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freiheitdings Blog

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90402 ...............

Gedanken zur Losung am 27.2.2026, -Die Gnade allein kann und muss unsere Sinne, unser Herz öffnen, damit es spürt, dass es Gnade braucht.-

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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 27.2.2026



Ach, HERR, lass doch deine Ohren aufmerken, dass du das Gebet hörst,
das ich jetzt vor dir bete Tag und Nacht für deine Knechte.
Nehemia 1, 6


Der Lehrtext:


Sollte Gott nicht Recht schaffen seinen Auserwählten,
die zu ihm Tag und Nacht rufen,
und sollte er bei ihnen lange warten? Ich sage euch:
Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze.
Lukas 18, 7-8



Gott soll uns hören, aber unsere krummen Wege sollen bleiben?
Wie kann er hören, wenn wir unsere krummen Wege nicht zerstören?,
und nichts anderes begehren, als ihn mit Wegen der Wahrheit zu ehren.
Wie sollte sich Gottes Gnade sich daher mit dem vermischen,
was wir ihm in unserer Lust auftischen?

Tag und Nacht, nicht nur ein Tag und eine Nacht,
viele, viele Tage und Nächte, hat Nehemia Gott seinen Kummer gebracht.

Und priesterlich ist er für sein Volk eingetreten,
Hat sich unter die Schuld seines Volkes gestellt,
so hat es Jesus auch getan für uns Menschen,
für uns hat er die Strafe und die Sünde gewählt,
sie auf sich selbst legen zu lassen,
all unsere Gier, unseren Stolz, unser Neiden und Hassen.



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Nehemia 1
1 Dies ist die Geschichte Nehemias, des Sohnes Hachaljas.
Es geschah im Monat Kislew des zwanzigsten Jahres,
als ich in der Festung Susa war, 

2 da kam Hanani, einer meiner Brüder, mit einigen Männern aus Juda.
Und ich fragte sie, wie es den Juden ginge, den Entronnenen, die von
der Gefangenschaft übriggeblieben waren, und wie es Jerusalem ginge. 

3 Und sie sprachen zu mir:
Die übrig geblieben sind von der Gefangenschaft,
sind dort in der Provinz in großem Unglück und Schmach;
die Mauern Jerusalems sind zerbrochen
und seine Tore mit Feuer verbrannt. 

4 Als ich aber diese Worte hörte,
setzte ich mich nieder und weinte und trug Leid tagelang
und fastete und betete vor dem Gott des Himmels 

5 und sprach: Ach, HERR, Gott des Himmels,
du großer und schrecklicher Gott,
der da hält den Bund und die Treue denen,
die ihn lieben und seine Gebote halten! 

6 Lass doch deine Ohren aufmerken und deine Augen offen sein,
dass du das Gebet deines Knechtes hörst,
das ich jetzt vor dir bete Tag und Nacht für die Israeliten,
deine Knechte, und bekenne die Sünden der Israeliten,
die wir an dir getan haben;
und ich und meines Vaters Haus haben auch gesündigt. 

7 Wir haben übel an dir getan,
dass wir nicht gehalten haben die Gebote, Befehle und Rechte,
die du geboten hast deinem Knecht Mose. 

8 Gedenke aber doch des Wortes, das du deinem Knecht Mose
gebotest und sprachst: Wenn ihr mir die Treue brecht,
so will ich euch unter die Völker zerstreuen. 

9 Wenn ihr euch aber bekehrt zu mir und haltet meine Gebote
und tut sie, so will ich, auch wenn ihr versprengt wäret
bis an des Himmels Ende, euch doch von da sammeln
und will euch bringen an den Ort, den ich erwählt habe,
dass mein Name daselbst wohne. 

