Jetzt registrieren
Einloggen

freiheitdings Blog

freiheitding
Hier bloggt:
freiheitding
66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 28.12.2025, -Gott segnet gerne, sein Segen hat immer mit Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zu tun.-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 28.12.2025



Siehe, wie fein und lieblich ist’s,
wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!
Denn dort verheißt der HERR
Segen und Leben bis in Ewigkeit.
Psalm 133, 1.3


Der Lehrtext:


Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.
Lukas 2, 14




Psalm 133, von David,
kurz, prägnant, aussagekräftig,
über den Segen brüderlicher Eintracht.



+++++++
Psalm 133, 1-3
1 Von David, ein Wallfahrtslied.
Siehe, wie fein und lieblich ist’s,
wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! 

2 Es ist wie das feine Salböl auf dem Haupte Aarons, /
das herabfließt in seinen Bart,
das herabfließt zum Saum seines Kleides, 

3 wie der Tau,
der vom Hermon herabfällt auf die Berge Zions!
Denn dort verheißt der HERR
Segen und Leben bis in Ewigkeit. 
+++++++


Es sind nicht nur die Brüder gemeint,
auch die Schwestern.

Auch Brüder, die mit Schwestern verheiratet sind
Damit meine ich keine leiblichen Schwestern,
sondern Frauen, die auch,
wie die Brüder auf Gottes Worte achten.

So wie die Ehe von Zacharias und Elisabeth
beschrieben wird:



+++++++
Lukasevangelium 1, 5-7
5 Zu der Zeit des Herodes,
des Königs von Judäa,
lebte ein Priester von der Ordnung Abija
mit Namen Zacharias,
und seine Frau war von den Töchtern Aaron,
die hieß Elisabeth. 

6 Sie waren aber alle beide
gerecht und fromm vor Gott
und lebten in allen Geboten und Satzungen des Herrn
untadelig. 

7 Und sie hatten kein Kind;
denn Elisabeth war unfruchtbar,
und beide waren hochbetagt.
+++++++


Leider besteht die Gefahr,
dass durch Heirat,
durch die Nähe des anderen
eine gewisse innere Distanz verlorengeht.

Nämlich jene, dass der andere,
auch wenn er ein Treueversprechen abgegeben hat,
deswegen nicht
das Eigentum des anderen geworden ist.

Sondern selbst
müssen beide vor Gott stehen,
sowohl einzeln als auch gemeinsam.

Nirgends aber, so denke ich,
lernt man die Schwächen des
anderen so nah kennen wie in einer Ehe.


Und es kann auch passieren,
dass man dann die Achtung voreinander verliert,
gerade wegen der Schwächen.

Nirgends kann man
so schnell an die eigenen Grenzen kommen,
wie in einer Ehe oder der Erziehung der Kinder.


Die brüderliche Eintracht,
die geschwisterliche Eintracht,
sie kann bleiben,
während die Liebe vielleicht sich verändert.


Siehst du deine Ehefrau primär
"als deine Ehefrau"
oder als "deine Schwester im Glauben".

Siehst du deinen Ehemann primär
"als deinen Ehemann"
oder als "Bruder im Glauben"

Ich finde, das geistliche Verwandschaftsverhältnis
muss alles durchdringen,
dann ist auch das eheliche Miteinander gesegnet.


Was wäre das für eine Ehe,
wo man den anderen nicht primär
als Ehemann oder Ehefrau behandelt,
sondern als erstes so,
dass man den anderen als "unverfügbar" in Ehren hält,
einfach weil er Gott gehört.

Der andere ist als erstes ein von Gott
geschätzter, beachteter und geliebter Mensch.
Wertvoll und teuer durch das Blut Christi erkauft.

Diese Sichtweise würde vieles ändern.
Es würde eine heilsame Distanz schaffen,
die eine intensivere Nähe zulassen könnte.

Man würde bewusster aus der Vergebung leben.

Würde man das?
Wenn jeder Jesus mit ganzem Herzen lieben würde?

Wenn jeder mit ganzem Herzen alleine vor Gott stehen
kann,
kann er dann nicht auch seinen Ehemenschen
mit ganz anderen Augen anschauen?

Denn, er erlebt ja dann
in seiner eigenen Beziehung mit Gott
dessen Güte und Wertschätzung.
Und so ist er befähigt, empfängt diese,
und kann sie an den anderen weiter zu geben.

Aber wie sehen wir die Ehe?
Wenn sie nicht unter dem Vorrang von
Matthäus 6, 33 steht,
was denken wir dann?,
hätten wir das Recht auf alle Segnungen?

Ist das so?
Wollen wir alle nicht einfach ein gutes,
durchschnittliches Leben leben,
möglichst wenig Leid, viel Segen …
ein wenig oder ein wenig mehr Engagemment -
war es das dann?

Bauen wir an unseren getäfelten Häusern?

Bauen wir mit ganzem Herzen
am Haus des HERRN?

Nicht wenige setzen sich einem großen Stress aus,
nicht selten auf Kante genäht.
So dass wir dann Urlaub brauchen,
oft mehrmals im Jahr …

Wollte Gott das so,
oder ist das das Spiel der Welt,
was sie uns aufdrängt?


Aber es gibt ja nicht nur die Ehe.
Es gibt auch Lebensgemeinschaften,
WG's,
neuere Wohnformen.
Aber allen ist gemeinsam,
dass es niemals leicht ist,
in Eintracht bei einander zu wohnen.

