hörte, trugen sie Leid, und niemand
tat seinen Schmuck an.
5 Und der HERR sprach zu Mose: Sage zu den Israeliten: Ihr seid ein halsstarriges
Volk. Wenn ich nur einen Augenblick mit dir hinaufzöge, würde ich dich vertilgen.
Und nun lege deinen Schmuck ab, dann will ich sehen, was ich dir tue.
6 Und die Israeliten taten ihren Schmuck von sich, seit sie am Berg Horeb waren.
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Das Volk ist in einen Zustand, in dem es vor Gott nicht bestehen kann.
Um es zu schützen nimmt Gott sich zurück und senden seinen Engel mit ihnen.
"Wenn ich nur einen Augenblick mit dir hinaufzöge, würde ich dich vertilgen."
So ist es im Prinzip mit uns allen, mit allen Menschen. Wir können keine
Gemeinschaft mit Gott haben und brauchen jemand dazwischen, der uns schützt
vor der Wahrheit seiner Reinheit. Kein Mensch kann vor Gott bestehen,
und kein Mensch kann uns vertreten, sich dazwischen stellen um uns
am Leben zu erhalten.
Mose ringt nun darum, dass Gott seine Gnade nicht abwendet.
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2. Mose 33, 12-16
12 Und Mose sprach zu dem HERRN: Siehe, du sprichst zu mir:
Führe dies Volk hinauf!, und lässt mich nicht wissen,
wen du mit mir senden willst, wo du doch gesagt hast:
Ich kenne dich mit Namen, und du hast Gnade vor meinen Augen gefunden.
13 Hab ich denn Gnade vor deinen Augen gefunden, so lass mich deinen
Weg wissen, damit ich dich erkenne und Gnade vor deinen Augen finde.
Und sieh doch, dass dies Volk dein Volk ist.
14 Er sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.
15 Mose aber sprach zu ihm: Wenn nicht dein Angesicht vorangeht,
so führe uns nicht von hier hinauf.
16 Denn woran soll erkannt werden, dass ich und dein Volk vor deinen Augen
Gnade gefunden haben, wenn nicht daran, dass du mit uns gehst, sodass ich
und dein Volk erhoben werden vor allen Völkern, die auf dem Erdboden sind?
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Mose will Gott anschauen, er will ihn sehen, er will seine Herrlichkeit sehen.
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2. Mose 33, 17-20
17 Der HERR sprach zu Mose: Auch das, was du jetzt gesagt hast, will ich tun;
denn du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, und ich kenne dich mit Namen.
18 Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen!
19 Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte
vorübergehen lassen und will ausrufen den Namen des HERRN vor dir:
Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig,
und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.
20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen;
denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.
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Gott erbarmt sich der Elenden, jene, die drohen unterzugehen.
Das können auch sehr stolze, auch reiche, auch sehr begabte Leute sein,
die keine Ahnung von ihm haben. Gott erkennt ihr Herz.
Und dabei ist es für unser Ego eine Zumutung, dass es hier nicht
bestimmen darf, sondern dass ein anderer Bestimmer ist.
Es ist also Gottes Wahl, gnädig zu sein, wem er sich gegenüber erbarmen will.
Das passt uns nicht. Das mit der Gnade. Wir sind nicht mehr die Bestimmer
und Verfügende, wir steuern nicht mehr und geben auch nicht den Ton an.
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2. Mose 33, 21-23, 2.Mose 34 1-
21 Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir,
da sollst du auf dem Fels stehen.
22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft
stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin.
23 Dann will ich meine Hand von dir tun, und du darfst hinter mir her sehen;
aber mein Angesicht kann man nicht sehen.
1 Und der HERR sprach zu Mose: Haue dir zwei steinerne Tafeln zu,
wie die ersten waren, dass ich die Worte darauf schreibe,
die auf den ersten Tafeln standen, welche du zerbrochen hast.
2 Und sei morgen bereit, dass du früh auf den Berg Sinai steigst
und dort zu mir trittst auf dem Gipfel des Berges.
3 Und lass niemand mit dir hinaufsteigen; es soll auch niemand
gesehen werden auf dem ganzen Berge.
Auch kein Schaf und Rind lass weiden gegen diesen Berg hin.
4 Und Mose hieb zwei steinerne Tafeln zu, wie die ersten waren,
und stand am Morgen früh auf und stieg auf den Berg Sinai,
wie ihm der HERR geboten hatte, und nahm die zwei steinernen
Tafeln in seine Hand.
5 Da kam der HERR hernieder in einer Wolke und trat daselbst zu ihm.
Und er rief aus den Namen des HERRN.
6 Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber, und er rief aus:
HERR, HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig
und von großer Gnade und Treue,
7 der da Tausenden Gnade bewahrt
und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde,
aber ungestraft lässt er niemand, sondern sucht die Missetat der Väter
heim an Kindern und Kindeskindern bis ins dritte und vierte Glied.
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Empfangsbereit stieg Mose auf den Berg. Und Gott kam und rief seinen
eigenen Namen aus, uns zum großen Trost: Denn in gewisser Weise
schauen wir auch hinter Gott her, indem wir auf seine Worte achten:
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2. Mose 34, 6-7
6 Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber, und er rief aus:
HERR, HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig
und von großer Gnade und Treue,
7 der da Tausenden Gnade bewahrt
und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde,
aber ungestraft lässt er niemand, sondern sucht die Missetat der Väter
heim an Kindern und Kindeskindern bis ins dritte und vierte Glied.
