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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 15.01.2026
Kommt herzu,
lasst uns dem HERRN frohlocken
und jauchzen dem Hort unsres Heils!
Psalm 95, 1
Der Lehrtext:
Ja, alle Völker werden kommen
und anbeten vor dir,
denn deine Urteile sind offenbar geworden.
Offenbarung 15, 4
Nimm dir Zeit,
über Gottes Größe nachzudenken,
Sich Zeit für Gott zu nehmen
ist niemals eine verlorene Zeit.
Eigentlich ist es die beste Investition
die es gibt.
Verbuche es aber nicht als Werk,
als Leistung,
sondern als Hingabe
in einer Freiwilligkeit.
Wie geht das?
Fange an zu danken,
Dank für das eigene Leben,
Dank für die unzähligen Momente,
in denen du von ihm behütet wurdest,
Momente,
von denen wir nicht einmal wissen.
Danke -
und vielleicht ist es ein Dank
unbekannter Weise.
Weil du ihn eventuell noch nicht kennst.
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Psalm 139, 14
14 Ich danke dir dafür,
dass ich wunderbar gemacht bin;
wunderbar sind deine Werke;
das erkennt meine Seele.
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Das ist aus einem Lied von David.
David war einmal König in Israel.
Er hatte viel mit Gott erlebt.
Er hatte Gott vertraut.
Es gab aber auch dunkle Tage in seinem Leben.
Da hat er, obwohl er Gott kannte, Dinge getan,
die besonders schlimm waren.
Dabei war er auch zum Mörder geworden.
Gott hat ihm einen Menschen geschickt,
der hat eine Geschichte erzählt,
das hat David geholfen,
dass er seine Schuld vor Gott eingesteht.
Und David hat Gott um Vergebung gebeten.
Gott hatte David vergeben.
Aber aus diesem schlimmen Tun,
sind dennoch weitreichende,
sich auswirkende Folgen entstanden.
Auch bei diesen Folgen,
hat Gott David geholfen, sie zu ertragen.
So hatte sich auch das Volk Israel immer wieder
schwer an Gottes Geboten vergangen.
Die Bibel nennt das "Sündigen".
Gottes Gebote sind wie Schutzgeländer
bei einer Brücke,
sie sind auch wie ein Spiegel,
in dem wir uns in Wahrheit erkennen.
Sie zeigen den Istzustand unseres Herzens.
Beispiel: Das fünfte Gebot: "Du sollst nicht töten".
Für die Welt ist das ein moralisches Gebot.
Es sagt aber auch,
Mensch, du bist in der Lage zu töten!
Jesus verschärft das Gebot noch, in dem er nicht
nur die Tat und die Worte anspricht,
sondern bereits die Gedanken.
Gott sieht unsere Gedanken,
aber er ist keine Gedankenpolizei.
Gott sieht unsere begehrlichen Blicke,
und durch das Gebot: Du sollst nicht begehren …
deines Nächsten Frau, sein Hab und Gut,
sein Ansehen, deine Begabungen, alles was sein ist …
durch das Gebot, wissen wir um
unseren Hang zum Neid, zur Begehrlichkeit.
Aber eigentlich steht am Anfang der Gebote
das erste Gebot.
Es hat eine universelle Gültigkeit.
Ja - es wurde zuerst dem Volk Israel gegeben,
aber es gilt für alle Menschen.
Und das Geheimnis ist,
wenn wir das erste Gebot mit ganzem Herzen halten,
wird aus dem "du sollst"
ein "du wirst".
Der Psalm 95, das Lied,
mehr als die erste Hälfte des Liedes ruft auf,
sich Gott zuzuwenden.
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Psalm 95, 1
1 Kommt herzu,
lasst uns dem HERRN frohlocken
und jauchzen dem Hort unsres Heils!
2 Lasst uns mit Danken vor sein Angesicht kommen
und mit Psalmen ihm jauchzen!
3 Denn der HERR ist ein großer Gott
und ein großer König über alle Götter.
4 Denn in seiner Hand sind die Tiefen der Erde,
und die Höhen der Berge sind auch sein.
