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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 23.3.2026
Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland.
Jesaja 43, 11
Der Lehrtext:
Jesus spricht: Ich und der Vater sind eins.
Johannes 10, 30
Es ist schon traurig, dass Gott immer wieder mit Israel so reden musste,
dass sie ihm nicht seine Ehre gaben und einfach ihr Ding machten.
Es gibt so viele Klageaussagen Gottes.
Und auch hier wieder, auch hier muss Gott Israel daran erinnern.
Gab es sonst jemanden, der geweissagt hat und es ist eingetroffen?
So fragt er sein Volk.
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Jesaja 43, 10-13
10 Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR,
und mein Knecht, den ich erwählt habe,
damit ihr wisst und mir glaubt und erkennt,
dass ich’s bin.
Vor mir ist kein Gott gemacht,
so wird auch nach mir keiner sein.
11 Ich, ich bin der HERR,
und außer mir ist kein Heiland.
12 Ich hab’s verkündigt und habe auch geholfen
und hab’s euch hören lassen;
und es war kein fremder Gott unter euch.
Ihr seid meine Zeugen,
spricht der HERR, und ich bin Gott.
13 Auch künftig bin ich derselbe,
und niemand ist da,
der aus meiner Hand erretten kann.
Ich wirke; wer will’s wenden?
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Wie sehr ringt Gott um sein Volk, von Anfang an.
Sie wollten ja nicht einmal aus Ägypten heraus,
später wollten sie Mose Aaron, Josua und Kaleb steinigen,
und nach Ägypten zurückkehren.
Und auch später, als Jerusalem erobert wird, werden die zurückgebliebenen
Leute, die nicht nach Babylon verschleppt wurden,
diese Leute werden dann gegen Gottes Worte handeln und nach Ägypten
ziehen und Jeremia dorthin verschleppen.
Und wer spricht jetzt dieses Verse, wer redet da zu Jesaja?
Ist Jahwe der Vater, oder ist er der Sohn, oder der Geist.
So fragen wir Menschen unsere Fragen.
Aber es macht keinen wirklichen Unterschied.
Vater und Sohn sind immer eins und handeln durch ihren Geist.
Der Vater handelt immer durch den Sohn,
aber nicht den Sohn der Maria, sondern den Sohn
der mit ihm vor seiner Menschwerdung regiert.
Durch den der ewige Vater den Kosmos geschaffen hatte.
Und auch nach seinem Erdenleben, wo Jesus der Sohn der Maria war,
kehrte er wieder zurück. Der Unterschied: Er hatte Gehorsam gelernt.
Und er weiß um die Freude du das Leid des Menschseins,
er hat die Sünde am eigenen Leib durch sein Opfer erfahren.
Es ist der Vater, der mit seinem Sohn eins ist.
Durch den er spricht und es geschieht,
durch den er gebietet und es steht da.
Seit wann gibt es den Vater ohne Sohn?
Und seit wann gibt es den Sohn ohne Vater?
Das war niemals und wird niemals geschehen!
Und doch, an einer Stelle ging ein Riss durch Gott.
Da war der Vater vom Sohn getrennt. Am Kreuz auf Golgatha.
Als der Vater in Jesus unsere Sünde verdammte und richtete.
Hier in diesem Text von Jesaja spricht der ewige Gott,
der ewige Vater durch seinen Sohn.
Und beide halten sich zu dieser Zeit noch verborgen.
Ja, aber, sagt jemand vielleicht, Gott kann man nicht ansehen,
höchstens hinterhersehen. Außerdem wohnt er in einem Licht,
wo kein Mensch bestehen kann.
Ja, sage ich, aber was sagte Jesus: Niemand kam vom Vater außer er,
und niemand geht zurück zum Vater außer er.
Wenn er also dort ist, so ist auch er jemand, den man bis zu seiner
Menschwerdung nicht anschauen konnte.
Und auch jetzt können wir den erhöhten Jesus nur durch den Geist sehen.
Das, was der Geist durch sein Wort uns offenbart.
Und er nimmt es von Jesu Worten.
