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freiheitdings Blog

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90402 ...............

Gedanken zur Losung am 13.2.2026, -Gnade widersteht dem stolzen Ungehorsam, Ungehorsam verhindert das Gelingen.-

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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 13.2.2026



Werdet ihr der Stimme des HERRN nicht gehorchen,
so wird die Hand des HERRN gegen euch sein
wie gegen eure Väter.
1. Samuel 12, 15


Der Lehrtext:


Wie ihr nun Christus Jesus, den Herrn,
angenommen habt,
so lebt nun auch in ihm:
verwurzelt in ihm
und aufgebaut auf diesem Fundament,
gefestigt im Glauben,
so wie ihr unterrichtet worden seid.
Kolosser 2, 6-7



Es hätte andere Wege gegeben, bei dem was da geschah.

Die Ältesten Israels nutzten den Ungehorsam
der beiden Söhne Samuels aus, als Vorwand,
einen König für das Volk zu fordern.

Samuels Söhne folgten Elis Söhnen,
das ist der einzige Makel aus Samuels Leben,
dass er seine Söhne einsetzte.



+++++++
1. Buch Samuel, Kapitel 8, Verse 1-5
1 Als aber Samuel alt geworden war,
setzte er seine Söhne als Richter über Israel ein.

2 Sein erstgeborener Sohn hieß Joel und der andere Abija;
sie waren Richter zu Beerscheba.

3 Aber seine Söhne wandelten nicht in seinen Wegen,
sondern suchten ihren Vorteil
und nahmen Geschenke und beugten das Recht.

4 Da versammelten sich alle Ältesten Israels
und kamen nach Rama zu Samuel

5 und sprachen zu ihm: Siehe, du bist alt geworden,
und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen.
So setze nun einen König über uns,
der uns richte, wie ihn alle Völker haben.
+++++++


Samuel überlegte sicherlich schon, wie er dem gesetzlosen
Verhalten seiner Söhne Einhalt gebieten konnte.
Bestimmt betete er bereits um eine Lösung.
Diese hatte er sich vermutlich anders vorgestellt.
Entweder eine Umkehr seiner Söhne oder
Gott würde jemand anderes berufen.

Aber die Ältesten wollten einen König.
Da haben sie Samuel sozusagen kalt erwischt,
sie haben ihn unangenehm überrascht.

Samuel war angefressen, es ist ihm auf die Füße gefallen,
es hat ihm missfallen. Aber er war damit nicht allein.
Auch Gott selbst hat die Bitte der Ältesten missfallen.

Es ist ein Unterschied, ob uns ein Verantwortlicher nicht passt,
oder ob es Gott selbst ist, dem hier widerstanden wird.



+++++++
1. Buch Samuel, Kapitel 8, Verse 6-10
6 Das missfiel Samuel, dass sie sagten:
Gib uns einen König, der uns richte.
Und Samuel betete zum HERRN.

7 Der HERR aber sprach zu Samuel:
Gehorche der Stimme des Volks in allem,
was sie zu dir sagen;
denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen,
dass ich nicht mehr König über sie sein soll.

8 So wie sie immer getan haben von dem Tage an,
da ich sie aus Ägypten führte, bis auf diesen Tag,
dass sie mich verlassen und andern Göttern gedient haben,
so tun sie nun auch dir.

9 So gehorche nun ihrer Stimme.
Doch warne sie und verkünde ihnen das Recht des Königs,
der über sie herrschen wird.

10 Und Samuel sagte alle Worte des HERRN dem Volk,
das von ihm einen König forderte, 
+++++++


Der Richter war der Kontakt zu Gott.
Sie sprachen zu Samuel:
"So setze nun einen König über uns,
der uns richte, wie ihn alle Völker haben."
So verlangten sie es.

Es ist interessant, was nicht da steht:
"Samuel, kannst du Gott für uns befragen,
ob er uns einen König geben mag?"
oder:
"Samuel, kannst du Gott bitten,
uns einen gerechten Richter zu geben?"

