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freiheitdings Blog

freiheitding
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freiheitding
66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 21.01.2026, -Mich verlangt Tag und Nacht nach deiner Gnade, du, Gott, bist was mir bleibt, was ich wirklich habe.-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 21.01.2026



Meine Seele dürstet nach Gott,
nach dem lebendigen Gott.
Wann werde ich dahin kommen,
dass ich Gottes Angesicht schaue?
Psalm 42, 3


Der Lehrtext:


So sind wir denn allezeit getrost und wissen:
Solange wir im Leibe wohnen,
weilen wir fern von dem Herrn;
denn wir wandeln im Glauben
und nicht im Schauen.
2. Korinther 5, 6-7



Für gewöhnlich
will uns der Alltag in Beschlag nehmen,
die äußeren Dinge,
Aufgaben, Erfordernisse,
die inneren Sorgen, Ängste.

Wir sind in einer sich
schnell verändernden Welt,
wir sind mit ihr verwachsen.

Aber wir sind mehr, als man uns ansieht,
Wir sind auch mehr als wir
in diesem Moment gerade
denken, empfinden … .

Es gibt eine unsichtbare Ebene,
unser Geist,
man könnte auch sagen unser Herz,
unser Inneres,
das eben nicht nur aus Gefühl
und Gedanken besteht.

Ein Verspüren nach mehr,
aber so genau können wir es nicht sagen,
was es ist.
Ein Ankommen?
Ein geborgenes Dasein?
Ein "Da"-"Sein" auf eine andere Weise?


Wir selbst haben in uns kein
natürliches Empfangsgerät zu dem,
was wir Gott nennen.

Aber wenn der lebendige Gott sich einmal
in unser Leben hineingemischt hat,
eine Situation, die uns wundersam erscheint,
wenn er uns "angesprochen" hat,
wenn er sich uns "offenbart" hat,
eine unsichtbare Tür geöffnet hat,
und wir mit unserem Innern spürten,
da ist mehr …

dann kann es sein,
dass wir uns auf die Suche begeben.
Wir haben von etwas gekostet,
wonach uns noch mehr verlangt.

Wir machen uns auf die Suche.
Und zu dieser Suche gibt es ein Versprechen.

Worte, die aus den Räumen kommen,
die hinter dieser unsichtbaren Tür sind.

Wenn wir reden,
verfliegen unsere Worte.
Es sei denn wir haben mit ihnen,
jemand besondere Freude
oder besonderes Leid zugeführt.
Die einen Worte sind wie Balsam gewesen,
die anderen waren wie Gift.

Wir können Worte nicht zurückholen,
und wir können sie uns auch nicht alle merken.

Mit was sind unsere Worte gefüllt?

Was ist die "Füllung" unserer Worte?
"Welcher Geist" erfüllt unsere Worte?,
und, haben sie in sich Kraft?"

Glauben ist immer auch eine Auslieferung
an Worte.
Liefere ich mich Marx aus, seinen Worten,
dann liefere ich mich auch dem Geist aus,
der dahinter steht.
Ein Geist, der alles ausschließt,
was ihm nicht zustimmt.

Wobei es immer wieder zu Spaltungen kommt,
das eine ist das Modell,
das andere ist das, was Menschen daraus machen.

Was aber ist die "Füllung" der Worte,
denen man vertrauen schenken kann?
Denen man sich "anvertrauen" kann?



Jesus Christus erhob den Anspruch
Gottes Sohn zu sein.
Er unterstrich diesen Anspruch
durch seine Worte und durch seine Werke.
Er unterstrich diesen Anspruch
auch durch sein Verhalten.

Es war alles passend,
Worte, Werke und Verhalten passten zusammen.
Ein Guss.

Er kam aus Räumen hinter dieser Tür,
die wir nicht einmal sehen können,
von der wir nur eine vage Ahnung haben.

Es gibt aber eine verschlossene Tür,
die wir alle kennen,
und die wir alle mehr oder wenig er fürchten.

"Den Tod".



Von Natur aus wissen wir nicht,
was uns hinter dieser Tür erwartet.

Aber Jesus Christus
ist durch diese Tür hindurchgegangen
und wieder zurückgekommen.

Die Überraschung bei seinen damaligen Nachfolgern,
den Jüngern, war so groß,
dass sie es nicht glauben konnten.
Zudem er es ihnen dreimal gesagt hatte.

Und,
womit sind die Worte von Jesus Christus gefüllt?

Sie sind mit seinem Geist gefüllt.
Ein lebendig machender Geist,
ein lebendiger Geist.
Ein Geist der Wahrheit, der Kraft, der Liebe
und Besonnenheit.



