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freiheitdings Blog

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90402 ...............

Gedanken zur Losung am 2.3.2026, -Wer sind wir, dass Gott uns liebt,dass er Gnade schenkt und mein Herz an ihn denkt?-

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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 2.3.2026



Es werden sich zum HERRN bekehren aller Welt Enden.
Psalm 22, 28


Der Lehrtext:


Viele werden kommen von Osten und von Westen
und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.
Matthäus 8, 11



Der Glaube eines Römers, eines Hauptmanns, brachte Jesus dazu,
diesen Satz in Matthäus 8 zu sagen.
Der Knecht des Römers war krank, und der Hauptmann mochte ihn,
und ging deswegen selbst zu Jesus,
ihn um Hilfe zu bitten und sein Leid zu klagen:

"Mein Knecht ist krank, er liegt zu Hause, gelähmt und leidet
große Qualen", aber weiter war er nicht gekommen, seine Bitte
hatte er noch nicht ausgesprochen, da sprach der Heiland zu ihm,
"Ich will kommen und ihn gesund machen."



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Matthäus 8, 8-13
8 Der Hauptmann antwortete und sprach:
Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst,
sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. 

9 Denn auch ich bin ein Mensch, der einer Obrigkeit untersteht,
und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage:
Geh hin!, so geht er; und zu einem andern: Komm her!,
so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er’s. 

10 Als das Jesus hörte, wunderte er sich und sprach
zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch:
Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden! 

11 Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten
und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob
im Himmelreich zu Tisch sitzen; 

12 aber die Kinder des Reichs werden hinausgestoßen
in die äußerste Finsternis;
da wird sein Heulen und Zähneklappern. 

13 Und Jesus sprach zu dem Hauptmann:
Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast.
Und sein Knecht wurde gesund zu derselben Stunde. 
+++++++

Der Vater im Himmel stellt sich zu seinen Sohn, er hat ihm
Leben aus sich selber gegeben, dazu alle Macht im Himmel
und auf Erden. Damit die Menschen an ihn glauben.
So sagte Jesus auch:



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Johannesevangelium 14, 9-11
9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch,
und du kennst mich nicht, Philippus?
Wer mich sieht, der sieht den Vater.
Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? 

10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir?
Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht aus mir selbst.
Der Vater aber, der in mir bleibt, der tut seine Werke. 

11 Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir;
wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen.
+++++++

Der römische Hauptmann hatte an Jesus etwas erkannt.
Nämlich zu was Jesus in der Lage war. Wer er war, nämlich "Herr"
über alles. So gab er indirekt zu, dass Jesus der Messias war.

So wie Petrus, bei seinem Fischfang, als er vor Jesus
zu Boden fiel und sprach:
"Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch."



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Matthäus 8, 8-9
8 Der Hauptmann antwortete und sprach:
Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst,
sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.
+++++++

Er begründet das dann damit, dass er weiß, was Befehlsgewalt ist.
Und gibt damit zu, dass er anerkennt,
dass Jesus dieses Befehlsgewalt auch über die Krankheit hat.

"Und" - er rechnet mit einer Selbstverständlichkeit,
dass Jesus soviel Macht hat, dass er nicht einmal
zu seinem Knecht hingehen muss, um ihn zu heilen
Er braucht nur zu befehlen und es geschieht!

Es steht für ihn bereits außer Frage,
dass sein Knecht gesund wird.



Wie ist das mit unserem Glauben?
Erkennen wir Jesus als Herrn über alles:
"Der Vater aber, der in mir bleibt, der tut seine Werke." 

Wie sehr ringt Jesus darum, dass sein Volk ihn erkennt:
"Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir;
wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen."

Und nun ist da ein Besatzer, ein Heide, ein bei vielen
ein verhasster Römer, der erkennt ihn und seine Macht.

Jesus bestätigt seinen Glauben,
Jesus glaubt ihm seinen Glauben, und er wundert sich.
Das Herz eines "Heiden" wendet sich ihm zu.
Der Vater im Himmel zieht einen Heiden zu Jesus hin.
Und Jesus wird ihn nicht wegstoßen.

Jesus kommt seiner Bitte um Heilung nach. Er sprach:
"Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast.
Und sein Knecht wurde gesund zu derselben Stunde." 


Aber vorher kommen zwei betrübliche Sätze,
schmerzhaft sind sie, über die Maßen.



++++++
Matthäus 8, 11-12
11 Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten
und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob
im Himmelreich zu Tisch sitzen; 

12 aber die Kinder des Reichs werden hinausgestoßen
in die äußerste Finsternis;
da wird sein Heulen und Zähneklappern. 
+++++++


Jesus beschreibt ein Situation in der Zukunft.
Viele Menschen aus den Heidenvölkern werden im
Himmelreich mit den Erzvätern zu Tisch sitzen,
aber die Kinder aus seinem Volk Israel werden hinausgestoßen,
weit weg von Gott, in eine schlimmste Dunkelheit
und mit großen Schmerzen.

Weil sie den Sohn verachteten. Sie wussten, dass er
die Werke des Messias tat, aber sie leugneten, was sie sahen. 

