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66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 23.12.2025, -Gnade führt in die Not, Gnade führt auch wieder zurück, aus der Not heraus, mit neuem Blick, für sein Haus.-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 23.12.2025



Sei getrost, alles Volk im Lande,
spricht der HERR, und arbeitet!
Denn ich bin mit euch.
Haggai 2, 4


Der Lehrtext:


Wer da kärglich sät,
der wird auch kärglich ernten;
und wer da sät im Segen,
der wird auch ernten im Segen.
2. Korinther 9, 6



Rückblick



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2. Chronik 36, 18-23


18 Und alle Geräte im Hause Gottes,
große und kleine,
die Schätze im Hause des HERRN
und die Schätze des Königs und seiner Oberen,
alles ließ er nach Babel führen. 

19 Und sie verbrannten das Haus Gottes
und rissen die Mauer Jerusalems ein,
und alle ihre Burgtürme brannten sie mit Feuer aus,
sodass alle ihre kostbaren Geräte zunichtewurden. 

20 Und er führte weg nach Babel alle,
die dem Schwert entgangen waren,
und sie wurden seine und seiner Söhne Knechte,
bis das Königtum der Perser zur Herrschaft kam, 

21 dass erfüllt würde das Wort des HERRN
durch den Mund Jeremias,
bis das Land an seinen Sabbaten genug hätte.
Denn die ganze Zeit, da es wüst lag,
hatte es Sabbat, bis siebzig Jahre voll wurden. 


Nachfolgender Absatz in de Lutherbibel überschrieben mit:
Ende der babylonischen Gefangenschaft

22 Aber im ersten Jahr des Kyrus,
des Königs von Persien,
erweckte der HERR –
dass erfüllt würde das Wort des HERRN
durch den Mund Jeremias –
den Geist des Kyrus,
des Königs von Persien,
dass er in seinem ganzen Königreich mündlich
und auch schriftlich verkünden ließ: 

23 So spricht Kyrus,
der König von Persien:
Der HERR,
der Gott des Himmels,
hat mir alle Königreiche der Erde gegeben,
und er hat mir befohlen,
ihm ein Haus zu Jerusalem in Juda zu bauen.
Wer nun unter euch von seinem Volk ist,
mit dem sei der HERR, sein Gott,
und er ziehe hinauf! 
+++++++


586 vor Christus war die Zerstörung Jerusalems,
"2. Chronik 36, 19 Und sie verbrannten das Haus Gottes."

70 Jahre später, im Jahr 516 vor Christus,
war die Vollendung des zweiten Tempels.


Die Botschaft von Haggai war:
Kümmert euch nicht um eure eigenen Häuser
sondern um das Haus Gottes.



+++++++
Haggai 1, 9
Ihr erwartet wohl viel,
aber siehe, es wird wenig;
und wenn ihr’s schon heimbringt,
so blase ich’s weg.
Warum das?,
spricht der HERR Zebaoth.
Weil mein Haus so wüst dasteht;
ihr aber eilt,
ein jeder für sein Haus zu sorgen. 
+++++++


Am ersten Tag des 6. Monats,
im zweiten Jahr des Königs Darius
erhielt Haggai von Gott den Auftrag
zu Serubbabel, dem Statthalter von Juda,
zu Jeschua, dem Hohenpriester
und zu den Übrigen des Volks zu sprechen.

Am 24. Tag des gleichen Monats
begannen die Bauarbeiten.



+++++++
Haggai 1, 12-15
12 Da gehorchten Serubbabel,
der Sohn Schealtiëls,
und Jeschua, der Sohn Jozadaks, der Hohepriester,
und alle Übrigen vom Volk
der Stimme des HERRN, ihres Gottes,
und den Worten des Propheten Haggai,
wie ihn der HERR,
ihr Gott, gesandt hatte;
und das Volk fürchtete sich vor dem HERRN. 

13 Da sprach Haggai,
der Bote des HERRN,
der beauftragt war mit der Botschaft des HERRN
an das Volk:
Ich bin mit euch,
spricht der HERR. 

14 Und der HERR erweckte den Geist Serubbabels,
des Sohnes Schealtiëls,
des Statthalters von Juda,
und den Geist Jeschuas,
des Sohnes Jozadaks, des Hohenpriesters,
und den Geist aller Übrigen vom Volk,
dass sie kamen
und arbeiteten am Hause des HERRN Zebaoth,
ihres Gottes, 

15 am vierundzwanzigsten Tage
des sechsten Monats im zweiten Jahr des Königs Darius. 
+++++++


Dies geschah etwa im Jahr 520 vor Christus.
Etwa 538 / 537, also vor ca. 17-18 Jahren
waren die ersten aus Babel,
aus der Gefangenschaft zurückgekehrt.
Sie hatten alles haarklein aufgeschrieben,
bis auf den letzten Esel,
das war der 6720ste (Vgl. Esra 2).

Nach dem sie wieder
in ihren Städten Wohnung genommen hatten
die Verbannten aus dem Stamm Juda und Benjamin,
trafen sie sich in Jerusalem.
Dort wurde ein Opferaltar errichtet und es begann
das tägliche Brandopfer,
so, wie Gott es bei Mose geboten hatte.