+++++++
Johannesevangelium 6, 63
Der Geist ist’s, der da lebendig macht;
das Fleisch ist nichts nütze.
Die Worte, die ich zu euch geredet habe,
die sind Geist und sind Leben.
+++++++


In Jesu Worten ist Geist und Leben.

Unser natürliches Wesen,
der Körper, die Gefühle, die Gedanken,,
sie sind nicht in der Lage
hinter diese Tür zu blicken.
Hin zu Geist und Leben.

Alle unsere Bemühungen, Versuche, Ideen,
Konstrukte,
was immer es auch sein mag,
es scheitert daran jene Welt anzuschauen,
die um uns ist und die wir nicht sehen können.


Und nun sagt Jesus seine Einladung:



+++++++
Lukasevangelium 11, 10
Denn wer da bittet, der empfängt;
und wer da sucht, der findet;
und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
+++++++


Das ist eine "E_i_n_l_a_d_u_n_g",
Komm!
Bitte doch!
Suche doch!
Klopfe doch an!

Denn ich will dir Geist und Leben geben,
aus den Räumen hinter dieser Tür.

Denn die Tür zum Leben so sagt Jesus,
ist er selbst.
Dies wird im 10. Kapitel
des Johannesevangeliums beschrieben.
Wir sollten es mehrmals ganz lesen.



+++++++
Johannesevangelium 10, 1-11
1 Wahrlich,
wahrlich,
ich sage euch:
Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall,
sondern steigt anderswo hinein,
der ist ein Dieb und ein Räuber. 

2 Der aber zur Tür hineingeht,
der ist der Hirte der Schafe. 

3 Dem macht der Türhüter auf,
und die Schafe hören seine Stimme;
und er ruft seine Schafe mit Namen
und führt sie hinaus. 

4 Wenn er alle seine Schafe hinausgelassen hat,
geht er vor ihnen her,
und die Schafe folgen ihm nach;
denn sie kennen seine Stimme. 

5 Einem Fremden aber folgen sie nicht nach,
sondern fliehen vor ihm;
denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht. 

6 Dies Gleichnis sagte Jesus zu ihnen;
sie verstanden aber nicht,
was er ihnen damit sagte. 

7 Da sprach Jesus wieder:
Wahrlich,
wahrlich,
ich sage euch:
Ich bin die Tür zu den Schafen. 

8 Alle, die vor mir gekommen sind,
die sind Diebe und Räuber;
aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht. 

9 Ich bin die Tür;
wenn jemand durch mich hineingeht,
wird er selig werden
und wird ein und aus gehen
und Weide finden. 

10 Ein Dieb kommt nur,
um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen.
Ich bin gekommen,
damit sie das Leben haben und volle Genüge. 

11 Ich bin der gute Hirte.
Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.
+++++++


Die Tür zu Gott,
zu den Räumen hinter der Sichtbarkeit,
ist Gott selbst, in seinem Sohn Jesus Christus.

Er hat das nicht aus der Hand gegeben,
er hat es keiner Gruppe, keiner Kirche,
keinem anderen Namen gegeben.

Es ist Jesus allein.
Er ist die Tür.
Er ist die lebendige und lebendig machende Liebe,
die aus dem Herzen des unsichtbaren Vaters quillt.

Er hat seine Liebe bewiesen,
er hat sie gezeigt in seinen Worten,
seinen Werken und seinem Verhalten.

Das hat sonst keiner getan.
Er hat sein Leben gelassen für uns Menschen,
und wer ihm seine Liebe glaubt,
der kommt zu ihm und findet das ewige Leben.



Gott hat den Menschen im Alten Bund
immer wieder die Gnade geschenkt,
ihm zu begegnen.
Aber nicht von Angesicht zu Angesicht
in seiner ganzen Herrlichkeit,
das würden wir nicht überleben.

Aber durch von ihm gestaltete
reduzierte Begegnungen, die wir
mehr oder wenig bedingt, ertragen können.

Und eine Form der Begegnung ist
dass wir seine Worte hören, aufnehmen,
und sie ihm glauben.
Und diese seine Worte als Handlungsbasis
für unser Leben nehmen.

Denn die Worte, die er uns sagt,
sind Geist und Leben.

Und wer diese Worte aufgenommen hat,
geschmeckt hat,
dem geht es wie dem Liederdichter es ergangen ist,

oder wie einem kleinen Kind, das dann etwas verklärt sagt:


"Nochmal"


"Mehr"


Und jetzt sind wir beim Psalm.
Es ist auch ein "Nochmal, ein "Mehr".