10 Sie sind ja doch deine Knechte und dein Volk,
das du erlöst hast durch deine große Kraft und deine mächtige Hand. 

11 Ach, Herr, lass deine Ohren aufmerken
auf das Gebet deines Knechtes und auf das Gebet deiner Knechte,
die von Herzen deinen Namen fürchten.
Und lass es deinem Knecht heute gelingen
und gib ihm Gnade vor diesem Mann! –
Denn ich war des Königs Mundschenk. 
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In seinen Gebeten hat Nehemia sich auf die Schrift bezogen,
er ist vor den lebendigen Gott Israels getreten,
nicht vor einer Idee oder einem gemachten Gottesbild.
Zu dem einem Gott konnte er beten,
denn dieser versprach doch, er sei Israels Schild.

Was aber nützt ein Schild der Gnade,
wenn man sich nicht dahinter verbirgt,
sondern auf Ungerechtigkeitswegen sein Leben verwirkt?

Aber ist nicht gerade dafür die Gnade verheißen,
uns unverdient aus dem Tod zu entreißen.
Viele aber verstecken sich hinter ihrem guten Benehmen,
hinter ihrem eigenem Können, sie waren doch immer gut.

Haben alles bezahlt, sie führen ins Feld, wegen ihrer Rechtschaffenheit,
bräuchte man dann keine Gnade in Anspruch nehmen.
Und damit das ja funktioniert, hat man, jeder auf seine Weise,
Fürsprecher installiert.

Aber einer ist Fürsprecher, einer nur,
am Kreuz beginnt und endet die Spur.
Einer vertritt die Menschen allein,
Fürsprecher kann alleine nur Jesus sein.
Der von Gott kam und wieder zurück ging,
weil er von ihm die Ehre empfing,
würdig zu sein, die Siegel zu lösen,
über alles was kommt, was ist und was gewesen.



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Nehemia 1, 6
Ach, HERR, lass doch deine Ohren aufmerken, dass du das Gebet hörst,
das ich jetzt vor dir bete Tag und Nacht für deine Knechte.
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Das war aber nicht das ganze Gebet:
… und bekenne die Sünden der Israeliten… die wir getan haben …
auch ich, und meines Vaters Hause …
Wir taten übel an dir … wir hielten uns nicht an deine Wort … :



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8 Gedenke aber doch des Wortes, das du deinem Knecht Mose
gebotest und sprachst: Wenn ihr mir die Treue brecht,
so will ich euch unter die Völker zerstreuen. 

9 Wenn ihr euch aber bekehrt zu mir und haltet meine Gebote
und tut sie, so will ich, auch wenn ihr versprengt wäret
bis an des Himmels Ende, euch doch von da sammeln
und will euch bringen an den Ort, den ich erwählt habe,
dass mein Name daselbst wohne. 
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Das ist sehr fest und klar formuliert: … wenn ihr umkehrt,
haltet meine Gebote, … soll will ich euch sammeln,
und währet ihr sogar verstreut bis an die Ende des Himmels … !
zurück, zu dem Ort, den ich erwählt habe … .

Paulus unterstreicht das in Römer 11.



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Römer 11, 26-29
26 Und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht:
»Es wird kommen aus Zion der Erlöser;
der wird abwenden alle Gottlosigkeit von Jakob. 

27 Und dies ist mein Bund mit ihnen,
wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 

28 Nach dem Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen;
aber nach der Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 

29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. 
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Gott ist gnädig in all seinem Tun, dem der umkehrt. Dazu
sandte er seinen Sohn, dazu zeigte er seine große Liebe am Kreuz.



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2. Korinther 8, 9
Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus:
Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen,
auf dass ihr durch seine Armut reich würdet.
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Und so stellen wir uns auf den Boden der Schrift, wir behaften Gott
an seine Worte und nicht nach unserem Gutdünken und unseren Nöten.
Wir erkennen damit seine Wahrheit an.

Oft sind es Notrufe zu Gott, die wir tätigen,
und er hat vielen unverdient aus Todesnot geholfen.
Aber danach haben etliche seine Gnade wieder vergessen.

Man könnte meinen, dass wir nichts so schnell vergessen
wie seine Gnade.
Aber Gebete zu Gott, sie sollten Gott ehren. Hat er nicht
in Gnade und Wahrheit seine Kinder erwählt?, "die, die ihn aufnahmen".
Gab er ihnen nicht Macht, Gottes Kinder zu sein?

