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freiheitdings Blog

freiheitding
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freiheitding
66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 20.12.2025, -Gottes Gnade redet freundlich mit uns, wenn wir ihm das glauben, wachsen wir in seiner Erkenntnis, und haben allen Grund auch freundlich zu sein.-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 20.12.2025



Josef tröstete seine Brüder
und redete freundlich mit ihnen.
1. Mose 50, 21


Der Lehrtext:


Seid untereinander freundlich
und herzlich
und vergebt einer dem andern,
wie auch Gott euch vergeben hat
in Christus.
Epheser 4, 32





1. Mose 45, 1-5; 14-15; 22
1 Da konnte Josef nicht länger an sich halten
vor allen, die um ihn her standen,
und er rief:
Lasst jedermann von mir hinausgehen!
Und stand kein Mensch bei ihm,
als sich Josef seinen Brüdern zu erkennen gab. 

2 Und er weinte laut,
dass es die Ägypter und das Haus des Pharao hörten, 

3 und sprach zu seinen Brüdern:
Ich bin Josef.
Lebt mein Vater noch?
Und seine Brüder konnten ihm nicht antworten,
so erschraken sie vor seinem Angesicht. 

4 Er aber sprach zu seinen Brüdern:
Tretet doch her zu mir!
Und sie traten herzu.
Und er sprach:
Ich bin Josef, euer Bruder,
den ihr nach Ägypten verkauft habt.

5 Und nun bekümmert euch nicht
und lasst es euch nicht leid sein,
dass ihr mich hierher verkauft habt;
denn um eures Lebens willen
hat mich Gott vor euch hergesandt.



14 Und er fiel seinem Bruder Benjamin um den Hals
und weinte,
und Benjamin weinte auch an seinem Halse, 

15 und er küsste alle seine Brüder
und weinte an ihrer Brust.
Danach redeten seine Brüder mit ihm.



22 und gab ihnen allen, einem jeden ein Feierkleid,
aber Benjamin gab er dreihundert Silberstücke
und fünf Feierkleider ...
+++++++



"So ist Versöhnung",
heißt es in dem Lied
"Wie ein Fest nach langer Trauer".


Was wir nirgends hier lesen ist,
ob die Brüder weinten,
ob sie ihm sagten, dass es ihnen leid täte,
was sie an ihm getan haben.


"Josef küsste seine Brüder, weinte an ihrer Brust,
und sie?,
"redeten seine Brüder mit ihm".
Josef hatte ihnen vergeben,
aber haben sie es wirklich angenommen?

Denn sonst gäbe es diese Geschichte in Kapitel 50 nicht.
Denn dort sprachen sie untereinander,
ja sie hegten die Befürchtung,
dass Josef sie bisher nur verschont hatte,
weil ihr gemeinsamer Vater Jakob noch lebte.

Nun war Jakob mit 147 Jahren gestorben.
Seit 17 Jahren waren sie nun in Ägypten.
Und in diesen 17 Jahren
trugen sie ihre Angst mit sich herum:
"Was wird sein, wenn unser Vater gestorben ist!"



+++++++
1. Mose 50, 15-17
15 Die Brüder Josefs aber fürchteten sich,
als ihr Vater gestorben war,
und sprachen:
Josef könnte uns gram sein
und uns alle Bosheit vergelten,
die wir an ihm getan haben. 

16 Darum ließen sie ihm sagen:
Dein Vater befahl vor seinem Tode und sprach: 

17 So sollt ihr zu Josef sagen:
Vergib doch deinen Brüdern
die Missetat und ihre Sünde,
dass sie so übel an dir getan haben.
Nun vergib doch diese Missetat uns,
den Dienern des Gottes deines Vaters!
Aber Josef weinte,
als man ihm solches sagte. 
+++++++


Und nun tritt ihre Furcht nach außen.
Ein Verdacht, ein schlechtes Denken:
"Es könnte doch sein,
dass Josef bis jetzt still gehalten hat,
und nun will er sich bestimmt rächen."


