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freiheitdings Blog

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90402 ...............

Gedanken zur Losung am 28.2.2026, -Gnade schüttelt mich vom Baum des Todes, hebt mich auf, trägt mich nach Haus, und feiert schon, durch den Sohn, bereits auf dem Weg ein Fest.-

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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 28.2.2026



Wie kehrt ihr alles um!
Als ob der Ton dem Töpfer gleich wäre,
dass das Werk spräche von seinem Meister:
Er hat mich nicht gemacht!,
und ein Bildwerk spräche von seinem Bildner:
Er versteht nichts!
Jesaja 29, 16


Der Lehrtext:


Wir sind sein Werk,
geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken,
die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
Epheser 2, 10



Gott kann beschenkend und wartend, wohlwollen und behütend,
den ganzen Tag da stehen,
wir würden in unserer Verblendung es nicht sehen.

Israel ist ein Bild für aller Menschen Widerspenstigkeit.
Israel hat sich nicht einen Gott erschaffen, sondern Gott hat aus
Schöpferkraft in seiner großen Gnade an eine alte Frau
und an einen alten Mann gedacht,
so wie Gott es gewohnt ist, hat er in ihnen das Unmögliche vollbracht,
das Tote hat er erweckt und wieder belebt.

So ist Israel aus dem konkreten Willen Gottes entstanden, weil
"ein Mensch" ihm eine Liebe glaubte. "Nur einer" war Gott schon genug,
der Rest ging seines Weges und lebte im Selbstbetrug.

So wie wir es heute tun und stets taten. Auf breitgetretenen Wegen
unserer Selbstsucht und nicht auf den schmalen Wegen
der Gerechtigkeit, die sich an Gottes Wahrheit bindet,
und welche man nur auf dem schmalen Weg wieder findet.

Nein, wir lieben unsere eigenen Wege, wie die Frankfurter Schule die
eigene Wahrheit, wie schon immer wird das Eigene nach vorne gestellt.
Es ist die eigene Wahrheit des Menschen, er sieht alles als "seine Welt".

Aber nur ein Hauch, ein sanfter Hauch aus unerschöpftem Lichte,
und selbst der stärkste Spötter und Verfolger ist nur noch Geschichte.
Man wird seiner nicht mehr gedenken. Vielleicht noch kurz.

Jetzt in dieser Krümelbröselzeit vielleicht noch kurz,
aber in Bezug auf die Ewigkeit ist dieses "Gott-Verachten",
nach eigenem "das Leben behalten" und Siegen trachten so schnurz.

In dem Sinn, dass es vor Gott nicht zählt,
sondern der Mensch bleibt in seiner eigenen Sünden-Todes-Welt,
und selbst durch den Tod findet der Leugner keine Ruh,
wird - von Gott ungewollt - leiden immerzu.

Aber dem Menschen, den Gottes Gnade erreicht,
der sein kleines Leben loslässt und seiner Wahrheit angleicht,
dem unsichtbaren Herrn in seinen Geringen
ohne Berechnung Brot und Wasser reicht,
der, so wird man es sehn,
wird in Ewigkeit nicht von Gottes Freude weg gehn.

Denn groß und barmherzig ist er, der eine ewig gütige Herr.


*

Das Kapitel 29 aus dem Jesajabuch, in 3 Abschnitte unterteilt,
in der Lutherübersetzung mit 3 Überschriften versehen,
der mittlere Abschnitt berichtet vom Thema, ein trauriges Geschehen.


a) Jerusalems Belagerung und Errettung (Verse 1-8)
b) Die Verblendung des Volkes (Verse 9-16)
c) Die große Wandlung (Verse 17-24)



+++++++
Jesaja 29, 9-16
9 Starrt hin und werdet bestürzt,
seid verblendet und werdet blind!
Seid trunken, doch nicht vom Wein,
taumelt, doch nicht vom Bier! 