5 Denn sein ist das Meer,
und er hat’s gemacht,
und seine Hände haben das Trockene bereitet.
6 Kommt, lasst uns anbeten und knien
und niederfallen vor dem HERRN,
der uns gemacht hat.
7 Denn er ist unser Gott
und wir das Volk seiner Weide
und Schafe seiner Hand.
Wenn ihr doch heute auf seine Stimme hören wolltet:
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Israel soll seine Erinnerungskultur pflegen,
es soll an die großen Taten Gottes denken.
Und es ist ein Teil seiner Identität,
dass sie aus Ägypten durch das Meer geführt wurden,
und die Knechtschaft,
die Sklaverei hinter sich gelassen haben.
Und der, der ihnen das Meer geteilt hatte,
der sie bewahrt hat,
der ihnen immer wieder vergeben hat,
der ihnen dann geholfen hat,
die Folge ihrer Schuld zu tragen,
den kannten sie.
Was also liegt näher, als ihm die Freude
darüber kund zu tun,
dass er sie behütet hat und weiter behüten wird.
Dieser Glaube ist ein kindlicher Glaube,
er glaubt Gott sowohl seine Liebe
als auch seine großen Taten.
Er glaubt ihm seine Worte,
die aus seinem Mund kommen.
Der Glaube ist immer ein Geschenk,
mit dem wir begabt werden,
eine Empfindsamkeit für Gott zu haben.
Ohne Glauben, dass Gott ist,
und dass er dem, der ihn anruft, ein Vergelter ist,
einer, der sich in Güte ihm zuwendet,
ohne dieses Vertrauen,
können wir Gott nicht gefallen.
Das erste Gebot aber,
es besteht nicht aus seinem Satz,
sondern aus einem ganzen Bündel.
Es ist der Eingang zu allen Geboten.
Und der Anfang ist klar
an sein erwähltes Volk gerichtet.
Auch wenn die Wirksamkeit alle Menschen betrifft.
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1 Und Gott redete alle diese Worte:
2 Ich bin der HERR, dein Gott,
der ich dich aus Ägyptenland,
aus der Knechtschaft, geführt habe.
3 Du sollst keine anderen Götter haben
neben mir.
4 Du sollst dir kein Bildnis
noch irgendein Gleichnis [Abbild] machen,
weder von dem,
was oben im Himmel,
noch von dem, was unten auf Erden,
noch von dem,
was im Wasser unter der Erde ist:
5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!
Denn ich, der HERR, dein Gott,
bin ein eifernder Gott,
der die Missetat der Väter heimsucht
bis ins dritte und vierte Glied
an den Kindern derer, die mich hassen,
6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden,
die mich lieben und meine Gebote halten.
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Es spricht der, der dich, Israel, aus Ägypten gerettet hat.
Aus der Knechtschaft hat er dich herausgeführt.
Wo du ausgebeutet wurdest,
wo man deine Söhne ertränkt hat.
Der dich durch das Meer geführt hat,
worin die, die dich zurückbringen wollten,
ertrunken sind.
Dir war das Meer Segen aber ihnen wurde es zum Fluch.
Weil ich deinen Vätern versprochen habe, euch
in das "versprochene Land" zu führen.
Tag und Nacht bin ich bei dir
durch die Wolken- und Feuersäule.
"Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!"
Da du das jetzt weißt,
mach dir keine Figuren,
keine Gedankengebilde,
keine Bildnisse und Bilder,
denen du dafür die Ehre gibst,
und dich vor ihnen hinkniest,
in deinem Herzen und äußerlich,
um die du dann besorgt bist.
Schaue nicht nach ihnen, sondern
denke an meine Liebe,
mit der ich dich behüten will.
Teile dein Herz nicht mit einer anderen Hoffnung
als der, dass ich es bin,
der dir zum Heil und Leben ist.
Beachte, was du in die Mitte deines Herzens stellst,
um es anzuschauen
und davon Kraft und Sinn zu beziehen.