Sehr traurig ist das, was nun geschieht:


"Sie ließen ihm sagen".


Sie kommen nicht selbst,
sondern sie "ließen ihm sagen".
Sie verstecken sich hinter den Büschen ihres
Zweifels an der Liebe Josef zu ihnen.

Damals, als Josef an ihrer Brust weinte,
da haben sie nicht geweint.
Es ging ihnen nicht ans Herz.
Sie haben ihren Bruder "_n_i_c_h_t___e_r_k_a_n_n_t_"

Sie fliehen jetzt sein Angesicht.
Sie trauen sich nicht mit ihren bösen Gedanken
zu ihm,
sie trauen sich nicht unter seine Augen zu treten.

So ist der Mensch, der Böses in seinem Herzen hat.
Er schlägt die Augen nieder,
und vertraut den Gedanken der Bosheit,
die aus seinem Herzen kommen.

Und was ist das in diesem Fall:

___"Der andere will mir Böses!"___

Sie schließen von sich auf Andere.
So wie alle großen Mächte dies heutzutage tun.

___"Der andere will mir Böses."___

Das spricht das "entehrte China" genauso,
wie Russland,
dass es als Schmach empfindet,
dass es keine Sowjetunion mehr gibt.

Aber Gott gedachte es gut zu machen mit den
Menschen im Westen.
Dass er Deutschland wieder zusammen kommen ließ.
Er meinte es auch gut mit den Menschen im Osten,
als die Sowjetunion zusammenbrach.

Nur - es herrscht überall die Angst und die Gier.
Die Angst, dass die Gier des anderen stärker sein könnte.


Stärker, als die eigenen Mittel,
sich dagegen zu wehren.
Das ist beispielsweise im Bankensektor so,
bei den großen Firmen und kleinen Firmen …,
in der Welt .

Wenn Gott etwas gedenkt,
entbindet das nicht die Menschen von der Umkehr.

Ich sprach vom entehrten China.
China ist vermutlich traumatisiert.
Nie wieder möchte es eine Fremd-Herrschaft
über sein Land haben.
Wie sich "Fremde" an China vergangen haben.



Und die Brüder Josefs?
Sind sie auch traumatisiert?
Nein, sie haben ein schlechtes Gewissen,
dass sie sich so schändlich an Josef vergangen haben.


Aber, das haben sie auch an Jakob,
auch gegenüber ihrem Vater
haben sie schändlich und ehrlos gehandelt.

So wucherte nicht nur die 17 Jahre in Ägypten
das Bewusstsein ihrer Sünde in ihnen,
sondern seit dem Tag,
als sie Josef verkauften und ihren Vater entehrten.
Das ist vermutlich ca. 30 Jahre her.



Josef könnte vermutlich in seinem Herzen denken:
"Ach liebe Brüder - wo seid ihr?"
Wo seid ihr mir Brüder?

So, wie Gott einmal um Adam und unseretwillen
die rhetorische Frage stellen musste:
Adam, wo bist du?"
Und auch Adam versteckte sich hinter
den Büschen seiner Angst.

Angst ist nicht in der Liebe,
die völlige Liebe treibt die Angst aus.
Adam und Eva haben die Liebe verlassen.
Das geschieht durch Sünde.

Aber noch bevor die Sünde geschieht,
ist in uns etwas anderes passiert.

Wir haben mit unseren inneren Augen bereits
von Gott weggesehen.
Und genau dieses Wegsehen ist es,
welches der Sünde die Tür öffnet
und ihr Macht über unsere Sinne gibt.

Ich rede keinesfalls von Meditation,
sich versenken,
sich auf irgend etwas konzentrieren …
sich dazu zu zwingen ....

Das alles tut die Liebe nicht.
Sie muss sich zu nichts zwingen -
doch - einen Moment gab es,
da musste sie es tun,
im Garten Gethsemane.

Aber ansonsten, musste sie es nicht.
Sie schaut nicht auf Angst, auf Gier,
auf Verlust.
Denn sie weiß um den Gewinn, immer.
Die Herrlichkeit Gottes.