Sie schienen vergessen zu haben, dass sie Gottes Volk waren,
dass sie Gottes Volk und Gottes Eigentum waren.
Als ob Samuel ihnen einen König aus den Hut zaubern könnte.

Das zeigt schon die innere Distanz zu Gott,
die im Herzen des Volks da war.

Und dann betete Samuel und Gott tat ihm kund,
dass er die Bitte nach einem König als Ablehnung,
als einen Affront ihm gegenüber empfand.
"denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen,
dass ich nicht mehr König über sie sein soll."

Ja schlimmer noch, sie hatten gar nicht erkannt,
dass sie einen König hatten.

Denn sie sahen auf das, was vor Augen war.

Das ist bis zum heutigen Tag so.
Auch wir Menschen, die mit Jesus leben,
fixieren uns nicht selten auf andere Menschen.
Wir dächten, wir bräuchten eine sichtbare Leitfigur.

Und leider hat schon ein früherer ehrenwerter Bischof
auf den Weg in die Verbannung geschrieben:
"Brüder - folgt dem Bischof nach!"
Aber das war nicht recht. Denn die Gemeinde Jesu
hatte von jeher einen Leiter, eine Leitungsfigur,
nämlich den Geist des Vaters und des Sohnes.

Aber das war nicht genug.
Dieser Geist durfte nicht "allein" König sein.
Sondern man gestaltete Gott Helfer an die Seite.


Und so war es auch damals.
Es genügte nicht die unsichtbare Präsenz,
die Gegenwart eines unsichtbaren Königs.
Denn was machte die schon her.
Kein Kriegsheer war da, nichts mit Prunk und Protzerei.
Nichts mit Glanz und Gloria, nichts mit Macht und Größe.

Sie wollten auch sichtbare Könige haben, sie wollten auch
etwas "her" machen. Und das war der Anfang vom Ende.

So lag das Land ohne König offen da für die Feinde,
und der unsichtbare Gott bewahrte sie.

Aber die Bewahrung geschah nicht zum Nulltarif.
Sondern, wenn sie "seinen Bund hielten".
Das hat immer wieder nicht funktioniert.

War ein Richter da, wurde das Volk gerettet,
war er tot, verfiel das Volk in Götzendienst.
Sie wollten aus dieser Dynamik heraus,
und das mit sehr menschlichen Mitteln.

Sie dachten, wenn wir einen König haben + Gott,
denn kann uns nichts mehr passieren.

Denken wir nicht auch manchmal so?,
wenn wir in unserem Leben das "Xxxx"
oder das "Yyyy" erreicht haben + Gott,
dann sind wir auf der sicheren Seite.

Aber es ist ein Weg gegen die Wahrheit.
Neue Deutungen der Schrift bringen neue "Hoffnungen"
mit sich. Nur, sie kochten auch nur mit Wasser.
Das Grundproblem ist geblieben.

Unser menschliches Herz ist dabei nicht besser geworden,
es ist nicht freier geworden, es ist nicht verbesserungsfähig,
der Schaden ist unheilbar, weil es irreparabel geschädigt ist
durch die Sünde, durch die Trennung von Gott.

Das will man nicht verstehen, denn das geht uns gegen den Strich,
gegen den Strich des Hochmuts, gegen den Strich des Egos,
dass sich gegenüber Satan prostituiert.

Und die Lösung ist nicht, dass man auf dieses kaputte Herz
nun eine Verbesserung darauf setzt,
es übertüncht wie Gräber, mit neuen "Erkenntnissen"
sondern dass man ein neues Herz bekommt, von oben her.

Und genau das sah man damals nicht ein.
Man wollte aus der "Abhängigkeitsnummer von Gott" heraus.
Eigene Macht und eigene Kraft.
"Das natürlich zur Ehre Gottes", versteht sich.

Aber es war gegen Gott, es war ein falscher Weg.
Gott wollte daher dem Volk die Möglichkeit geben
diesen falschen Weg zu erkennen.