"Nochmal"


"Mehr"



+++++++
Psalm 42, 2-3
2 Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser,
so schreit meine Seele, Gott, zu dir.

3 Meine Seele dürstet nach Gott,
nach dem lebendigen Gott.
Wann werde ich dahin kommen,
dass ich Gottes Angesicht schaue?
+++++++


Das Lied ist eine Unterweisung,
dass wir es auf die Tafel unseres Herzens schreiben,
es auswendig lernen,
es innerlich bewegend, auf Gott dabei schauen.
Auf seine Worte.

Es ist ein Herz-Ausschütter-Lied.
Hier ist der einzige, bei dem man wirklich,
wirklich,
wahrlich,
sein Herz ausschütten kann.

Gott aber,
er offenbart sich nicht Hinz und Kunz.
Er tut das nicht gegenüber Jedermann.

Sondern denen,
die ihn bitten,
die ihn suchen,
die anklopfen mit ihrem Herzen.

Denn andere können ihn nicht sehen.
Er belohnt nicht den Stolz,
der seine Arme hochkrempelt und höchstens Gott
für seine Zwecke missbrauchen will,
der selber "First" und "Great" sein will.

Sondern er gibt sich dem demütigen,
geschlagenen Geist zu erkennen.
Auch das hat er schon längst im Alten Testament
kundgetan, über sich gesagt, vorher gesagt:



+++++++
Jesaja 57, 14-16
14 Und er spricht:
Machet Bahn, machet Bahn!
Bereitet den Weg,
räumt die Anstöße
aus dem Weg meines Volks!

15 Denn so spricht der Hohe und Erhabene,
der ewig wohnt, dessen Name heilig ist:
Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum
und bei denen,
die zerschlagenen und demütigen Geistes sind,
auf dass ich erquicke den Geist der Gedemütigten
und das Herz der Zerschlagenen.

16 Denn ich will nicht immerdar hadern
und nicht ewiglich zürnen;
sonst würde ihr Geist vor mir verschmachten
und der Lebensodem,
den ich geschaffen habe.
+++++++

Wer sich zu Gott naht, dem naht er sich.
(Jakobusbrief 4, 8; Klagelieder 3, 57)


Und so sehen wir,
wie im Lied ein Mensch sein Herz ausschüttet.



+++++++
Psalm 42, 2-6
2 Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser,
so schreit meine Seele, Gott, zu dir.

3 Meine Seele dürstet nach Gott,
nach dem lebendigen Gott.
Wann werde ich dahin kommen,
dass ich Gottes Angesicht schaue?

4 Meine Tränen sind meine Speise
Tag und Nacht,
weil man täglich zu mir sagt:
Wo ist nun dein Gott?

5 Daran will ich denken
und ausschütten mein Herz bei mir selbst:
wie ich einherzog in großer Schar,
mit ihnen zu wallen zum Hause Gottes
mit Frohlocken und Danken
in der Schar derer, die da feiern.

6 Was betrübst du dich, meine Seele,
und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott;
denn ich werde ihm noch danken,
dass er mir hilft mit seinem Angesicht.
+++++++


Das natürliche Wesen kann Gott nicht erkennen.
So ist es auch nicht verwunderlich,
dass es spottet über etwas,
was es nicht wahrnehmen kann.

Aber hier, der Liederdichter,
er hat schon oft geschmeckt
von der Freundlichkeit Gottes.
Und er schüttet sein Herz aus.

Das gibt es sonst nirgends,
dass man sein Herz ausschütten kann,
zu einem,
der einen ganz und gar versteht.

Der um alle meine Tage weiß,
von der Zeugung, der Geburt bis zum Tod
und
eben auch darüber hinaus.
Er führt mich in das Land hinter dieser Tür.

"Komm, geh mit mir in das Land"
haben Glaubensgeschwister
auf den Baumwollfeldern in den USA gesungen,
unter Schmerzen und in Gefangenschaft.
Sie haben ihren Schmerz Gott ausgeschüttet.

Sie sind hinter diese Tür gelangt.
Aber wo die reichen Kornbauern sind,
ich kann es nicht sagen … .



+++++++
Psalm 42, 7-
7 Mein Gott, betrübt ist meine Seele in mir, /
darum gedenke ich an dich
im Lande am Jordan und Hermon,
vom Berge Misar.

8 Deine Fluten rauschen daher, /
und eine Tiefe ruft die andere;
alle deine Wasserwogen und Wellen
gehen über mich.

9 Am Tage sendet der HERR seine Güte,
und des Nachts singe ich ihm
und bete zu dem Gott meines Lebens.

10 Ich sage zu Gott, meinem Fels:
Warum hast du mich vergessen?
Warum muss ich so traurig gehen,
wenn mein Feind mich drängt?