Was war damals bei Adam schiefgelaufen?

Das gleiche übrigens,
wie es auch bei den Brüdern Josef hier ist
und bei David war, als er vor Saul floh.

Wir schauen nicht auf Gottes Liebe.
Wir glauben sie ihm einfach nicht wirklich.
Und dazu hätten wir auch allen Grund.

Aber Adam und Eva hatte diesen Grund noch nicht.
Wie hätte nun ihr Schauen auf Gott aussehen können?





"Adam, ist unser Schöpfer nicht wunderbar,
schau mal, all die schönen Tiere, die Farben,
die Gerüche …
was ist er nur so gut zu uns?
Und auch du bist toll.
Ach, was haben wir für einen wunderbaren Schöpfer.
Das hat er wirklich alles so schön und wunderbar gemacht …"

Und Adam hätte Eva anschauen können und sagen können,
"Ja, Eva, er hat wirklich alles wunderbar gemacht,
und du bist das schönste Geschöpf von allen … !"

"Komm, lass uns überlegen,
wie wir ihm eine Freude machen können."




Wenn diese Gedanken, oder vergleichbare Gedanken,
die Sinne von Adam und Eva erfüllt hätten,
wenn sie sich Gottes Liebe zu Herzen genommen hätten,
dann hätten sie bei der Schlange anders reagiert.

Eva hätte dann sagen können,
als die Schlange sie ansprach:


*

+++++++
1. Mose 3, 1
1 Und die Schlange war listiger
als alle Tiere auf dem Felde,
die Gott der HERR gemacht hatte,
und sprach zu der Frau:
Ja, sollte Gott gesagt haben:
Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?
+++++++


"Hey, du Schlangentier,
was redest du da?
Natürlich dürfen wir essen von den Bäumen,
außer von dem einen, wenn wir von dem essen,
müssen wir sterben.



+++++++
1. Mose 3, 4-5
4 Da sprach die Schlange zur Frau:
Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, 

5 sondern Gott weiß:
an dem Tage,
da ihr davon esst,
werden eure Augen aufgetan,
und ihr werdet sein wie Gott
und wissen,
was gut und böse ist.
+++++++


Eva schaute Adam an und der sagte zur Schlange:
"Du sagst, dass Gott lügt!
Weißt du was, wir klären das heute Nachmittag
wenn er uns wieder besucht.
Komm doch vorbei, wenn er da ist."

"Dann kannst du das ihm direkt sagen … !"


*


So wäre Adam im Herzen Gott treu geblieben.
Aber es kam die Lust dazwischen.

Die Versuchungsgeschichte lief auf vielen Ebenen ab.
Aber bereits vorher war im Herzen eine Weichenstellung,
nämlich dass sie Gottes Wirken
nicht mit ganzem Wohlwollen
und Dankbarkeit in ihrem Herzen Raum gaben.


Und so war es mit David auch, als der dachte:



+++++++
1. Samuel 27, 1
David aber dachte in seinem Herzen:
Ich werde doch eines Tages Saul in die Hände fallen;
es gibt nichts Besseres für mich,
als dass ich entrinne ins Philisterland.
Dann wird Saul davon ablassen,
mich fernerhin zu suchen im ganzen Gebiet Israels,
und ich werde seiner Hand entrinnen.
+++++++


Das Gegenteil hierzu, oder sagen wir
ein positives Beispiel hierzu ist Hannas Lobegsang.
Der aus einer Haltung des Vertrauens,
des "Herzausschüttens" vor Gott entstammt.
Hier hatte sich die Weiche Richtung Gott gestellt.



Aber so war es bei den Brüdern Josef nicht.
Sie vertrauten weder dem Gott ihres Vaters,
noch vertrauten sie dem Gott ihres Bruders Josef.

Sie vertrauten ja nicht einmal sich selbst,
nur ihrer Angst und ihrem Zweifel an der Liebe
ihres Bruders.

