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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 20.01.2026
Wo Träume sich mehren
und Nichtigkeiten und viele Worte,
da fürchte Gott!
Prediger 5, 6
Der Lehrtext:
Wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt,
als wir euch kundgetan haben
die Kraft
und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus;
sondern wir haben seine Herrlichkeit
mit eigenen Augen gesehen.
2. Petrus 1, 16
Wer oder was treibt uns?
Wo ist unser Herz?
wem geben wir unsere ganze Kraft?
Auf wen oder was richten wir uns aus?
Wessen Denken bestimmt unser Handeln?
Unser Herz ist der umkämpfteste Ort dieser Welt.
Jeden Tag.
Ein unsichtbarer Kriegsschauplatz,
bei dem es um alles geht.
Das, was du anschaust,
es dringt zu dir,
es droht dich einzunehmen.
Gott hat uns eine Person vor Augen gestellt,
die wir anschauen sollen.
Seinen Sohn Jesus Christus.
Er ist sozusagen Vaters Herz.
Der ewige Vater schaut auf seinen Sohn,
so wie der ewige Sohn auf seinen Vater schaut.
Sie sind in Liebe einander zugetan,
in dieser Liebe,
die Wahrheit und Gerechtigkeit ist,
die Ehre des anderen,
diese Liebe nimmt nichts Böses auf.
Sie ist rein,
sie war es immer und wir es immer sein.
Und als Gott
den Menschen durch seinen Geist schuf,
wollte er ihn hineinnehmen in diese Liebe.
Das aber,
hat er durch seinen Ratschluss
auf wunderbare Weise getan.
Er hat alles in Jesus Christus zusammengefasst,
wer an ihm hängt, wie die Rebe am Weinstock,
am Tropf seiner Gnade,
seiner großen Liebe,
seiner Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit,
wer Jesus Christus in seinem Herzen aufnahm,
denen gab er Macht seine Kinder zu werden.
Menschen, von oben her geboren,
mit einem empfindsamen neuen Herzen,
das nach seinen Belangen fragt.
Ein neues Herz,
das ihm seine Liebe glaubt,
dabei ist es nicht sündlos,
aber es richtet sich auf ihn aus.
Ein Herz,
das sich seiner Wahrheit, seiner Worte,
denn sein Wort ist die Wahrheit,
hingeben will.
Die ein "Ja" haben zu seiner Gerechtigkeit,
und bereit sind,
seine Barmherzigkeit anzunehmen.
Vorher - vor dem Menschen,
konnte seine Barmherzigkeit nicht wirken.
Für sich selbst braucht Gott keine Barmherzigkeit.
Er sündigte ja nicht,
Er wird nicht ausgeraubt zwischen Jerusalem
und Jericho.
Aber jetzt,
nachdem er dem Menschen schuf,
ein Wesen mit einem freien Willen,
dass jeder Zeit gehen kann,
weggehen kann … .
Ein Wesen, das durch seinen Willen frei wäre,
ihn zu lieben,
mit hineingenommen werden würde in sein Wir,
jetzt tritt seine Barmherzigkeit ans Licht.
Mit dem Gesetz kam die Erkenntnis der Sünde,
aber mit Jesus wurde Gnade und Wahrheit
(Johannesevangelium 1, 17).
Und diese Gnade wendet sich uns zu.
Ganz und unverdient.
Wir haben keinerlei Währung,
nichts,
womit wir seine Liebe bezahlen könnten.
Jedes Werk wäre dazu zu klein.
Was wollten wir ihm geben.
Es gibt nur eine Sache,
die wir geben könnten,
und die ist, gelinde gesagt,
ziemlich versaut.
Es ist unser menschliches Herz.
Es ist unser Herz.
Ein unbrauchbares Herz,
auf das Gott nicht aufbauen kann.
Aber ein Herz, dem er in Gnade eine Sache gab,
dass es eine Sache konnte,
sich der Barmherzigkeit zuwenden.
Das aber konnte es auch nur,
wenn Gott sich in einer überirdischen Liebe,
in großer Gnade sich diesem Herz zuneigt.
Das ist der Kern des Evangeliums.
Gott wird Mensch und neigt sich uns zu.
Die Regeln, der Spiegel, das Gesetz,
der Anspruch der Reinheit Gottes,
er ist uns durch Mose gegeben.
Gnade und Wahrheit aber,
die ist uns in Jesus Christus geworden.