Wie sollte er ihnen nicht in seiner Gnade alles schenken,
was sie bedürfen, ist er nicht reich für alle, die ihn anrufen?
Kennt er nicht auch unsere Tränen und zählt sie?

Weiß er nicht auch von uns, dass wir wie glimmende Dochte
und geknickte Stäbe sind, Sträucher voller Dornen, und dennoch
brennt er in seiner Gnade in und und wir verbrennen nicht.

Hat er nicht zugesagt "uns nicht zu verlassen"?, wohnt er denn nicht
bei den Elenden und Gebeugten, bei denen die geschlagen
und gedemütigten Geistes sind?, um sie zu erquicken?

Wenn wir also so beten, dann beten wir keine heiße Luft, sondern
wir haben sein verlässliches Wort, auf das wir unser Gebet gründen.
Auf ihn selbst, er selbst hat sich uns gegeben als Fels.
Und auf diesen Felsen gründen wir unser Gebet, auf Jesus Christus allein.
Auf sein Wort, auf seine Schrift. Auf Gott selbst.

Und so kommen wir mit allen, was uns Mühe macht, auch mit Freude,
zu Gott ins Gebet. Und dazu gehört auch, dass wir unsere Sünde bekennen.
Macht uns das nicht fassungslos und traurig, zu was wir alles fähig sind?,
und zu was wir uns alles als nicht gewillt zeigen?

Aber wir haben sein festes Wort: Der Trost des heutigen Lehrtextes:
dass wir allezeit beten und nicht nachlassen sollten. 



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Lukas 18, 7-8
Sollte Gott nicht Recht schaffen seinen Auserwählten,
die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er bei ihnen lange warten?
Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze.
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Eine Witwe, ohne Schutz, Menschen behandelten sie ungerecht.
Sie ging zu einem Richter, der wollte ihr aber nicht helfen.
Sie blieb jedoch beharrlich und das nervte den Richter sehr.

Der Richter dachte, wenn ich schon weder Gott noch Menschen fürchte,
so will ich dieser Nervensäge Recht schaffen, nicht dass sie mich
noch ins Gesicht schlägt.



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Lukas 18, 6-8
6 Da sprach der Herr: Hört, was der ungerechte Richter sagt! 

7 Sollte aber Gott nicht Recht schaffen seinen Auserwählten,
die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er bei ihnen lange warten?

8 Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze. Doch wenn der Menschensohn kommen wird, wird er dann Glauben finden auf Erden? 
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Darum, lasst uns nicht aufgeben, Glaubensritter in Gottes Rüstung
sind zuerst Herzausschütter. Sie sind beharrlich im Beten,
und wir wollen in allem Vergebende sein und nicht nach
Menschen, die an uns schuldig wurden, treten.

Und Gott wird uns helfen, wie in einem Lied steht,
"Dass du deine Last, nicht zu einem anderen getragen hast ...



*



🙏
Vater, dein Erbarmen, deine Gnade, dein Wachen, deine Liebe,
die eine Liebe, der Wahrheit, der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit,
berühre uns täglich neu, dass wir erfüllt werden von deinem Geist.
Der uns bestens vertreten kann, wir schauen deine Worte an,
und bitten unvollkommen, aber dein Geist bringt sie in Seufzen vor dir,
weil er will und weil er es kann.
So beten wir deine Barmherzigkeit an,
die reich ist, für alle, die sich auf sie, auf dich, gründen,
und in dir ihre lebendige tragende Hoffnung finden."




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Ach, HERR, lass doch deine Ohren aufmerken,
dass du das Gebet hörst,
das ich jetzt vor dir bete Tag und Nacht für deine Knechte.
Nehemia 1, 6


Der Lehrtext:


Sollte Gott nicht Recht schaffen seinen Auserwählten,
die zu ihm Tag und Nacht rufen,
und sollte er bei ihnen lange warten? Ich sage euch:
Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze.
Lukas 18, 7-8
+++++++



Danke, für das Lesen. 🌿


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Verfasst: 27.02.2026, 05:24 Uhr

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