Sie haben Gott nicht als Fels erkannt.
Als ewigen, verlässlichen treuen Fels.
Sie sahen nur sich.

Gestern stand hier,
in Bezug auf die Menge kirchlichen Richtungen:
"Es ist mangelnde Gotteserkenntnis,
die zu einer Vielzahl von Namen führt."

Heute muss ich schreiben:
"Es ist mangelnde Gotteserkenntnis,
die der Sünde die Tür unseres Herzen öffnet
so dass sie in uns Macht hat."


Aber sagte Gott nicht zu Kain:



+++++++
1.Mose 4, 6
6 Da sprach der HERR zu Kain:
Warum ergrimmst du?
Und warum senkst du deinen Blick?

7 Ist’s nicht so:
Wenn du fromm bist,
so kannst du frei den Blick erheben.
Bist du aber nicht fromm,
so lauert die Sünde vor der Tür,
und nach dir hat sie Verlangen;
du aber herrsche über sie.
+++++++


Und so ist es auch hier.
Die Brüder können ihren Blick nicht frei erheben.
Sie senken ihren Blick,
sie können mit dieser Angst,
diesem Zweifel an der Liebe Josefs ... ,


so können sie ihm nicht unter die Augen treten.


"Sie ließen ihm sagen".


Und was macht Josef?,
ärgert er sich über ihren Unglauben,
packt ihn die Wut,
dass sie immer noch nicht vertrauten,
dass sie sich nicht änderten?

"Ich hab dir das schon hundertmal gesagt …"
Ein Satz, den Eheleute sich an den Kopf schmeißen,
oder Eltern ihren Kindern aufs Herz drücken.
"Ein Satz mit viel Lieblosigkeit."
Ein Satz ohne Gott, ohne die Liebe Jesu.


Was macht Josef hier?



+++++++
1.Mose 50, 16-17
16 Darum ließen sie ihm sagen:
Dein Vater befahl vor seinem Tode und sprach: 

17 So sollt ihr zu Josef sagen:
Vergib doch deinen Brüdern
die Missetat und ihre Sünde,
dass sie so übel an dir getan haben.
Nun vergib doch diese Missetat uns,
den Dienern des Gottes deines Vaters!
Aber Josef weinte,
als man ihm solches sagte. 
+++++++


Wieder muss Josef weinen.
Seine Brüder erkennen ihn nicht.
Sie glauben ihm seine Liebe nicht.



Sie glauben ihm seine Liebe nicht.


Hast du das gemerkt?
Plötzlich geht es nicht mehr um Josef … ,
plötzlich geht es um mich und dich.


Glaubst du ihm seine Liebe?
Jetzt in diesem Augenblick?


Erfüllt sie dich mit Freude,
eine Freude über ihn?


Es gibt eine große Freude im Herrn,
man kann sie nicht wirklich beschreiben,
sie muss jeder selbst erleben.

Aber,
wenn wir uns über Jesus unaussprechlich freuen,
geht das denn ohne den Sachverhalt,
dass wir ihm seine Liebe
dort am Kreuz auf Golgatha glauben?


Ich rede vom Erfasst-Werden des ganzen Inneren.
Ich rede nicht von einem kultivierten
religiösen Verstandesbewusstsein,
sondern von einem seligen Ergriffensein,
des ganzen Menschen für Zeit und Ewigkeit.

Unser Leben liegt nicht im irdischen Tun,
sondern in der Erkenntnis des Vaters,
durch seinen Sohn Jesus Christus.

Und diese Erkenntnis wird uns verändern
und nicht untätig sein lassen.
Wir hauen aber dann nicht mehr.
Wir sind dann nicht gestresst,
wir haben kein Misstrauen im Herzen gegenüber Gott,
wir haben keine Zweifel,
wir sehen den anderen im Licht der Gnade.

Das alles geschieht dem Menschen,
der nicht hoch von sich denkt,
sondern vielmehr gering.
Weil er umgekehrt ist,
und diese Umkehr ist,
dass er wie ein Kind geworden ist.

