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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 17.3.2026
Sehet, dass ich’s allein bin und ist kein Gott neben mir!
Ich kann töten und lebendig machen,
ich kann schlagen und kann heilen,
und niemand kann aus meiner Hand reißen.
5. Mose 32, 39
De Lehrtext:
Jesus betete:
Vater, du hast dem Sohn Macht gegeben über alle Menschen,
auf dass er ihnen alles gebe, was du ihm gegeben hast:
das ewige Leben.
Johannesevangelium 17, 1.2
Gottes Worte sind lebendig und bringen Leben mit sich.
Mose hatte am Ende seines Lebens ein Lied geschrieben, 5. Mose 32, 1-43.
Es ist Teil seines Vermächtnisses. Danach folgen nur noch 2 Kapitel.
Kapitel 33 berichtet sein Segnen der Stämme Israels,
Kapitel 34 berichtet von seinem Tod.
Dies sind nun (außer dem nachfolgenden Segen) die letzten Worte Moses,
an das Volk, nach seinem Lied und vor seinem Segen.
Der Abschnitt ist in der Lutherbibel überschrieben mit:
__________"Moses letzte Mahnung an das Volk"__________
5. Mose 32, 44-47
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44 Und Mose kam und redete alle Worte dieses Liedes
vor den Ohren des Volks, er und Josua, der Sohn Nuns.
45 Als nun Mose das alles zu Ende geredet hatte vor ganz Israel,
46 sprach er zu ihnen: Nehmt zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge,
dass ihr euren Kindern befehlt, alle Worte dieses Gesetzes zu halten und zu tun.
47 Denn es ist nicht ein leeres Wort an euch, sondern es ist euer Leben,
und durch dies Wort werdet ihr lange leben in dem Lande, in das ihr zieht
über den Jordan, um es einzunehmen.
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Zur Liebe gehören Gottes Worte, weil sie Liebe sind. Sie klingen aber nicht so
auf den ersten Blick. Unser Teil, den er in uns wirken muss, ist der Glaube an
seine Worte. Beides muss er wirken: Das Wollen und das Vollbringen.
Strecken wir uns aus nach seiner Gnade, erkennen wir unser Herz, dann rufen
wir in Armut nach seiner Hilfe. Und richten uns nach seinen Worten, denn
in der Demut lässt er seine Worte gelingen.
Darin ist ein Geheimnis. Und doch ist es einfach. Diese Demut, wenn sie ehrlich
ist, sie ist sein Werk. Dann wissen wir, dass er mit uns ist. Wir müssen nicht
verkrampft demütig sein und uns zwingen. Wir können uns nichts darauf
einbilden, wir merken, dass wir so ichbezogen nicht mehr denken.
Wir tun das in der Furcht des HERRN. Das ist etwas völlig anderes als die Angst
vor Gott. Dass er uns haut, wenn wir nicht gehorchen.
Die Furcht des HERRN spricht: Dein ist die Gerechtigkeit oh Gott,
und du bist voller Gerechtigkeit. Das glaube ich dir. Ich binde mich an deine Worte
weil du zu uns Menschen gütig bist. Deshalb hasse ich das Arge.
Adam tat das nicht, Er band sich nicht an Gottes Wort, dem Baum der
Erkenntnis fern zu bleiben und auf seine Früchte zu verzichten.
Explizit sagte Gott nicht, dass er nicht in seine Nähe kommen dürfe,
aber in die Nähe des Baumes der Erkenntnis zu gehen hieß
"sich in Gefahr zu begeben".
Zumindest war er so nahe daran, dass man die Früchte anschauen konnte.
Gott will uns aber vor der Gefahr bewahren. Deshalb gibt er ja sein Wort.
Wenn dir jemand sein Wort gibt, dann lebt dieses Versprechen davon,
dass er es in Wahrheit tut. Das ist die eine Voraussetzung,
die andere ist, dass er auch in der Lage ist, es zu halten.
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"Nehmt zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge, dass ihr
euren Kindern befehlt, alle Worte dieses Gesetzes zu halten und zu tun.
Denn es ist nicht ein leeres Wort an euch, sondern es ist euer Leben,
und durch dies Wort werdet ihr lange leben in dem Lande, in das ihr zieht
über den Jordan, um es einzunehmen."
