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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 25.2.2026
Ich, der HERR, habe dich gerufen in Gerechtigkeit
und halte dich bei der Hand.
Jesaja 42, 6
Der Lehrtext:
Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach:
Dies ist mein lieber Sohn,
an dem ich Wohlgefallen habe;
den sollt ihr hören!
Matthäusevangelium 17, 5
Gottes Sohn kam als Lamm, nicht um die Menschen zu hauen,
sondern durch sich selbst als Eckstein, ihnen eine Zukunft zu bauen.
Darin wurde er Knecht, für seinen Vater das Recht
in dieser Welt aufzurichten, denn er kam nicht, um sie zu vernichten.
Und doch hat Vater ihm das Gericht in die Hände gegeben,
aber die Menschen richten sich selbst, in ihrer Garstigkeit,
denn wer Gottes Güte von sich stößt,
der schlägt aus seine Barmherzigkeit
und so bleibt nur, dass seine Seele, in Gottes Herrlichkeit fehle.
und in einem Zustand des Schmerzes ewig verwest.
Aber das war dann ihre Wahl, ihr eigenes Schlimmes wählen,
denn so sehr hat Gott die Welt geliebt,
im Himmel sollte nicht einer fehlen.
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Jesaja 42, 1-9
1 Siehe, das ist mein Knecht, den ich halte,
und mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat.
Ich habe ihm meinen Geist gegeben;
er wird das Recht unter die Heiden bringen.
2 Er wird nicht schreien noch rufen,
und seine Stimme wird man nicht hören auf den Gassen.
3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen,
und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.
In Treue trägt er das Recht hinaus.
4 Er selbst wird nicht verlöschen und nicht zerbrechen,
bis er auf Erden das Recht aufrichte;
und die Inseln warten auf seine Weisung.
5 So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schafft und ausbreitet,
der die Erde macht und ihr Gewächs, der dem Volk auf ihr
den Atem gibt und Lebensodem denen, die auf ihr gehen:
6 Ich, der HERR, habe dich gerufen in Gerechtigkeit
und halte dich bei der Hand.
Ich habe dich geschaffen [im Sinne von "zubereitet"]
und bestimmt zum Bund für das Volk, zum Licht der Heiden,
7 dass du die Augen der Blinden öffnen sollst
und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen
und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker.
8 Ich, der HERR, das ist mein Name,
ich will meine Ehre keinem andern geben
noch meinen Ruhm den Götzen.
9 Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen.
So verkündige ich auch Neues;
ehe denn es sprosst, lasse ich’s euch hören.
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Ein Merkmal der Worte Gottes ist, dass er es sagt,
bevor es geschieht.
Dass sein Wort es ausrichtet zu seiner Zeit
es gibt kein Gramm das sich verzieht,
Und - dass sein Wort nicht wie Menschenworte verpufft
in der sich bewegenden gehetzten verunreinigten Völkerluft.
Aber wir sind wie aus den Toten,
in uns ist eine Macht die uns zum Sterben bringt,
wir hören nicht Gottes Worte und seine Boten,
und wir hören auch nicht wirklich sein ewiges "Vollbracht"!
Wir erkennen auch nicht seine Ehre,
dass nur Gnade die Ehre vermehre,
und nicht unser eigenes Tun,
so geschieht, dass Gnade das Heil verwehrt,
wenn unser Herz nicht die Gnade ehrt.
Diese Ansage hat er gemacht, in Jesaja zweiundvierzig Vers acht.
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Jesaja 42, 8
8 Ich, der HERR, das ist mein Name,
ich will meine Ehre keinem andern geben
noch meinen Ruhm den Götzen.
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Leider ist es so, dass wir gerne in unser Gottesbild Götzen setzen,
um der Gnade zu entkommen,
das Ego in uns will selbst etwas gelten, und spielt dabei den Frommen.
Selbst 99,99 Prozent, so spricht es, dass es Gott erkennt,
aber die 0,01 die wiegen schwerer,
das ist dann der unselige Moment,
wo der Mensch zu Gott wird wie ein Lehrer.
So sind wir in unserem Herzen die Sprecher,
"Mag schon sein, deine Gnade, dass ich sie rühme,
aber ein "glitze-kleines Dazutun" meiner Vergänglichkeit,
nur das bringt mich erst in deine Herrlichkeit.
Wer das hinterfragt, ihm werden wir ein Rächer.
Nur - das ist für die Beziehung zu Gott tödlich.
Du geht ganz an der Gnade vorbei, sie entgleitet,
denn der gute Vater hat aus Gnade und Wahrheit
den Weg seines Sohnes bereitet.
Durch den Glauben, seinen Glauben,
und sein gewirkter Glaube, der glaubt ihm seine Liebe ganz,
und fügen wir etwas von uns hinzu,
dann ist das wie um das goldene Kalb ein Tanz.