Um Gott zu begegnen
brauchte es ein Opfer.
Auch wir haben ein Opfer vor Augen,
wenn wir Gott begegnen.
Jesus Christus, sein eingeborener Sohn,
der als Lamm die Sünde der Welt trug.

Auch deine!
Wo also suchst du deine Sünde,
wo sollte sie sein,
wenn du Gott im Gebet begegnen willst?

Darin ist eine große unumstößliche Wahrheit verborgen.
Von Gott selbst verordnet.
Ohne Blutvergießen keine Vergebung.
Abel hatte dies im Glauben gewusst.
Es war ihm durch den Geist Gottes gezeigt worden.
und er opferte von den Erstlingen seiner Herde.

Gott selbst opfert seinen "Erstling",
rein, ohne Makel,
Gott opfert sich selbst.

Sein eigenes Opfer stellt er zwischen dich und ihm.
Es ist wie eine Pforte.
Trittst du durch sein Opfer hinein
in die Wahrheit,
so wirst du dort die Schrecklichkeit deiner Sünde erkennen,
einerseits,
aber auch die Schönheit seiner Gerechtigkeit,
die er für dich aufrichtet.

Denn er hat durch sein Opfer
die Mauer eingerissen,
die zwischen ihm und dir war.
Die Mauer der Schuld, die aus
unserer Verkettung mit der Sünde erwachsen ist.

Im Vertrauen auf das Opfer Jesu,
der unsere Schuld trug
und uns eine Befreiung von der Macht der Sünde
erwirkt hat,
eben dieses Vertrauen,
das rechnet uns Gott als Gerechtigkeit zu.
Da sagt er zu sich selbst etwa sinngemäß:

"Weil dieser schwache Mensch
nicht mehr auf sich selbst schaut,
sondern auf mein Werk,
dass ich so sehr Mühe hatte,
um seine Rettung zu ringen und zu gewinnen,
um ihn, den schwachen Menschen, zu gewinnen,
weil er mich darin ehrt,
und mir meine Liebe zu ihm glaubt und
seinem Herzen befiehlt gehorsam zu sein,
darum will ich ihn gerecht sprechen."

So ungefähr stelle ich mir das vor.
Und - das ist auch nur ein Ausschnitt,
ein Stückwerksgedanke eines großen Ganzen.


*


So bauten die Rückkehrer bald einen Altar.
Und sie suchten die Gemeinschaft mit Gott.
Sie wollten ihn wieder bei sich haben.
Sie wollten im Hause des HERRN sein.

So fingen sie zu bauen an, etwa um 536 (Esra 3, 8).



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Esra 3, 10-13
10 Und als die Bauleute
den Grund zum Tempel des HERRN gelegt hatten,
stellten sich die Priester auf
in ihren Gewändern mit Trompeten und die Leviten,
die Söhne Asafs, mit Zimbeln,
um den HERRN zu loben
nach der Ordnung Davids, des Königs von Israel. 

11 Und sie stimmten den Lobpreis an
und dankten dem HERRN:
Denn er ist gütig,
und seine Barmherzigkeit währt ewiglich über Israel.
Und das ganze Volk jauchzte laut
beim Lobe des HERRN,
weil der Grund zum Hause des HERRN gelegt war. 

12 Und viele von den betagten Priestern,
Leviten und Sippenhäuptern,
die das frühere Haus
auf seinem Grund noch gesehen hatten –
dies war der Tempel in ihren Augen –,
weinten laut.
Viele aber jauchzten mit Freuden,
sodass das Geschrei laut erscholl. 

13 Und man konnte das Jauchzen mit Freuden
und das laute Weinen im Volk
nicht unterscheiden;
denn das Volk jauchzte laut,
sodass man den Schall weithin hörte. 
+++++++


Der damals sie umgebenden Welt
passte es nicht,
dass die Verbannten wieder da waren.
Und dazu sich auch noch mit einer Freude freuten,
die sie nicht kannten.
So kamen die Widersacher und wollten
mit den Bauleuten bauen.

Weil diese dies ablehnten,
machten sie die Zurückgekehrten mutlos.



+++++++
Esra 4, 4-5
4 Da machte das Volk des Landes  
das Volk von Juda mutlos
und schreckte sie vom Bauen ab.

5 Und sie dingten Ratgeber gegen sie
und verhinderten ihr Vorhaben,
solange Kyrus, der König von Persien, lebte,
bis zur Herrschaft des Darius, des Königs von Persien.
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Das dauerte nun 15 Jahre bis hier weitergebaut
werden konnte, (Esra 4).
Nämlich dann durch die Worte Gottes an
Haggai und Sacharja.
Etwa um 520 vor Christus geschah dies.
Und 516 wurde der Tempel vollendet.
Sehr zum Leidwesen der Widersacher.



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Esra 5, 1-2
1 Es weissagten aber
die Propheten Haggai und Sacharja, der Sohn Iddos,
den Juden in Juda und Jerusalem
im Namen des Gottes Israels,
der über ihnen war. 