Gott aber hat sich in Jesus seiner Herrlichkeit, seiner Göttlichkeit entkleidet
und wurde Mensch.
Das geht nicht in den Kopf hinein.
Weil ein Gott, ein Gott darf einfach nicht sein,
vor allem ein konkreter Gott nicht, dem wir verantwortlich sind,
der von uns Rechenschaft über unseren freien Willen fordert
Darüber waren Marx und Engels, Darwin und co. sehr froh,
dass es keinen Gott gibt. Aber sie irrten sich sehr.
Wie konnten sie in der Ewigkeit ihm Rede und Antwort geben?
Sie konnten es nicht.
Hier, im alten Testament, spricht Gott deutlich von sich auch als "Heiland"
Einer, der wirklich heil macht.
So war der erhobene Arm zu Hitler und der Ausspruch "Heil Hitler"
eine Kampfansage an den lebendigen Gott, an seine Ehre und an
seine Gnade. Und Millionen von getauften Menschen verwarfen das Heil
Jesu, sie hatten nicht einmal darüber wirklich nachgedacht.
Sie waren nur mit einem Pro-Forma Glauben versorgt, durch eine Reihe
von mechanischen Dingen.
Die aber, die es mit Jesus ganz ernst nahmen, die waren auch bereit
für Jesus zu sterben.
Wem strecken wir heute unserem Arm entgegen und rufen Heil?
Ist es unser demokratisches System?
Ist es die aufgesetzte Menschlichkeit der humanistischen Weltanschauung,
die den Menschen in seiner Sünde und Schuld allein lässt?
Ist es unser Bruttosozialprodukt, unsere finanzielle, wirtschaftliche Stärke?
Wer oder was ist dein Heil,
bei wem suchst du Zuflucht?
Wer kann deine Wunden wirklich reinigen und verbinden,
wer kann dich wirklich wieder auf die Beine stellen?
Wer kann bei dir bleiben in der größten Not?
Wer wird bei dir sein, wenn sich alle von dir abwenden?
___Es ist der ewige Gott, denn kein Heiland ist außer er!___
Aber Gott ist für uns wie ein saures Bier.
Weil wir ihn nicht sehen?
Kannst du denn den Strom sehen?, oder die Liebe eines anderen Menschen?
Gott ist der letzte, der Allerletzte in unserem Leben. Nicht relevant.
Und so bauen wir unser ganzes Leben auf Sand.
Aber die Not, der Schmerz, die Krankheit, die Gefahr, der Krieg,
sie werden nicht ausbleiben. Warum?
Weil wir die heilsamen Worte des einzigen Heilandes nicht in uns zulassen,
sondern solange die Süßigkeiten der Welt essen, bis wir daran erkranken.
Gott ist nicht nur Arzt, er ist nicht nur Heiland, er ist auch Retter,
und er ist auch "Verdammer".
Wobei wir durch unsere Flucht vor Gott uns selbst verdammen,
uns als nicht würdig achten, in den Himmel zu kommen und
lieber einen ewigen Schmerz wählen.
Wir sind stur, stolz, steinig ist unser Herz. Wir wollen keine Liebe Gottes,
eine Liebe die Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit ist.
Wir wollen keine Ganzheit seiner Liebe, nur das was wir verzehre können.
Aber die Liebe ist nur als Ganzes für uns gesund und wohltuend.
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Jesaja 43, 13
Auch künftig bin ich derselbe,
und niemand ist da,
der aus meiner Hand erretten kann.
Ich wirke; wer will’s wenden?
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Warum laufen wir vor Gott davon?
Das tun wir deswegen, weil wir ihn nicht ernst nehmen.
Ich meine richtig ernst nehmen.
Was ist dir eine halbe Liebe wert, wenn dein Partner zu dir sagen würde,
ich lieb dich schon, aber nur halb. Hier ist eine Grenze.
Wenn du krank wirst habe ich aber keine Lust dich zu pflegen?
Oder wenn du ungeduldig bist, mag ich das nicht, dann gehe ich …
Was ist eine halbe Liebe wert?
Was ist ein halber Glaube an den anderen wert,
wenn du ihm dich nicht wirklich anvertrauen kannst?