Vergebungsbereit.
Es meint nicht sündlos.
Es meint vergebungsbereit.

Und diese Vergebungsbereitschaft
ist viel vielschichtiger,
als wir denken.

Denn auch die Brüder haben Josef etwas zu vergeben,
nämlich seine Klüngelei mit dem Vater,
und auch ihrem Vater haben sie etwas zu vergeben.

Jakob, der den Sohn Josef für seine Zwecke
missbraucht hat,
und Josef, der dabei mitgemacht hat.

Hätte er nicht auch sagen können:

"Vater, ich will diesen Mantel nicht anziehen,
das ist nicht fair meinen Brüdern gegenüber.
Das macht sie neidisch …"

So zu denken, wäre auch eine Möglichkeit gewesen.
Und hätte sich Josef
als Aufpasser einspannen lassen müssen … ?


So müssten die Brüder ihrem Bruder Josef ja auch
etwas vergeben.

Das haben sie aber "vermutlich" nicht wirklich,
und so können sie nie ein von Liebe
getragenes Verhältnis zu ihm aufbauen.

Und hätte nicht auch Josef zu irgendeiner Zeit
mit seinen Brüdern darüber reden können.

"Es war nicht recht, dass ihr mich verkauft habt,
dass ihr mir so übel mitgespielt habt … !"

"Es war aber auch nicht recht von mir,
dass ich mich euch gegenüber so aufgespielt habe."


Man kann diese Spur noch weiter zurückverfolgen,
bis zu den Träumen, die Josef
seinem Vater und seinen Brüdern erzählte.
Und wo diese alle mit Unglauben
und Vorwürfen reagiert hatten.

Hätte, hätte, Fahrradkette …
könnte man hier sagen.

Gott hätte dennoch einen Weg gefunden,
dass seine Verheißungen wahr werden würden.



Hier aber reagiert der mächtigste Mann Ägyptens,
nach dem Pharao,
mit Tränen,
über die Lüge,
als sie ihren Vater vorschoben,
denn Jakob hatte dies ja nicht gesagt … .

Und Josef erkannte die Lieblosigkeit ihres Herzens.
Und Josef weinte.
Und Josef schämte sich seiner Tränen nicht.



Auch Jesus schämte sich seiner Tränen nicht.
Und wer sagt uns,
dass er nicht manchmal auch über uns geweint hätte,
so, wie er über Jerusalem weinte.



+++++++
Lukasevangelium 19, 41-44
41 Und als er nahe hinzukam
und die Stadt sah,
weinte er über sie 

42 und sprach:
Wenn doch auch du erkenntest an diesem Tag,
was zum Frieden dient!
Aber nun ist’s vor deinen Augen verborgen. 

43 Denn es wird eine Zeit über dich kommen,
da werden deine Feinde um dich einen Wall aufwerfen,
dich belagern und von allen Seiten bedrängen 

44 und werden dich dem Erdboden gleichmachen
samt deinen Kindern in dir
und keinen Stein auf dem andern lassen in dir,
weil du die Zeit nicht erkannt hast,
in der du besucht worden bist. 
+++++++


Ich meine nicht den Satz, den Eltern
als "Moral" - und das ist das Problem dabei,
zu ihren Kindern sagen:
"Tue das nicht, sonst ist der Herr Jesus traurig!"

Obwohl sie in der Sache recht haben können,
denn die Sünde betrübt Jesus,
aber die Liebe, Jesus, schaut nach vorne.

Denn - das wollen vielleicht manche nicht hören:
"Die Liebe freut sich nicht über Ungerechtigkeit,
sie freut sich aber der Wahrheit."

Aber die Eltern sagen dann auch nicht:
"Jesus rechnet dir das Böse nicht zu!"
Denn er trug es ja für dich.


Stelle dir vor,
du würdest das in ganzen Tragweite erkennen,
was dies bedeuten würde.
Du wärst im Glück
und würdest nicht mehr hauen.