Und wenn die Gnade einen Menschen begnadet,
dann ist eben nichts,
wirklich nichts in dem Menschen,
was seine Gnade nicht schon vorher
angelegt und bewirkt hat.
Es ist alles aus dem guten Willen
und guten Herzen
des himmlischen Vaters geschehen.
Und der Mensch hat keinen Ruhm,
er kann nichts tun,
ja er braucht sogar Gnade,
um der Gnade Gottes zu begegnen.
Deshalb ist auch das Konstrukt des Marienbildes,
ich rede nicht von der echten Maria,
sondern von dem, was man daraus machte,
zutiefst wegführend von der Gnade.
Es frisst Gottes Ehre.
Denn, auch wenn es nur ein Millionstel wäre,
dass man dem Menschen unterstellt,
für Gott handeln zu können,
ihm etwas zu bringen zu können,
er könnte nicht einmal ein Atom bringen.
Er könnte mit nichts Gottes Heilshandeln unterstützen
Darum heißt es ja:
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Lukas 1, 28-32
28 Der Engel trat bei ihr ein
und sagte:
Sei gegrüßt, du Begnadete,
der Herr ist mit dir.
29 Sie erschrak über die Anrede und überlegte,
was dieser Gruß zu bedeuten habe.
30 Da sagte der Engel zu ihr:
Fürchte dich nicht,
Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
31 Siehe, du wirst schwanger werden
und einen Sohn wirst du gebären;
dem sollst du den Namen Jesus geben.
32 Er wird groß sein
und Sohn des Höchsten genannt werden.
Gott, der Herr,
wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
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Was hätte Maria dazutun können.
Gottes Gnade hatte sie vorbereitet.
Gnade ist ein völlig unverdientes Heilshandeln Gottes
an uns Menschen.
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Sprüche 16, 1
Der Mensch setzt sich’s wohl vor im Herzen;
aber vom HERRN kommt, was die Zunge reden wird.
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Wenn aber vom Herrn kommt,
was die Zunge reden wird,
so ist es auch bei Maria so gewesen.
Es hat in ihr bereits vorher Gnade stattgefunden,
Gott hat ihr "ihr" Herz zubereitet.
Wenn er es aber zubereitet hat,
dann hat er es aus Gnade getan.
Auch sie ist wunderbar gemacht.
Ich rede aber von der echten Maria,
wie sie die Schrift bezeugt.
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Psalm 139, 4
Denn siehe,
es ist kein Wort auf meiner Zunge,
das du, HERR, nicht alles wüsstest.
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Gott bringt ans Licht,
was im Herzen ist.
Und auch für Maria galt:
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Psalm 139, 23
23 Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz;
prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine.
24 Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin,
und leite mich auf ewigem Wege.
*
Prediger 7, 20
Denn es ist kein Mensch so gerecht auf Erden,
dass er nur Gutes tue und nicht sündige.
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Römer 3, 10
wie geschrieben steht:
»Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer.
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Wäre ein Mensch ohne Sünde,
er bräuchte doch keine Gnade,
aber jeder Mensch ist unter der Sünde.
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1. Johannesbrief 1,10
Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt,
so machen wir ihn zum Lügner,
und sein Wort ist nicht in uns.
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Das gilt für alle Menschen.
Es geht also allein um Gottes Gnade und um
die Ehre seines Namens.
Und die Gewalt seines Namens
hat der himmlische Vater
auf seinen Sohn allein gelegt.
Weil dieser sich am Kreuz für alle hingab.
Das tat er auch für seine leibliche Mutter Maria.
Brauchte sie etwa nicht Gottes Heilshandeln?,
brauchte sie nicht sein Erbarmen?
Die Gnade macht aber den Menschen frei.
Und im Herzen des Menschen ist nichts,
was Gott unter die Arme greifen könnte.
Die Maria der Schrift,
sie ist in Jesus unsere Schwester,
eine Tochter des Lichts,
aber sie ist genauso heimgegangen
wie unsere Geschwister vor uns,
heute und nach uns.
Gottes Gnade ist das Angebot an alle Menschen.
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Römer 11, 32
Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam,
damit er sich aller erbarme.
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Gott will Wahrheit,
Hingabe an seine Wahrheit.
Jesus sagte zum Vater:
"Dein Wort ist die Wahrheit"
Wir aber geraten ständig in die Gefahr
ihm "Religion" zu liefern.