Alles baut auf "Ganzheit" auf.
Was ist eine halbe Freundlichkeit wert,
vorne freundlich, aber hinter dem Rücken über dich reden?
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Johannes 10, 30
Jesus spricht: Ich und der Vater sind eins.
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Gott kennt in sich keine Halbheit. Sonst hätte er keinen Bestand.
Sein Reich wäre uneins.
Im Halben ist kein Leben. Alle Gefäße und Organe sind ganz.
Sonst wären sie ohne Funktion.
Nur im geistlichen Bereich schlampern wir. Weil unser Herz auf sich selbst
so rettungslos fixiert ist. Und dieses Fixierung kann es auch nicht aufheben.
Aber darin wird es nicht gesättigt. Es muss sich seine Nahrung von der Welt
besorgen, aber das Sichtbare, es macht nicht satt, sondern nur abhängig.
Der Hunger wird nicht wirklich gestillt.
Dazu kommt, dass wir altern müssen. Weil wir in einem Körper des Todes
stecken. Er ist nicht mehr ganz. Er war es einmal, für sehr kurze Zeit,
und es war gedacht, dass er vom Baum des ewigen Lebens Nahrung empfinge.
Aber er hat den Baum der Erkenntnis gewählt, der angeblich Leben bringt.
Aber Satan lügt, wenn er den Mund aufmacht. Und er herrscht durch seinen
Geist in dieser Welt. Er ist kein Ganzer, sondern ein Halber, er hat auf Dauer
keinen Bestand und wird mit seinen Vasallen im Feuersee für immer sein.
Gott aber spricht die Wahrheit und keine Lüge ist in ihm. Gott ist ein Ganzer.
Er ist treu und gerecht, und in seinen Worten und in seinem Tun ist er verlässlich.
Er verdient unser ganzes Herz, unsere ganze Hingabe, dass wir ihm beide Arme
entgegenstrecken, wie ein Mensch, der umgekehrt ist und wie ein Kind
geworden ist. Das Kind, das sein Arme nicht einem anderen entgegenstreckt,
sondern seinen Eltern. Von ihnen erwartet es Hilfe und Heil.
Aber wir, unser Ego will König sein, es teilt sich den Platz nicht, es sei denn,
es sieht darin einen Gewinn für sich. Eine Religion, die das Gewissen beruhigt,
aber letztendlich bleibt es am Schalthebel in unserem Herzen.
Gott kann darauf nicht aufbauen. Diese Konstellation ist irreparabel geschädigt,
sie ist niemals mit religiösem Tun heilbar.
Das egoistische Herz muss entsorgt werden.
Ein neues Herz, von oben her, braucht der Mensch.
Es kommt, wenn wir den Namen Jesu anrufen und ihm seine Liebe
ganz glauben, wenn wir umkehren und wie Kinder werden.
Denn der Vater will, dass er durch seinen Sohn angebetet wird,
im Geist und in der Wahrheit. Denn sein Sohn und er sind eins.
Im Sohn, da ist er ganz Ohr.
*
🙏
"Danke, lieber guter Vater, de du dich in Jesus uns gezeigt hast.
Danke für deine Liebe und Geduld mit uns jeden Tag,
ob wir doch zu dir umkehren möchten.
Danke für das Sterben und die Auferstehung Jesu.
Durch ihn können wir deine Liebe wieder finden, die du bist.
Er ist deine Liebe, deine Wahrheit und Gerechtigkeit und Barmherzigkeit!
Ach, berühre unsere Sinne, lass uns dein Heil erkennen, dass du in Jesus
für diese Welt bereithältst.
Vergib uns unser Davonlaufen, unseren Widerstand, und schließe mit deiner
Gnade unsere Sinne auf, ein Verlangen nach deiner Liebe, ein Hunger nach
deinen Worten, eine Sehnsucht nach deiner wirklichen Wahrheit.
Ein Begehren nach dem Heilwerden vor dir."
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Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland.
Jesaja 43, 11
Der Lehrtext:
Jesus spricht: Ich und der Vater sind eins.
Johannes 10, 30
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Danke, für das Lesen. 🌹
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