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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 14.01.2026
Der Engel des HERRN
lagert sich um die her,
die ihn fürchten,
und hilft ihnen heraus.
Psalm 34, 8
Der Lehrtext:
Der Engel des Herrn
tat in der Nacht die Türen des Gefängnisses auf
und führte die Apostel heraus
und sprach:
Geht hin und tretet im Tempel auf
und redet zum Volk
alle Worte dieses Lebens.
Apostelgeschichte 5, 19-20
David wurde von Saul verfolgt.
Saul hasste David,
und dieser Hass nagte sehr an ihm.
Eines Tages, als David vor ihm mit der Harfe spielte,
schleuderte er zweimal den Speer auf David,
dieser konnte jedoch ausweichen.
Saul wollte ihn nicht mehr um sich haben.
(1. Samuel 18, 13).
Er versuchte viel, um David umzubringen.
Letztendlich floh David dann zu den Philistern,
doch sie erkannten ihn,
aus Angst nicht mehr heil aus der Situation
herauszukommen stellte er sich wahnsinnig,
Es gelang ihm die Flucht mit seinen Leuten und
er rettete sich in die Höhle Adullam.
Hier in dieser Zeit ist wohl der 34. Psalm
entstanden.
In der Lutherbibel ist das Lied
heute überschrieben "unter Gottes Schutz".
Man könnte es auch überschreiben
"Dennoch Gottes Schutz auf eigenen Wegen!"
Denn David war ja von Samuel im Auftrag des HERRN
zum König gesalbt worden.
Sollte der HERR dann nicht auch in der Lage sein,
ihn vor Saul zu schützen
Musste er deswegen zu den Feinden Israels fliehen?
Ich rede natürlich leicht davon.
Was hätten wir an seiner Stelle getan?
David ging ja auch zuerst in die Priesterstadt Nob,
er suchte schon Hilfe bei Gott zu finden.
Aber es scheint, als ob die Verbindung mit Gott
in dieser Zeit eingeschränkt war.
Er war auf der Flucht und hatte Angst.
Hier wird nicht erwähnt,
dass er Gott befragte,
was er sonst häufiger tat.
David ging nach Nob, einer Priesterstadt.
Dort erhielt er Trost und Beistand, etwas zu Essen,
die Schaubrote, auf die auch Jesus Bezug nimmt,
und das Schwert Goliaths.
Leider war er da von Doëg, einem Edomiter,
der Oberste von den Hirten Sauls war,
gesehen worden.
Dieser verriet David nachher an Saul.
Saul ließ die Priester kommen,
aber ihre Verteidigung ließ er nicht gelten.
In seinem Hass befahl er deren Tod.
Aber die Männer seiner Leibwache
weigerten sich, die Priester des HERRN zu töten.
Doëg, der Edomiter, ein Nachfahre Esaus,
war aber Sauls Rache gehorsam und besorgte
dies aber gerne.
So war er eher ein Hirte Satans.
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1. Samuel 22, 18-19
18 Da sprach der König zu Doëg:
Tritt du heran und erschlage die Priester!
Doëg, der Edomiter,
trat heran und erschlug die Priester,
dass an diesem Tage starben fünfundachtzig Männer,
die den leinenen Priesterschurz trugen.
19 Auch Nob, die Stadt der Priester,
schlug er mit der Schärfe des Schwerts,
Mann und Frau, Kinder und Säuglinge,
Rinder und Esel und Schafe,
mit der Schärfe des Schwerts.
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Diese alle erlebten nicht die Bewahrung,
und David gestand auch Abjatar,
der als einziger entkommen konnte
seine Schuld ein.
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1. Samuel 22, 22
David aber sprach zu Abjatar:
Ich wusste es schon an dem Tage,
als der Edomiter Doëg dort war,
dass er’s Saul verraten werde.
Ich bin schuldig am Leben aller
aus deines Vaters Haus.
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Da wird David sich gedacht, haben,
wie will ich vor Saul bestehen,
wenn Saul nicht einmal davor zurückschreckt,
die Priester des HERRN und all ihre Familien
umzubringen.
Und so floh er zu den Philistern,
dort wurde er aber erkannt,
und musste wieder fliehen
und konnte sich schließlich
in der Höhle Adullam verstecken.
Da war David aber froh gewesen,
dass er entkommen konnte.
Und so freute er sich einerseits,
andererseits war der Schmerz
um die getöteten Priester
noch nicht so lange her.
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Psalm 34, 5-8
5 Da ich den HERRN suchte,
antwortete er mir
und errettete mich aus aller meiner Furcht.
6 Die auf ihn sehen,
werden strahlen vor Freude,
und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.
7 Als einer im Elend rief, hörte der HERR
und half ihm aus allen seinen Nöten.
8 Der Engel des HERRN lagert sich um die her,
die ihn fürchten,
und hilft ihnen heraus.
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David hatte auch die Verantwortung für seine Leute
und so denke ich,
dass der Psalm auch als Mut machendes Lied
für seine Leute in dieser Situation galt.
Es geschieht vermutlich immer wieder so:
Wir geraten in eine Not,
erinnern uns Gottes früherer Hilfen.
Wir rufen Gott um Hilfe an,
Er rettet uns und wir freuen uns.
Und das verarbeiten wir dann,
wir bewegen es in unserem Herzen
und es entsteht ein Lied.