Nur wenn alle bereit sind,
auf Jesus zu schauen,
wenn alle bereit sind,
den anderen aus seinen Händen
zu empfangen und ihn auch dort zu belassen.
Das ist auch ein Kreuz tragen.


Das meint aber keinen Perfektionismus.

Sondern ein gegenseitiges sich Stärken,
durch die Gnade,
die jeder erfährt.
Eine Gemeinschaft,
in der man nicht stark sein muss.
Wo wir einander die Fehler zudecken.

Nicht jeder kann immer nur geben,
manchmal muss man auch mehr nehmen
als man gerade geben kann.


Aber wenn alle nur nehmen,
dann zerfällt alles.
Dann empfangen aber
die Menschen auch nichts von Jesus.
Sie sind dann mit ihrem ganzen Herzen bei sich,
bei ihren Interessen.
Und dabei verleugnen sie die Kraft Gottes.

Eine beständige tragfähige Gemeinschaft
geht nur mit Jesus als Herrn,
jeder steht vor ihm
und Jesus steht zwischen allen.
Dann ist er in der Mitte.
Er ist der Segensgeber,
ja er selbst ist der anwesende Segen.

Er ist der Mittler zum Vater im Himmel,
aber auch zur Bruder und zur Schwester.

Salz der Erde.



Wenn Jesus wiederkommt mit seinen Engeln,
dann wird genau dies auf Zion passieren.
Ein fleischernes, für Gott empfindsames Herz
wird er durch seinen Geist schenken.
Da wird dann sogar die Tierwelt mit einbezogen.


Dann wird es sichtbar sein -
die Geschwister werden Gott in der Höhe ehren,
und er wird seine Frieden ausgießen auf die Erde.

Die Menschen seines Wohlgefallens
werden einträchtig beieinander sein.
Und der Segen wird sie küssen.



+++++++
Lukas 2, 14
Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.
+++++++



Wir tragen aber bereits heute
davon einen Vorgeschmack im Herzen.
Wenn wir mit ganzem Herzen auf Jesus schauen,
dann müssen wir nicht mehr aufeinander hauen.

Denn der Geist,
der Jesus von den Toten auferweckte,
der ist auch in uns am Wirken.

Und wir suchen
die Schuld des Bruders oder der Schwester
nicht mehr bei ihnen selbst,
weil sie dort nicht mehr ist,
sondern am Gekreuzigten klebte und vergeben wurde.

So schenkt das Opfer Jesu am Kreuz
das aller größte Geschenk,
eine herrliche Gemeinschaft miteinander,
in der großen Freiheit der Liebe,
weil wir von der Vergebung leben.

Das findet in einer Ehrlichkeit statt,
in einer Freiheit, ohne äußeren Zwang.

Es findet in der Wahrheit statt,
dass wir mit unserem Herzen
dies nicht verdienen.

Wenn wir uns aber Bilder machen,
einzelne Erkenntnisse in en Himmel heben
und auf sie pochen,
dann legen wir der Gemeinschaft ein Korsett an.

Ein frommes Korsett, bei dem wir versuchen,
unserem Götzengerecht zu werden.
Dann hält ein sektiererisches Denken den Einzug.

Das genau weiß, wie der andere zu sein hat,
und man versucht dann,
mit allen Mitteln diesem Bild gerecht zu werden.

Das klingt dann alles zwar recht fromm,
aber es dämpft den Geist und es
sperrt den anderen ein.
Und bei allem Jammer
verkauft man das dann noch als Liebe zu Gott.

Aber das Bild fängt an zu herrschen.
Nicht mehr die Liebe herrscht durch Freiheit.

Und man verlässt die Gnade um den verordneten
Erkenntnissen, die man auf einen Sockel stellt,
gerecht zu werden.

Das ist dann aber auch ein Missbrauch der Bibel.


Wer um die Tragik seines eigenen Herzens weiß,
der will nicht mehr den anderen mit
Gedanken, Worten und Werken schlagen.
Erpresst ihn nicht mehr in Formen.
Er belässt den anderen
in der Eigenveranwortlichkeit vor Gott.


Denn sonst würde er den Ast abhauen,
auf dem er selbst sitzt.

Sind das alles Träumereien,
oder ist es ein gemeinsames Tragen der Lasten,
in der Wahrheit, in die Jesus uns stellt?


So fließt der Strom der Vergebung
aus Gottes Wort in die menschlichen Herzen.
Und zur Ehe oder Gemeinschaft
stehen Barmherzigkeit und Gnade
Pate.



*



🙏
"Danke Vater,
für deine übergroße Gnade,
die du uns in Jesus Christus erweist.
Leite und führe uns mit deinem Geist.
Dass wir einander nicht schrecken,
sondern die Schwachheit des anderen bedecken."

"Dass Jesus die Mitte aller sei."

"Denn da hast du deinen Segen verheißen,
Leben in Ewigkeit."




+++++++
Siehe, wie fein und lieblich ist’s,
wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!
Denn dort verheißt der HERR
Segen und Leben bis in Ewigkeit.
Psalm 133, 1.3


Der Lehrtext:


Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.
Lukas 2, 14
+++++++


Danke, für das Lesen. 🌷


.


Verfasst: 28.12.2025, 07:13 Uhr

Kommentare zu diesem Blogeintrag

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Blogeintrag.

Tags zu diesem Blogeintrag