Offenbarungen, Träume,
Erkenntnisse,
wenn sie nicht allein nach Jesus drängen,
nach dem Jesus, wie die Schrift ihn bezeugt,
"dann sind sie Verführung".
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Apostelgeschichte 4, 9-12
9 Wenn wir heute wegen der Wohltat
an dem kranken Menschen verhört werden,
wodurch er gesund geworden ist,
10 so sei euch allen
und dem ganzen Volk Israel kundgetan:
Im Namen Jesu Christi von Nazareth,
den ihr gekreuzigt habt,
den Gott von den Toten auferweckt hat;
durch ihn steht dieser hier gesund vor euch.
11 Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen,
der zum Eckstein geworden ist.
12 Und in keinem andern ist das Heil,
auch ist kein andrer Name
unter dem Himmel den Menschen gegeben,
durch den wir sollen selig werden.
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Durch wen oder was glaubst du selig zu werden?
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Prediger 5, 6
Wo Träume sich mehren
und Nichtigkeiten und viele Worte,
da fürchte Gott!
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Gott fürchten,
bedeutet, "seine" Worte, "Gottes Worte" zu lieben.
Worte, die aus seinem Herzen gekommen sind,
sie sind Geist und Leben.
Sie sind Wahrheit und Gerechtigkeit,
und dem, der ihm ganz vertraut,
voller Barmherzigkeit.
Es gibt dumme Menschen,
die halten ihre Erkenntnis für die Wahrheit.
Es sind aber nur Hirngespinste
ausgeklügelter Fabeln.
Manche behaupten sogar,
Jesus hätte nie gelebt.
Damit reden sie bewusst gegen die Wahrheit
und verraten sich,
vom Herrn kommt es,
dass ihre Dunkelheit ans Licht tritt.
Wir folgen ihnen nicht.
Ihre Stimme hat nicht den Klang der Wahrheit,
die wir von unserem guten Hirten kennen.
Ihre Stimme spricht eine andere Gerechtigkeit,
die des selbst bestimmten Menschen,
auf dem breiten Weg.
Wir aber folgen dem schmalen Weg,
dem
"Schmalen Weg seiner Wahrheit,
Gerechtigkeit und Barmherzigkeit".
Und sind glücklich darin,
auf seinem Weg seine Stimme
beständig zu hören
und an seinen Worten zu bleiben.
Wir halten uns nicht an Nichtigkeiten,
denn sonst würden wir die Gnade verlassen.
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Jona 2, 9
Die sich halten an das Nichtige,
verlassen ihre Gnade.
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Und selbstgemachte Konstrukte sind nichtig.
Unser Herr aber ist lebendig,
echte lebendige Ohren, echter lebendiger Mund,
echtes reines Herz,
das ganz für den einen Vater schlägt
und in ihm auch für uns Menschen.
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🙏
"Danke, lieber Vater,
du bist uns in Jesus Christus,
deinem Sohn,
unser Du geworden.
Und in ihm hören wir dein Du,
in ihm nehmen wir dich wahr,
und erkennen deine Wahrhaftigkeit."
"Jesus hast du uns zur Rettung gegeben.
Dein Sohn ist wunderbar.
Geduldig, sanftmütig, demütig,
freundlich, gütig, treu,
in Freude über uns,
Er ist unser Friede und unsere Gerechtigkeit.
Er ist unser Lebensbrot und lebendiges Wasser.
Er ist unser Licht.
Er ist unsere Herzensfreude."
"Er ist unser Wunderrat und Gott-Held,
unser Ewig-Vater und Friedefürst.
Er ist unser A und O,
wir in ihm und er in uns."
"So hast du uns zurückgeholt in dein "Wir".
Dass wir durch den Glauben,
den er in uns angefangen hat und auch gut
hinausführen wird,
mit dir, lieber Vater eins sind."
"Welch eine Schönheit und Klugheit deiner Gedanken."
"Segne uns heute zu deiner Ehre!"
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Wo Träume sich mehren
und Nichtigkeiten und viele Worte,
da fürchte Gott!
Prediger 5, 6
Der Lehrtext:
Wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt,
als wir euch kundgetan haben
die Kraft
und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus;
sondern wir haben seine Herrlichkeit
mit eigenen Augen gesehen.
2. Petrus 1, 16
+++++++
Danke, für das Lesen. 🌷
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