Denn Bilder und solche Gebilde
können dir nicht wirklich helfen.
Werfe dich nicht nieder vor anderen Menschen,
Gedanken, Taten, Kräften und Mächten,
sondern ehre mich allein.
"Bete sie nicht an (die selbstgemachten Götter)
und diene ihnen nicht!
Denn ich, der HERR, dein Gott,
bin ein eifernder Gott,
der die Missetat der Väter heimsucht
bis ins dritte und vierte Glied
an den Kindern derer, die mich hassen,"
Laufe nicht anderen Menschen nach,
keine „Führer“, keine „Greats“ und keine „Firsts“.
Sondern bewege meine Güte in deinem Herzen alle Tage.
Denn dieses Nachlaufen wird dir zum Verhängnis.
Denn ich eifere um dich,
ich habe dich gemacht,
und all diese Dinge werden dich zerstören.
Aber ich habe Gedanken des Friedens
und nicht des Leides.
Leid wird dir aber jede Übertretung
meiner Gebote bringen.
Darum suche mich in Demut,
den dem Demütigen schenke ich Gnade.
Welche aber nicht umkehren,
die müssen ihre Sünde tragen.
"Ich erweise aber Barmherzigkeit,
unverdientes Erbarmen, an vielen Tausenden,
die mich lieben und meine Gebote halten."
So könnte man das ein wenig interpretieren,
ohne Anspruch auf Vollständigkeit und einer
letzten Richtigkeit, es ist stückwerkhaftes Verstehen.
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Psalm 95, 6-7
6 Kommt, lasst uns anbeten und knien
und niederfallen vor dem HERRN,
der uns gemacht hat.
7 Denn er ist unser Gott
und wir das Volk seiner Weide
und Schafe seiner Hand.
Wenn ihr doch heute auf seine Stimme hören wolltet:
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So hat man,
wenn man viel über Gott nach denkt,
sich Gedanken macht über seine Güte,
viel Zeit, um nach ihn zu fragen, ihn zu suchen,
seine Worte zu lesen und zu bedenken.
Ach, wenn wir doch
heute auf seine Stimme hören wollten!
Denn damals, beim Volk Israel,
nach dem Auszug aus Ägypten,
den Durchzug durch das Meer,
die vielen Dienstleistungen Gottes an ihnen,
da gab es viele, die immer noch nicht vertrauten
sondern Gott alles Böse unterstellten.
Sie haben einfach nicht auf seine Stimme gehört!
Und auch das wird im Psalm 95 erwähnt,
als mahnendes Wort,
nicht an Gottes Güte vorbei zu gehen.
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Psalm 95, 8-11
8 »Verstocket euer Herz nicht,
wie zu Meriba geschah,
wie zu Massa in der Wüste,
9 wo mich eure Väter versuchten und prüften
und hatten doch mein Werk gesehen.
10 Vierzig Jahre war dies Volk mir zuwider,
dass ich sprach: /
Es sind Leute,
deren Herz immer den Irrweg will
und die meine Wege nicht lernen wollen,
11 sodass ich schwor in meinem Zorn:
Sie sollen nicht zu meiner Ruhe kommen.«
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Der Wunsch des Sängers, dass wir hören!
Dass wir hören und gehorchen.
Dass wir Gottes Frieden, seinen Frieden ihm glauben.
Den hat er viele, viele Jahrhunderte vor Jesus
bereits angekündigt.
Und in Jesus kam Gott dann auf die Erde und
hat "gehört". Er war gehorsam den Worten Gottes.
Er führt aus einer ganz anderen Sklaverei heraus.
Nämlich aus der Sklaverei der Sünde,
sich immer ein Bild machen zu müssen.
Wir sind damit verschweißt,
unser natürlicher Mensch
wird das auch nicht mehr los.
Aber, wenn wir Jesus in unser Herz einladen,
kommt es zu einer Neugeburt in uns von oben her.
Und von daher darf uns die Sünde nicht mehr bestimmen.
Denn er gießt seine Liebe in unser Herz hinein.
Eine Liebe, die am Kreuz voher
unsere Schuld und Sünde auf sich genommen hat.