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Wir wissen, wie es ausgegangen ist.
Und obwohl Gott sein Volk mit großem Ernst ermahnte, sie in der Wüste
erzog, sie seine Wunder und seine Strafen erlebten, vergaßen sie seine Worte.
Immer wieder, das lesen wir im Buch der Richter.
Das Lied des Mose schließt mit:
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5. Mose 32, 39-43
39 Sehet nun, dass ich’s allein bin und ist kein Gott neben mir!
Ich kann töten und lebendig machen, ich kann schlagen und kann heilen,
und niemand kann aus meiner Hand reißen.
40 Denn ich will meine Hand zum Himmel heben und will sagen:
So wahr ich ewig lebe:
41 Wenn ich mein blitzendes Schwert schärfe und meine Hand zur Strafe greift,
so will ich mich rächen an meinen Feinden und denen, die mich hassen, vergelten.
42 Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch
fressen, mit Blut von Erschlagenen und Gefangenen, vom Haupt der Fürsten des
Feindes.
43 Preiset, ihr Heiden, sein Volk; denn er wird das Blut seiner Knechte rächen und
wird an seinen Feinden Rache nehmen, und entsühnen das Land seines Volks!
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Wir denken das klingt blutrünstig, aber es hat immer mit Sünde zu tun,
es hat immer mit der Anbetung Satans zu tun, mit dem "Sich-Verbinden"
mit der Lüge, der Ungerechtigkeit und der Unbarmherzigkeit.
Und Gott wird das strafen und hat es getan, und es läuft in unseren Tagen
alles auf das Gericht seines Zornes zu.
Es ist das Gericht über den Menschen, der sich der Lüge, der Ungerechtigkeit
und Unbarmherzigkeit verschreibt. Und selbst ein großer Teil der "Frommen"
hat sich 1933 und danach auf die Seite des Bösen gestellt. Sie haben es nicht
erkannt, weil sie nicht im Wort Gottes, in der Wahrheit verwurzelt waren.
Und so wird es auch in Zukunft sein.
Die menschliche Einheit wird proklamiert und alle jubeln ihr zu,
dann wird eine Anbetung verlangt, die vernünftig aussieht,
aber die sich nicht beugen, sie werden verfolgt und getötet.
Und es hat bereits begonnen. Wir sind schon Teil einer schleichenden
Veränderung. Während wir Urlaube und Karriere planen und das Leben
genießen, wird an der Anbetung Satans und seines Reiches gearbeitet.
Menschen die Jesus liebhaben, die ihn erfahren haben,
die dem Auferstandene begegnet sind, sie wissen darum,
dass sie einen guten Hirten haben. Und dieser spricht uns zum Trost:
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Johannesevangelium 10, 27-30
27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir;
28 und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen,
und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
29 Was mir mein Vater gegeben hat, ist größer als alles, und niemand
kann es aus des Vaters Hand reißen.
30 Ich und der Vater sind eins.
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5. Mose 32, 39
39 Sehet nun, dass ich’s allein bin und ist kein Gott neben mir!
Ich kann töten und lebendig machen, ich kann schlagen und kann heilen,
und niemand kann aus meiner Hand reißen.
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Sehen wir die Gemeinsamkeit.
"Das, was mir mein Vater gegeben hat, das ist größer als alles!
Und niemand kann es aus seiner Hand reißen,
weil der Vater in mir ist und ich in ihm, weil wir eins sind."
Jesus ist alle Gewalt gegeben, im Himmel und auf Erden, im ganzen Kosmos.
Den Kosmos, der auf uns wirkt, als habe er kein Ende, dieser Kosmos
ist vom Vater durch den Sohn geschaffen worden.
Wir trennen, aber Gott ist einer. Vater und Sohn sind einer. Sie sind eins.
Der Vater handelt durch den Sohn 1:1. Er handelt durch seinen Sohn in und mit
seinem Geist.
Und wir müssen diesen Vers, und alles was wir über Gott denken,
zu wissen glauben, immer mit Gottes größter Leistung, seinem größten Einsatz
verbinden. Sonst gehen wir an ihm vorbei. Es ist das Opfer seines Sohnes
zu unserer Erlösung und seiner Ehre.