So ein Lied muss ja nicht
hinaus in die Weltgeschichte,
Wie viele Millionen Lieder
hört Gott von seinen Kindern,
deren Text nur sie und er kennen.
Aus dem Herzen ein Lob für Gott.
Ganz ohne Ruhm der Welt.
Denn das Erleben der Vergebung,
des Gerettet-Seins,
das wird zu Lob und Lied, es ist es wert,
dass es besungen wird.
Schreib Gott dein persönliches Liebeslied,
immer wieder,
seine Güte ist jeden Morgen neu.
Und das besingen wir auch in unseren Herzen.
Es muss nicht perfekt sein,
es muss sich nicht reimen,
es muss nicht nur aus Freude bestehen,
auch Traurigkeit, Klage
und der Ausdruck von Schmerz hat darin Platz.
Ein sehr kurzer Satz steht da in der Bibel,
im Neuen Testament,
der eigentlich kein Lied ist.
Und doch ist es eine
Gott wohlgefällige Stimmung des Herzens,
ein besonders schöner Ton der Wahrheit,
gesprochen von Menschen,
die verachtet wurden und sündigten.
"Gott, sei mir Sünder gnädig!"
oder
"Jesus, gedenke an mich,
wenn du in dein Reich kommst!"
Oder das klanglose Liebeslied der Frau,
die mit ihren Tränen Jesu Füße netzte
im Hause des Pharisäers Simon.
Was sind deine Lieder?,
was ist deine Freude?,
was ist dein Schmerz?,
was sind deine Tränen?
Schreib … ,
singe und spiele Gott in deinem Herzen.
Er ist doch deine Zuversicht,
dein Held,
der, der dich mehr liebt und achtet
als sein eigenes Leben … .
*
Paulus und Silas saßen im Gefängnis,
im sichersten Teil,
misshandelt und gefangen genommen.
Es dauerte bis Mitternacht,
dann fingen sie an zu beten und Gott zu loben.
Es bebte, wie in Jericho, als die Mauer zerfiel.
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Apostelgeschichte 16, 23-26
23 Nachdem man sie hart geschlagen hatte,
warf man sie ins Gefängnis
und befahl dem Kerkermeister,
sie gut zu bewachen.
24 Als er diesen Befehl empfangen hatte,
warf er sie in das innerste Gefängnis
und legte ihre Füße in den Block.
25 Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas
und lobten Gott.
Und es hörten sie die Gefangenen.
26 Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben,
sodass die Grundmauern des Gefängnisses wankten.
Und sogleich öffneten sich alle Türen
und von allen fielen die Fesseln ab.
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Sie haben sicher kein Erdbeben erwartet.
Aber sie haben sich redlich verhalten,
als der Herr sie befreite.
Und die Apostel, als sie ins Gefängnis geworfen wurden?
sie haben ja nicht Däumchen gedreht im Gefängnis.
Sie haben bestimmt Gott gelobt und ihn verherrlicht.
Sie haben ihn erkannt auf ihren Wegen und gebetet.
Und der Engel des HERRN lagerte sich um sie her.
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Apostelgeschichte 5, 19-21
19 Aber der Engel des Herrn
tat in der Nacht die Türen des Gefängnisses auf
und führte die Apostel heraus
und sprach:
20 Geht hin und tretet im Tempel auf
und redet zum Volk
alle Worte dieses Lebens.
Apostelgeschichte 5, 19-20
21 Als sie das gehört hatten,
gingen sie frühmorgens in den Tempel und lehrten.
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Der König von Aram wollte Elisa festnehmen.
Er sandte viele Rosse und Reiter,
dass man Angst bekommen konnte.
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2. Könige 6, 17
15 Und der Diener des Mannes Gottes stand früh auf
und trat heraus, und siehe,
da lag ein Heer um die Stadt mit Rossen und Wagen.
Da sprach sein Diener zu ihm:
O weh, mein Herr!
Was sollen wir nun tun?
16 Er sprach:
Fürchte dich nicht,
denn derer sind mehr, die bei uns sind,
als derer, die bei ihnen sind!
17 Und Elisa betete und sprach:
HERR, öffne ihm die Augen, dass er sehe!
Da öffnete der HERR dem Diener die Augen,
und er sah, und siehe,
da war der Berg voll feuriger Rosse und Wagen
um Elisa her.
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Wenn Gott schon mit seinem Diener Elisa und
dessen Diener so verfährt,
wie wird er es viel mehr bei seinen, von ihm
in Jesus gezeugten Kindern tun?
*
🙏
"Vater, du unsichtbarer
und doch gegenwärtiger Gott,
öffne uns unsere Augen
für deine Macht und Herrlichkeit.
Mache uns empfindsam für deine Gegenwart.
Lass uns deine Gnade erfahren,
dich zu erkennen auf allen unseren Wegen.
Bewahre uns vor eigenen Wegen.
Und sei uns nicht fern auf unseren Irrwegen.
Deine große Barmherzigkeit sei mit uns.
Deine Gnade.
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Der Engel des HERRN
lagert sich um die her,
die ihn fürchten,
und hilft ihnen heraus.
Psalm 34, 8
Der Lehrtext:
Der Engel des Herrn
tat in der Nacht die Türen des Gefängnisses auf
und führte die Apostel heraus
und sprach:
Geht hin und tretet im Tempel auf
und redet zum Volk
alle Worte dieses Lebens.
Apostelgeschichte 5, 19-20
+++++++
Danke, für das Lesen. 🌼
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