Die Gnade und Wahrheit und der verordnete Glaube,
der Glaube den er selbst in uns wirkt und beginnt,
alles sind wie "ganze" Bälle, keine halben,
und nur das "Ganze" aus Gott allein, das ist es was gewinnt.
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Jesaja 42, 6+7
6 Ich, der HERR, habe dich gerufen in Gerechtigkeit
und halte dich bei der Hand.
Ich habe dich geschaffen [im Sinne von "zubereitet"]
und bestimmt zum Bund für das Volk, zum Licht der Heiden,
7 dass du die Augen der Blinden öffnen sollst
und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen
und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker.
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Das ist die Berufung Jesu, der Auftrag, seine Göttlichkeit auszuziehen,
in Knechtsgestalt auf die Erde zu kommen,
denn nur durch seine Liebe zum Vater allein wird das ewige Leben
wieder blühen, und dem Tode wird dabei die Macht genommen.
Wer da spricht "er sieht",
während er auf eigenen Wegen eigener Worte und Kräfte zieht,
der täuscht sich und macht sich etwas vor.
Denn nur wer umkehrt und wird wie ein Kind,
der kommt durch die enge Pforte, Jesus, Tür der Gnade und Wahrheit,
nur das gewordene Kind kommt durch das enge Tor.
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Johannesevangelium 9, 41
41 Jesus sprach zu ihnen (den Pharisäern, wegen der Heilung):
Wärt ihr blind, so hättet ihr keine Sünde;
weil ihr aber sagt: Wir sind sehend, bleibt eure Sünde.
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Wer sich von der Wahrheit Gottes,
die in Gnade zu ihm kommt, etwas sagen lässt,
wer sich an die Brust schlägt und spricht,
"Gott wird mir ein guter Vater sein",
der tritt hinein in das Licht.
Daher, wer Gottes Wahrheit in sich wirken lässt,
der kehrt um und bleibt ewig nicht mehr allein.
Und er wird eingeladen sein, und als Kind wird er kommen,
obwohl er es nur als Knecht verdiente,
doch Vater, der im und durch seinen Sohn am Kreuz alle Sünden sühnte,
er lädt alle Menschen zu sich ein,
bittet alle Menschen zu seinem Fest, zu sich hinein.
Finsternis muss weichen, Kerkertüren öffnen sich, Schlösser zerspringen,
Wunden heilen, und es gibt dazu ein dankbares Loben und Singen.
Für "uns Heiden" hat Gott seinen Sohn auch "zubereitet",
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Jesaja 49, 6
… er spricht: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist,
die Stämme Jakobs aufzurichten
und die Zerstreuten Israels wiederzubringen,
sondern ich habe dich auch zum Licht der Völker gemacht,
dass mein Heil reiche bis an die Enden der Erde.
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So kehrt die ewige Liebe bei uns ein,
lassen wir seine Gnade in uns wirken,
und endlich, endlich unseren Schöpfer, Ewig-Vater in uns sein.
Regiert er durch und als das Lamm in unseren Herzen,
so hauen wir nicht, trotz uns zugefügter Schmerzen,
in Schwachheit sind wir dann vor ihm, in lauterem Sinn,
er wird in uns wohnen, und als Lamm in uns thronen.
Und wenn beider Schwachheiten sich begegnen,
die meine als geschlagener Mensch,
und seine als geschlagener Gott,
dann trete ich heraus aus jeden Tod,
und bin verborgen in einem reinen Vergeben!
Und bei meinem Schöpfer und dem mich liebenden Gott
bin ich durch Jesus im ewigen Leben.
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Matthäusevangelium 17, 5
Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach:
Dies ist mein lieber Sohn,
an dem ich Wohlgefallen habe;
den sollt ihr hören!
Matthäusevangelium 17, 5
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Und höre seine Stimme alle Tage,
durch das Sterben hindurch und durchdringend alle Plage,
zu seiner Ehre und zu seinem Wohlgefallen,
Seine Gnade allein, muss auf allen Wegen sein,
auf allen Wegen der Schwachheit auf allen.
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🙏
"Danke, guter guter Vater, ewiger Gott und bester Herzensberater,
gütigstes Licht dass mich nicht verzehrt
sondern mein kleines Menschsein durch sein Sterben ehrt.
Mit ewiger Würde bei aller Bürde, tausendfach geliebt und noch mehr,
alles zu seiner Ehr."
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Ich, der HERR, habe dich gerufen in Gerechtigkeit
und halte dich bei der Hand.
Jesaja 42, 6
Der Lehrtext:
Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach:
Dies ist mein lieber Sohn,
an dem ich Wohlgefallen habe;
den sollt ihr hören!
Matthäusevangelium 17, 5
+++++++
Danke, für das Lesen. 💐
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