10 Denn der HERR hat über euch
einen Geist des tiefen Schlafs ausgegossen
und eure Augen – die Propheten – zugetan,
und eure Häupter – die Seher – hat er verhüllt. 

11 Darum wurde euch diese ganze Offenbarung
wie die Worte eines versiegelten Buches,
das man einem gibt, der lesen kann, und spricht:
Lies das!, und er spricht:
»Ich kann nicht, denn es ist versiegelt«; 

12 oder das man einem gibt, der nicht lesen kann,
und spricht: Lies das!,
und er spricht: »Ich kann nicht lesen.« 

13 Und der Herr sprach:
Weil dies Volk mir naht mit seinem Munde
und mit seinen Lippen mich ehrt,
aber ihr Herz fern von mir ist und sie mich fürchten
nur nach Menschengeboten, die man sie lehrt, 

14 darum will ich auch hinfort
mit diesem Volk wunderlich umgehen,
aufs Wunderlichste und Seltsamste,
dass die Weisheit seiner Weisen vergehe
und der Verstand seiner Verständigen sich verbergen müsse. 

15 Weh denen,
die mit ihrem Plan verborgen sein wollen
vor dem HERRN und mit ihrem Tun im Finstern bleiben
und sprechen: »Wer sieht uns und wer kennt uns?« 

16 Wie kehrt ihr alles um!
Als ob der Ton dem Töpfer gleich wäre,
dass das Werk spräche von seinem Meister:
Er hat mich nicht gemacht!,
und ein Bildwerk spräche von seinem Bildner:
Er versteht nichts! 
+++++++


Das ist genau die Rede der Klugen und Weisen dieser Welt,
"es ist wie nichts", nichts, was wirklich vor Gott Bestand hätte.

Und auch Jesus sprach dieses Thema an,
war innerlich und äußerlich an Gottes Worten dran:
Er macht sogar einen Lobpreis daraus,
wer ihn versteht und tut, gelangt in Vaters Haus.



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Matthäus 11, 25-30
25 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater,
Herr des Himmels und der Erde, dass du dies Weisen und Klugen
verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart.

26 Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen.

27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater,
und niemand kennt den Sohn als nur der Vater;
und niemand kennt den Vater als nur der Sohn
und wem es der Sohn offenbaren will.

28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid;
ich will euch erquicken.

29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir;
denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.

30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
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Aber das "kommt zu mir" hat Gott im alten Bund nicht erreicht.
Weil das Ego sich seiner eigenen Lust angleicht.

Und man hält auch hoch der Väter Gedanken,
ich meine nicht die Apostel, die Väter der Schrift,
sondern jene danach, welche die Schrift teilweise verließen,
denn diese mussten es ja wissen,
und man liebt es deren Gedanken zu küssen,
ihre Erkenntnissen und Gebote machen nicht lebendig, tot bleibt der Tode.



+++++++
Jesaja 29, 13-14
13 Und der Herr sprach: Weil dies Volk mir naht mit seinem Munde
und mit seinen Lippen mich ehrt, aber ihr Herz fern von mir ist
und sie mich fürchten nur nach Menschengeboten, die man sie lehrt, 

14 darum will ich auch hinfort mit diesem Volk wunderlich umgehen,
aufs Wunderlichste und Seltsamste, dass die Weisheit seiner Weisen
vergehe und der Verstand seiner Verständigen sich verbergen müsse. 
+++++++

Wie ist das, Gott nur nach Menschen geboten zu fürchten, sie hoch hält,
nach der Tradition, die man hinzugefügt,
während das Wort Gottes geschlagen wird und am Boden liegt.
Das ist menschliche Klugheit, Religion, die sich selbst betrügt.

Doch wie ziehe ich aus, aus dem Selbstbetrug,
es geschieht dann, wenn du sprichst,
der eine, reine Sohn Gottes, Jesus der Herr, er ist mir genug.