Aber auch für diese Menschen war Jesus bereit zu sterben.
Das war seine große Liebe zum Vater,
denn beim Vater ist nichts unmöglich,
ob er nicht doch noch steinerne Herzen aufweicht?

Und die "Kinder des Reichs" nahmen die Römer zu Hilfe,
um Jesus Leid anzutun. Um ihn hinauszustoßen,
draußen vor die Stadt.


Inder Zeit vor Ostern, vor dem Tag des Leides und dem
Morgen der Freude, gedenken wir vermehrt an das Leiden Jesu.

Wenn er darüber sprach, hörten die Jünger nicht hin
und waren meist mit sich selbst beschäftigt.

Hörst du hin, wenn Jesus dir sein Leiden bewusst machen will?

So, wie es der Losungstext heute tut, der Teil aus Psalm 22 ist.
Aber er ist der Herrlichkeitsteil aus dem Lied.
Als es im Lied auf das Ende zu geht,
Als das Licht aus der Ewigkeit in das Leid hineinströmt.

Aber vorher war der Heiland mit unserer Sünde und Schuld
zusammengetan worden, alles Dinge, die dem Vater
in seiner Reinheit und Heiligkeit, ein Gräuel, ein Frevel sind.

Und hier muss Jesus diese äußerste Finsternis
an sich selbst ertragen: auch das Heulen und Zähneklappern.

Ob darin nicht die wahre Herrlichkeit der Vaterliebe zu sehen ist.
Ob sich dies Menschen zu Herzen nehmen?
Nimmst du es dir "zu" Herzen?


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Psalm 22, Ausschnitte:

2 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.



7 Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch,
ein Spott der Leute und verachtet vom Volk.

8 Alle, die mich sehen, verspotten mich,
sperren das Maul auf und schütteln den Kopf:

9 »Er klage es dem HERRN, der helfe ihm heraus
und rette ihn, hat er Gefallen an ihm.«



12 Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe;
denn es ist hier kein Helfer.

13 Gewaltige Stiere haben mich umgeben,
mächtige Büffel haben mich umringt.

14 Ihren Rachen sperren sie gegen mich auf
wie ein brüllender und reißender Löwe.

15 Ich bin ausgeschüttet wie Wasser, /
alle meine Gebeine haben sich zertrennt;
mein Herz ist in meinem Leibe wie zerschmolzenes Wachs.

16 Meine Kräfte sind vertrocknet wie eine Scherbe, /
und meine Zunge klebt mir am Gaumen,
und du legst mich in des Todes Staub.

17 Denn Hunde haben mich umgeben, /
und der Bösen Rotte hat mich umringt;
sie haben meine Hände und Füße durchgraben.

18 Ich kann alle meine Gebeine zählen;
sie aber schauen zu und weiden sich an mir.

19 Sie teilen meine Kleider unter sich
und werfen das Los um mein Gewand.
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Die ewige Liebe aus dem Herzen des Vater
hat man hier lebendig an ein Holz geschlagen.
Das, was man bei keinem Tier macht, geschieht Gott.
Kein Tier schlägt man lebendig auf ein Holz.

Aber ab Vers 20 richtet sich im Lied der Blick auf Gott.
"Aber du, HERR, sei nicht ferne, meine Stärke, eile, mir zu helfen!"

Während David dies erlebt, bleibt es Jesus versagt.
Und doch ist sein Vater da, er zieht mitten in der größten Not
einen Menschen zu Jesus, einen Verbrecher,
einen, der in seiner Not ihn anruft:
"Herr gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst"

Hast du schon einmal über diesen verborgenen Trost des Vaters
in dieser Situation nach gedacht.
Die erste Frucht der heiligen Liebe, die hier den Tod zu Tode stirbt,
ist ein verbrecherischer Mensch, der seine Hoffnung auf sie setzt.

Ein Bild für uns. Kannst du dich da wieder finden?



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Psalm 22, 28
Es werden sich zum HERRN bekehren aller Welt Enden.
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Merkst du eigentlich, dass wir alle, die wir Jesus in großer Schwachheit
liebhaben, in diesen Vers mit eingeschlossen sind?
Und doch ist der Vers auch in die Zukunft gerichtet,
wenn Jesus wieder kommt. Wenn der Rest Israels gerettet wird.



*



🙏
"Vater, deine übergroße Liebe wird am Kreuz besonders klar,
deine große Gnade, die du uns unverdient erweist und uns
zusprichst, einmal in einem neuen Körper vor dir zu stehen,
und Gemeinschaft zu haben mit deinen Heiligen.
Danke für deine tägliche Treue und Geduld,
gestalte uns um in eben diese Treue und Geduld, gestalte uns
in Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit,
so, wie dein Sohn Jesus Christus ist.
Das erbitten wir, das erhoffen wir, das glauben wir dir und
empfangen deine Liebe Tag für Tag, Leid für Leid, Freude für Freude."




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Es werden sich zum HERRN bekehren aller Welt Enden.
Psalm 22, 28


Der Lehrtext:


Viele werden kommen von Osten und von Westen
und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.
Matthäus 8, 11
+++++++


Danke, für das Lesen. 🌿


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Verfasst: 02.03.2026, 05:12 Uhr

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