Und das Ziel des Vaters ist uns bei sich zu haben. In der Gemeinschaft mit
seinem Sohn. Das ist das ewige Leben. Die Worte, die Kraft, die uns dahin führen
soll, die in der Lage ist das zu tun, das ist sein Geist selbst, der sich an seine
eigenen Worte bindet.
Wir erwarten aber, dass der Geist unsere menschliche Klugheit und Weisheit heiligt.
Das wird nicht geschehen.
Darum reiten wir so sehr auf dem Wort herum. In Gottes Worten ist das Leben,
und wer sie ausschlägt, von ihnen etwas wegnimmt oder sie ergänzt,
der versündigt sich an der Wahrheit Gottes.
Er versündigt sich an Gottes Gerechtigkeit und an seiner Barmherzigkeit.
Er prallt ab von der Reinheit Gottes, denn keine Sünde kann in ihn eindringen.
Das ist der Zorn Gottes. Das Gericht über die Sünde.
Im ersten Gericht, dort am Kreuz auf Golgatha richtete Gott bereits die Sünde.
Und mit ihr auch uns. Und glauben wir hier seinem Wort mit ganzem Herzen,
mit all unserer Kraft, so sind wir im Leben.
Der Glaube ist nur dann Glaube, wenn wir mit ganzen Herzen glauben.
So wie eine Liebe nur Liebe ist, wenn wir uns ganz hingeben
und nichts zurückhalten. Auch nicht unsere Weisheit und Klugheit.
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Jesus betete:
Vater, du hast dem Sohn Macht gegeben über alle Menschen,
auf dass er ihnen alles gebe, was du ihm gegeben hast:
das ewige Leben.
Johannesevangelium 17, 1.2
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Das ist der ganze Sinn. Jesus kam uns zu retten. Um uns ewiges Leben zu geben.
Wer es hat, der weiß es und kann getrost sterben, wenn es auch schmerzhaft ist.
Wer es nicht hat, der glaubt den Worten des Sohnes Gottes nicht,
er glaubt nicht mit dem Glauben, den der Sohn Gottes in ihm wirkt, sondern
einem religiösen vermischten Gefüge.
__________Deswegen auch die Reformation.__________
Und wie sehr stellt sich der Mensch gegen Gott.
Gegen Gottes autonomes Handeln, seiner __"Gnade allein"__,
gegen sein vollkommenes Opfer __"Jesus allein"__,
gegen seine Rettung, die durch den Glauben, den Jesus in uns beginnt,
geschieht, durch __"Glaube allein"__,
gegen die Worte, die aus Gottes Mund kommen, __"sein Wort allein"__
und gegen die Ehre, __"Gott allein die Ehre"__ zu geben.
In allem will der Mensch etwas dazu beitragen und macht sich,
ohne es zu bemerken, zum Bestimmer über Gott. Das ist es nämlich.
*
🙏
"Vater, es ist dein Erbarmen, das uns die Wahrheit aufschließen kann.
Deine Worte sind das Leben, alleine deine Worte,
Jesus ist das Leben, allein dein Sohn.
Durch Jesu Glaubenswerk in uns, allein sein Wirken des Glaubens,
erkennen wir dich und den Sohn.
Dies alles geschieht uns unverdient aus deiner großen Güte und Barmherzigkeit,
aus allein deiner Gnade."
"Und es geschieht allein zu deiner Ehre, damit sich nicht ein Mensch rühme.
Denn Eigenruhm ist Sünde.
Dich erkennen aber ist das Ewige Leben.
Vater erbarme dich in deiner Gnade und Klarheit über uns alle
und vergib uns unsere Schuld. Berühre uns mit deiner Gnade.
Nicht zur Ehre eines Kirchennamens, sondern zur Ehre deines Sohnes Jesus,
den wir hören sollen."
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Sehet, dass ich’s allein bin und ist kein Gott neben mir!
Ich kann töten und lebendig machen,
ich kann schlagen und kann heilen,
und niemand kann aus meiner Hand reißen.
5. Mose 32, 39
De Lehrtext:
Jesus betete:
Vater, du hast dem Sohn Macht gegeben über alle Menschen,
auf dass er ihnen alles gebe, was du ihm gegeben hast:
das ewige Leben.
Johannesevangelium 17, 1.2
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Danke, für das Lesen. 🌻
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