Das Erkennen beinhaltet nicht primär
"das Verstehen mit dem Verstand",
sondern das Glauben und Empfangen wie ein Kind.


Glaubst du Gott uneingeschränkt seine Liebe
in Jesus Christus, seinem Sohn?
Glaubst du seinem Wort,
wie es auch Jesus tat?
Durch den Glauben erkennen wir Gott.

Es ist aber der Glaube,
den er im Geist und in der Wahrheit in uns beginnt,
und auch zu einem guten Ende führt.

Ein Glaube den wir im Geist und in der Wahrheit
empfangen.
Sein Wort ist die Wahrheit.

Sind wir dann in dieser Liebe,
dass wir seine Worte lieben und tun,
dann hauen wir nicht,
dann halten wir die andere Wange hin.
Dann vermindert sich die Sünde in der Welt.
Dann erhöht sich die Ehre Gottes.

Dann vergeben wir,
weil wir ihn schauen,
und Gnade um Gnade empfangen.



+++++++
Epheser 4, 32
Seid untereinander freundlich
und herzlich
und vergebt einer dem andern,
wie auch Gott euch vergeben hat
in Christus.
+++++++


Im Anschauen Jesu
ergibt sich,
dass wir untereinander freundlich
und herzlich sind.

Im Anschauen Jesu
ergibt sich,
dass wir einander vergeben.
Denn wir schauen seine Vergebung in Jesus Christus.

Im Anschauen Jesu freuen wir uns,
und erleben aber auch Traurigkeit in unserem Herzen.
Traurigkeit über unseren Unglauben,
über die vielen Minuten,
wo wir Gott nicht ehren.

Wir beten zwar mit dem Mund
"geheiligt werde dein Name",
"dein Reich komme",
"dein Wille geschehe",
aber im Herzen arbeiten wir dagegen,
mit unserem gar so schnellen Leben.

Die Weichenstellung findet in der Stille statt.
Im Gebetskämmerchen,
im Hören und Glauben seiner ewigen Worte,
die wahr und lebendig sind.
Im Empfangen seiner Gnade.

Eine Gnade,
die alle Menschen anschaut.
Und sie schaut sie anders an, als wir es tun.
Sie schaut freundlich, herzlich, vergebend … .

Dabei lässt sie keine Fünf gerade sein.
Denn seine Gnade ist
Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.



*



🙏
"Lieber Vater,
danke für deine Gnade an diesem neuen Tag.
Segne und stärke uns am inneren Menschen.
Gerade besonders jene,
die eingesperrt sind,
die gefoltert werden,
denen es nicht gut geht,
die krank sind,
die nicht wissen, ob sie heute den Tag überleben."

"Obwohl - wir haben es auch nicht in der Hand."

"Erbarme dich über uns und offenbare
dich den Menschen durch dein Wort mit Macht."

"Das bitte ich dich von Herzen,
im Bewusstsein großer Schwachheit
und Unzuverlässigkeit,
schaue nicht auf unser Gebet,
sondern auf deine große Barmherzigkeit."

"Ich danke dir für deine große Gnade,
für deine Güte, die ewig ist,
und auch heute morgen wieder neu ist"

"Danke für deine große Liebe am Kreuz,
als du deinen Sohn in unsere Hände gabst.
Danke Herr Jesus,
für deine große Liebe zu deinem Vater,
dass du um seines Namens willen
ihm treu warst,
treu bis in den Tod,
um uns eine Rettung zu verschaffen."

"Danke Vater,
für die Errettung in Jesus Christus,
und das neue Leben,
dass wir in ihm haben.
Danke für dein freundliches Reden
durch Jesus mit uns."




+++++++
Josef tröstete seine Brüder
und redete freundlich mit ihnen.
1. Mose 50, 21


Der Lehrtext:


Seid untereinander freundlich
und herzlich
und vergebt einer dem andern,
wie auch Gott euch vergeben hat
in Christus.
Epheser 4, 32
+++++++


Danke, für das Lesen. 🪷


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Verfasst: 20.12.2025, 08:28 Uhr

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