2 Da machten sich auf Serubbabel,
der Sohn Schealtiëls,
und Jeschua, der Sohn Jozadaks,
und fingen an,
das Haus Gottes zu Jerusalem aufzubauen,
und mit ihnen waren die Propheten Gottes,
die sie stärkten.
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In Esra 6 wird schließlich beschrieben,
was Kyros veranlasst hat.
Es wurde von Darius überprüft
und dieser übernahm die Baukosten und
die Kosten für die Opfertiere.
Wer den Tempelbau behinderte,
würde mit dem Tod bestraft werden.

Das lag vermutlich auch daran,
dass Daniel im ersten Jahr des Königs
in der Löwengrube überlebte
und der König großen Respekt vor
dem Gott Israels bekommen hatte.

Und seine Gaben sollten dazu dienen,
im Tempel vor Gott
ein gutes Wort für ihn,
den König und seine Familie, einzulegen,

Man sollte es nachlesen.


Hier ist eine zeitliche Übersicht,
die ich heute morgen gefunden habe.


Nachfolgende Zeittafel entnommen aus
S. 461/462, William McDonald,
Kommentar zum Alten Testament


Zeittafel für Esra, Nehemia und Ester
(ungefähre Angaben)

538 v. Chr. Der Erlass des Kyrus zum Wiederaufbau des Tempels.
538 / 537 Serubbabels Zug nach Jerusalem.
536 Die Fundamente des Tempels werden gelegt.
535 Die Arbeit am Tempel wird unterbrochen.
520 Dienst von Haggai und Sacharja (Anm.: was den Bau betrifft)
520 Erlass des Darius zur Wiederaufnahme der Arbeiten am Tempel.
516 Der Tempel wird vollendet.
486 Die Regierung des Ahasveros (Xerxes) beginnt.
479 / 478 Ester wird zur Königin gekrönt.
464 Die Regierung des Artaxerxes beginnt.
458 Esras Zug nach Jerusalem.
444 Nehemia trifft in Jerusalem ein.
444 Die Mauern Jerusalems werden vollendet.
420 Nehemias zweite Reise nach Jerusalem.



Wir können jetzt verstehen,
weshalb sie diese Ermutigung bekommen haben,
von der der heutige Losungstext spricht.
Sie haben den Trost gebraucht.

Er kam in eine lange Phase der Mutlosigkeit hinein,
wo man sich ins Private mehr oder weniger zurück zog.
Nicht mehr auf das Haus des HERRN so acht hatte.

Man säte mehr Irdisches als Himmlisches.

Und - wie tun wir das heute?
Welche Rolle hat Gott in deinem Karriere-Denken?,
ist er Zuschauer, Lieferant, Versicherer, Beschützer … ?

Auf welchen Platz hast du ihn verwiesen?
Welche Geige spielt er.
Oder ist er der Dirigent?

Was säen wir heute?
An was bauen wir heute?



+++++++
2. Korinther 9, 6
Wer da kärglich sät,
der wird auch kärglich ernten;
und wer da sät im Segen,
der wird auch ernten im Segen.
+++++++


Immer wieder kommt im heutigen Zusammenhang vor,
dass Gott "erweckt"!

Darunter macht er es nicht,
wenn es um sein Reich geht.

Was wäre, wenn du mit mir beten würdest:

"Herr, erwecke mich / uns durch deinen Geist."

Vor ihm schütten wir unser Herz aus,
aber alles hat ein Ziel,
Gemeinschaft mit ihm,
und daraus speist sich alles,
was daraus geschieht.

Wenn viel geschehen soll,
dann brauchen wir viel Gemeinschaft mit Gott.

Wenn wenig geschieht,
hatten wir dann nicht wenig
oder keine Gemeinschaft mit ihm?

Man darf das aber nicht von Zahlen abhängig machen.
Es kommt auf die Qualität an.
Sind es seine Werke, die wir ausfüllen?
Gott ist die Qualität!

Es hinkt der Vergleich,
aber wir sind die sichtbare Verpackung!
Was ist in uns?



*



🙏🌸
"Danke, Vater,
für deine Gnade,
mit der du uns heute begegnest."

"Erwecke in uns ein gehorsames Herz,
in der ersten Liebe,
ein Herz, das mit Freude an deinem Haus baut."

"Ein Herz, das deine Worte von Herzen liebt.
Sich aufmacht, Bahn macht,
dir, dem König der Ehren,
deinem Sohn Jesus Christus.

"Dass wir Bauleute sind,
gebrauche uns dazu.
Dass wir deine Werke ausfüllen,
zu denen du uns bereitest."

"Sei das doch unser Gebet,
dass wir reichlich säen und ernten
um deines Namens willen."




+++++++
Sei getrost, alles Volk im Lande,
spricht der HERR, und arbeitet!
Denn ich bin mit euch.
Haggai 2, 4


Der Lehrtext:


Wer da kärglich sät,
der wird auch kärglich ernten;
und wer da sät im Segen,
der wird auch ernten im Segen.
2. Korinther 9, 6
+++++++


Danke, für das Lesen. 🌸


.


Verfasst: 23.12.2025, 08:05 Uhr

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