Uns von er Gebundenheit an die Sünde befreit hat
und die Schuld bezahlt hat.
Den Zorn Gottes auf alles Böse von uns Menschen,
hat er an sich selbst ertragen.
So ist er in Hingabe und Gehorsam gestorben.
Und der Vater im Himmel sagte Ja zu diesem Opfer und
weckte ihn aus den Toten auf.
Gab ihm einen Namen über alle Namen,
durch den alle Menschen gerettet werden,
die diesen Namen in ihrer Not anrufen.
*
Wie sehr wir in unserem inneren Wesen verdorben sind
und merken, dass wir nicht zur reinen Liebe Gottes passen,
das können wir daran sehen,
dass wir in den vielen kleinen Augenblicken,
uns ständig Bilder machen und uns davor hinknien.
Wir machen es täglich,
in vielen kleinen Dingen,
wir merken es daran,
wenn uns da etwas dazwischen kommt,
werden wir lieblos.
Und plötzlich ist es nicht mehr stimmig,
unsere "Freudenrufe herauslassen" (frohlocken)
unser "Jubeln" (Jauchzen) über die Befreiung
wirkt dann nicht mehr stimmig.
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Psalm 95, 1
1 Kommt herzu,
lasst uns dem HERRN frohlocken
und jauchzen dem Hort unsres Heils!
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Dann gehen wir zu Jesus,
und bekennen und stehen zu unserer Verlogenheit
und bitten ihn um Vergebung und Reinigung.
Der Glaube ist ein Leben in der Wahrheit.
Das bedeutet aber auch,
er ist ein stetes Umkehren zu Gott.
Aber Umkehr ist nicht Sauerbier,
zwar für unser altes Ego schon.
Für unseren neuen Menschen aber ist es Freude.
Denn ich erlebe,
dass mir der Vater entgegenläuft,
mich umarmt und küsst,
so ich ihm das glaube.
Im Glauben gebe ich immer wieder
mein inneres Schwert aus der Hand.
Das ich gerade wieder ergriffen habe und
innerlich reflexhaft auf jemanden losgegangen bin.
Aber ich werde jedesmal durch seine Vergebung
von seiner Liebe entwaffnet, sie darf das.
Und dann erfahren wir dies und haben
neu Grund zu jubeln und uns laut zu freuen.
Und weil dies heute schon so ist,
und auch damals war,
so wird es auch in Zukunft so sein,
wie der Lehrtext es beschreibt.
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Offenbarung 15, 4
Ja, alle Völker werden kommen
und anbeten vor dir,
denn deine Urteile sind offenbar geworden.
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Denn es ist der gleiche Gott, der hier herrscht.
und was er zusagt, das hält er gewiss.
Schon wieder ein Grund, sich zu freuen
und ihm zu danken mit ganzem Herzen.
*
🙏
"Vater, du bist der Garant der Wahrheit,
alle, die dich verachteten, sie starben,
und alle, die es heute und in Zukunft tun,
erleiden das gleiche.
Keiner kann dann vor dir seinen Mund aufmachen,
und dich weiterhin verachten."
"Aber wir bitten dich heute,
dass die uns umgebenden Menschen
dich erkennen,
dass sie sich ausstrecken nach dir und dich finden.
Deine unbegreiflich große Liebe."
"Bereite die Herzen vor,
schenk hörende und gehorchende Herzen.
Verhilf auch uns immer wieder dazu.
Denn unsere Liebe und Hingabe zu dir braucht
Wachsamkeit und Pflege,
und ein gehorsames Herz.
Das schenkst du uns in Jesus Christus.
Durch ihn hast du dich mit uns versöhnt."
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Kommt herzu,
lasst uns dem HERRN frohlocken
und jauchzen dem Hort unsres Heils!
Psalm 95, 1
Der Lehrtext:
Ja, alle Völker werden kommen
und anbeten vor dir,
denn deine Urteile sind offenbar geworden.
Offenbarung 15, 4
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Danke, für das Lesen. 🪻
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