11 Es ist wie Mord in meinen Gebeinen, /
wenn mich meine Feinde schmähen
und täglich zu mir sagen:
Wo ist nun dein Gott?

12 Was betrübst du dich,
meine Seele,
und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott;
denn ich werde ihm noch danken,
dass er meines Angesichts Hilfe
und mein Gott ist.
+++++++


Ja, wir werden ihm noch danken,
auch wenn wir es gerade, jetzt,
vielleicht nicht so können.
Wenn uns Schmerzen festhalten.
Wenn wir Leid erleben,
den Verlust von lieben Menschen,

Wir sind keine Maschinen,
wir sind keine Automaten,
keine Menschenmasse, die von Machthabern
hin und her geschoben wird
und in Kriegen verheizt wird.



Wir sind "Geliebte"

Und oft sprechen wir unser

"Nochmal",

unser

"Mehr"

zu dem guten und besten Hirten unserer Seele.



Der uns am Kreuz auf Golgatha gezeigt hat,
dass wir ihm mehr wert sind
als er sich selbst.
Dort, wo er alle unsere Schuld getragen hat,
für unsere Sünde gesühnt hat.

Wo er uns geistlich in ein neues Leben hineingezeugt hat,
dessen Wurzeln hinter dieser Tür sind.
Die Wurzeln,
die im Herzen des himmlischen Vaters wurzeln
und seinen Lebenssaft zu uns führen.
Der uns Gutes tun will allezeit.



+++++++
2. Korinther 5, 6-7
So sind wir denn allezeit getrost und wissen:
Solange wir im Leibe wohnen,
weilen wir fern von dem Herrn;
denn wir wandeln im Glauben
und nicht im Schauen.
+++++++


Auf eine bestimmte Weise weilen wir fern vom Herrn.
Unser Körper ist noch nicht erlöst.
Aber durch den Glauben ist der Herr da.
Und wir wissen,
dass wir mit ihm im Vater verborgen
und geborgen sind (Kolosser 3,3).

Wir glauben ihm seine Liebe,
Liebe und Glauben sind immer etwas Ganzes.
Sie sind keine Bälle,
die in der Mitte durchgeschnitten sind.

Dieses "Ganz-Sein" ist nichts perfektes.
Es ist aber in aller Schwachheit
ein Hindrängen zu ihm,

Wie ein Hirsch, der nach frischem Wasser schreit,
ein starker Durst,
ein Hunger nach seinem Wort.
Wir sind durstig nach einem uns liebenden Vater
und seinem Sohn Jesus Christus.



*



🙏🌸
"Vater,
manchmal überfällt mich der Alltag,
und es erschreckt mich,
wie wenig ich durstig bin nach dir.
Wie sehr ich diesseitig fixiert bin.
Vergib mir meine Ichbezogenheit.
Vergib mir mein weniges Schauen auf Jesus,
auf dein Wort, auf deinen Sinn.
Vergib mir meine Halbherzigkeit,
mein halbherziges Schauen auf Jesus,
durch den du den Glauben in mir angefangen hast."

"Vater, mach
mich wach!"

"Vater, dass ich bittend, suchend und empfangend
zu und vor dir bin.
Fülle du mit deinen lebendigen Worten
meinen Sinn.
Ich brauch dich,
sonst verrauch ich."

"Vater, einerseits ferne wie die Sterne,
aber dann doch so nah, in mir da.
Mein "Nochmal" sag ich dir gerne,
deine Liebe in Jesus am Kreuz auf Golgatha."

"Jeden Tag ein "mehr" dich zu erkennen,
Jesus meinen guten Hirten nennen."

"Einander beizustehen,
mit und in dir mit Jesus nach Hause zu gehen.
"Du", mit dem ich in Jesus ein sein darf.
Nah und fern zugleich, in deinem Reich."



+++++++
Meine Seele dürstet nach Gott,
nach dem lebendigen Gott.
Wann werde ich dahin kommen,
dass ich Gottes Angesicht schaue?
Psalm 42, 3


Der Lehrtext:


So sind wir denn allezeit getrost und wissen:
Solange wir im Leibe wohnen,
weilen wir fern von dem Herrn;
denn wir wandeln im Glauben
und nicht im Schauen.
2. Korinther 5, 6-7
+++++++


Danke, für das Lesen. 🌸


.


Verfasst: 21.01.2026, 06:06 Uhr

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