Allein auf seine Gnade will ich bauen,
und fortan nur Gottes Worten vertrauen.
Alles lass ich los, alles Erkennen und Denken,
Gott wird es reinigen, und mir wieder schenken,
das, was mich nicht zerstört, was seine Klugheit bestimmt,
was zu mir und meinem Herzen aus seiner heilsamen Sicht gehört.


Und das ist ohne Zweifel sein Sohn.
Mit dem Gott am Kreuz den größten Schmerz durchmacht
und es vollendet, er hat es "alleine" vollbracht.

Wie können wir nur denken und meinen und wagen,
diesen Schmerz zu durchleben, zu ergänzen in unseren Tagen?
Doch groß ist unser Stolz, und so ergänzen wir das Kreuz Jesu,
ergänzen wir das Holz, mit Geboten der obigen Väter,
und bleiben dennoch Übeltäter.

Wir verdrehen in größtmöglicher Frömmigkeit Gottes Worte hinein
in diese Welt, in die Vergänglichkeit.
Dabei klingen gerechter als Gott es selber ist.
Doch ist das kein Glaube, dieses ganze Umgestalten,
es ist nur ein "für richtig halten".

Doch vereinnahmen wir, was unserem Ego zuträglich,
und achten unsere "wichtige" Hilfe, dabei meinen wir es auch noch redlich.
Und sprechen und selbst jeder Kritik ledig, achten unsere Hilfe für Gott,
und halten unsere Beteiligung an Gottes ewigen Werken für nötig,

Doch genau das ist, was der Losungstext spricht, es gilt nicht mehr
alleine Gottes Wahrheit und sein Licht, Gottes Worte, die allein
aus seinem Mund kommen, wir legen durch Religion so vieles dazu,
und finden keine Ruhe, finden nicht im Herzen sein Du.



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Jesaja 29, 16
Wie kehrt ihr alles um! Als ob der Ton dem Töpfer gleich wäre,
dass das Werk spräche von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht!,
und ein Bildwerk spräche von seinem Bildner: Er versteht nichts!
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Derweil hat Gott alles schon völlig erledigt, er hat alles alleine vollbracht,
und auch bei seiner Gnade, stand kein sterbliches Geschöpf Pate.

Die ihn aufnahmen, den er Macht gab, seine Kinder zu sein,
das Aufnehmen ist im Geist und in der Wahrheit geschehen,
die werden Gnade empfangen, Gnade um Gnade, alle Tage!

Die, die ihn lieben von ganzem Herzen,
alle Tage nach seinen Worten sehen,
dabei in Schwachheit auf dem schmalen Weg seiner Wahrheit gehen,
der voller Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit ist,
und erschienen ist, lebendig, als Mensch in Jesus Christ.



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Epheser 2, 10
Wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken,
die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
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Er beginnt und er vollendet allein, er fängt an und führt es aus,
in seiner Klugheit, Gottes Verstand, der uns an seine Gnade band,
seine Gnade bringt uns sicher und gewiss nach Haus.



*



🙏
"Lieber gütiger gerechter Vater, der du die Wahrheit liebst,
und uns in Gnade unsere Schuld vergibst, unsere Verfehlen zudeckst,
und uns aus dem Todesschlaf der Sünde erweckst.
Lass uns immer auf dich und deine Gnade in Jesus sehen,
dass deine Werke in uns leben und mit dir gehen,
in Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit,
nach deinem Wort zu jeder Zeit.
So wird sich alles andere geben, durch alles,
wodurch wir in dir und zu dir und mit dir gelangen,
durch deine Gnade und ihr in uns gewirktes Empfangen."




+++++++
Wie kehrt ihr alles um!
Als ob der Ton dem Töpfer gleich wäre,
dass das Werk spräche von seinem Meister:
Er hat mich nicht gemacht!,
und ein Bildwerk spräche von seinem Bildner:
Er versteht nichts!
Jesaja 29, 16


Der Lehrtext:


Wir sind sein Werk,
geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken,
die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
Epheser 2, 10
+++++++


Danke, für das Lesen. 🌷


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Verfasst: 28.02.2026, 07:36 Uhr

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