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Dabei muss er uns in eine Felspalte stellen. Der Fels ist Jesus Christus,
sein Sohn. Auf ihm, als Fundament, können wir Gott hinterherschauen.
Und als er dann auf die Erde kam in Sichtbarkeit und Schwachheit,
seitdem können wir nicht nur hinter Gottes Worte hinterherschauen
und sie aufnehmen, sondern auch seinen eingeborenen Sohn
Jesus Christus, des Vaters Herz.
Jesus ist der Fels, er ist auch die Felsspalte, die uns schützt, er ist der
Mittler, dass wir Kontakt haben können mit Gott. Er ist der einzige Mittler.
Er wurde für dich und mich gespalten. Um unseretwillen litt er und trug
unsere Schuld und Sünde hinaus, aus der Stadt, ans Kreuz.
Heute, am Palmsonntag, da wurde die Liebe Gottes beim Einzug in ihre
Stadt mit Liedern und Palmzweigen hofiert, aber 5 Tage später wurde sie
aus ihrer Stadt ausgestoßen, aus der Stadt des großen Königs,
verelendet sie am Kreuz - draußen.
Wie hofieren wir Gott? Es geht nur durch seinen Sohn allein. Ihn hat der
ewige Vater ein für alle Mal als Mittler zu den Menschen gesetzt. Wer meint
er komme an Vaters Mittler vorbei, wird vergehen in der Glut seiner Heiligkeit.
Denn durch den Glauben an Jesus, durch seine Aufnahme in unserem Herzen
als Herrn und nicht als Mitläufer, durch unsere ganze Hingabe unseres neuen
Herzens, dass er uns von oben her geschenkt hat, dass er von oben her
neugeboren hat, durch eine Umkehr, bei der wir wie Kinder wurden,
dadurch gibt er uns die Macht Gottes Kinder zu werden.
Diess Hofieren - es geschieht immer im Zerbruch, im Wegschauen von uns.
Im Sterben - wie beim Weizenkorn.
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Johannesevangelium 1, 12-13
12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden:
denen, die an seinen Namen glauben,
13 die nicht aus menschlichem Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches
noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
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Der Glaube beginnt mit einem neuen Leben aus Gnade. Es ist ein ständiges
Wachsen, ein ständiges Werden, ein stetes Hängen am Weinstock.
Ein ständiges Empfangen und Ausleben seiner Gnade.
Ja, es gibt viele Momente, bei denen wir uns besonders freuen, aber unsere
Freude gilt nicht diesen Zeiten, sondern Jesus, und darüber, dass er unsere
Namen ins Buch des Lebens geschrieben hat.
Jesus ist unsere Freude. Er teilt die Ehre und Freude schon, aber nur mit
seinem Vater. Und er schenkt uns Anteil daran, wenn wir auf ihn schauen.
In Jesus geht Gottes Angesicht mit uns.
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Johannesevangelium 12, 13
Sie nahmen Palmzweige und gingen hinaus Jesus entgegen und schrien:
Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!
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Moses Gesicht begann in der Gemeinschaft mit Gott zu strahlen. Gottes Licht
hatte sich gespiegelt. Die Menge hier, sie freut sich sehr, aber wusste sie was sie
sagte? Und waren welche darunter, die nach 5 Tagen schrien: "Kreuzigt ihn!".
Wir wissen es nicht. Hier freut sich die Menge, vielleicht auch über das Wunder
von der Auferweckung des Lazarus, vielleicht auch in der Hoffnung, dass die
Römer besiegt werden. Wir wissen es nicht. Aber es trägt nicht.
Es trägt nur die Gnade Gottes, die Herrlichkeit Gottes, die Gemeinschaft mit Gott.
Wir aber schauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens.
Denn wir haben seine Freiheit erhalten, ihn anzuschauen.
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2. Korinther 3, 17-18
17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
18 Wir alle aber spiegeln mit aufgedecktem Angesicht
die Herrlichkeit des Herrn wider, und wir werden verwandelt in sein Bild
von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist.
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🙏
"Danke, lieber Vater im Himmel, dass wir um dich durch deinen Sohn
Jesus Christus wissen. Dass du in Jesus herausgetreten bist aus deiner
Verborgenheit. Danke dass du sein Opfer annimmst und wir heute mit dir
Gemeinschaft haben dürfen - durch ihn allein. Denn manchmal trauen wir
unserem Herzen nicht und bleiben bei uns hängen, anstatt dich in großer
Freude zu loben. Weil wir vergaßen, wie ein Kind zu werden.
Berühre uns durch dien Liebe, lass uns deine Gnade erkennen und dich preisen.
Dass wir unsere Herzen entleeren von allen Dingen, die auf uns weisen.
Dass wir unserer Inneres mit deinen Worten füllen, Worte deiner Wahrheit,
Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
Danke, dass in Jesus dein Angesicht mit uns vorangeht.
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Mose sprach zu dem HERRN:
Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf.
2. Mose 33, 15
Der Lehrtext:
Sie nahmen Palmzweige und gingen hinaus Jesus entgegen und schrien:
Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!
Johannesevangelium 12, 13
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Danke, für das Lesen. 🌿
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