Darum sagte er zu Samuel: Erkläre es ihnen,
was auf sie zukommt, wenn sie einen König wollen.

Und in den nachfolgenden Versen 11-18,
welche auch eine Drohung, eine Ankündigung beinhaltet,
was passiert, wenn es nicht gut läuft,
wird dies alles beschrieben.

Aber sie wollten sich nichts sagen lassen.

Wie ist das mit uns? Kennen wir das nicht auch an uns?
Solange es uns einigermaßen in den Kram passt,
lassen wir uns etwas sagen, wenn es aber
an das Eingemachte geht, dann verweigern wir uns.
Wenn Gott uns gürtet zu einem Weg,
der uns fremd und bitter kommen mag.



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1. Buch Samuel, Kapitel 8, Verse 19-22
19 Aber das Volk weigerte sich, auf die Stimme
Samuels zu hören, und sie sprachen:
Nein, sondern ein König soll über uns sein, 

20 dass wir auch seien wie alle Völker,
dass uns unser König richte und vor uns her ausziehe
und unsere Kriege führe! 

21 Und als Samuel alle Worte des Volks gehört hatte,
sagte er sie vor den Ohren des HERRN. 

22 Der HERR aber sprach zu Samuel:
Höre auf ihre Stimme und mache ihnen einen König.
Und Samuel sprach zu den Männern Israels:
Geht hin, ein jeder in seine Stadt. 
+++++++


Seitdem war nun einige Zeit vergangen. Israel hatte einen König,
nämlich Saul aus dem Stamm Benjamin.
Samuel legte sein Richteramt nieder und hielt seine Abschiedsrede.

Als erstes forderte er eine Entlastung für sein Amt von seinem Volk.



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1.Buch Samuel, Kapitel 12, 1-4
1 Da sprach Samuel zu ganz Israel:
Siehe, ich habe eurer Stimme gehorcht in allem,
was ihr mir gesagt habt,
und habe einen König über euch gesetzt.

2 Siehe, nun wird euer König vor euch herziehen;
ich aber bin alt und grau geworden,
und meine Söhne sind bei euch.
Ich bin vor euch hergegangen
von meiner Jugend an bis auf diesen Tag.

3 Siehe, hier stehe ich. Nun sagt gegen mich aus
vor dem HERRN und seinem Gesalbten!
Wessen Rind oder Esel hab ich genommen,
wem hab ich Gewalt oder Unrecht getan?
Aus wessen Hand hab ich ein Geschenk angenommen,
um mir damit die Augen blenden zu lassen?
Ich will’s euch zurückgeben.

4 Sie sprachen: Du hast uns weder Gewalt noch Unrecht getan
und von niemand etwas genommen.

5 Er sprach zu ihnen:
Der HERR sei Zeuge euch gegenüber,
und sein Gesalbter sei Zeuge am heutigen Tage,
dass ihr nichts in meiner Hand gefunden habt.
Sie sprachen: Ja, Zeuge sollen sie sein.
+++++++


Dann weist Samuel auf die Taten Gottes hin und
redet ernst über die Schuld, sich einen König zu fordern.



+++++++
1. Buch Samuel, Kapitel 12, 11-15
11 Da sandte der HERR Jerubbaal, Barak,
Jeftah und Samuel und errettete euch
aus der Hand eurer Feinde ringsum
und ließ euch sicher wohnen.

12 Als ihr aber saht, dass Nahasch,
der König der Ammoniter, gegen euch zog, spracht ihr zu mir:
Nein, sondern ein König soll über uns herrschen!,
obwohl doch der HERR, euer Gott, euer König ist.

13 Nun, da ist euer König, den ihr erwählt und erbeten habt;
denn siehe, der HERR hat einen König über euch gesetzt.

14 Werdet ihr nun den HERRN fürchten
und ihm dienen und seiner Stimme gehorchen
und dem Munde des HERRN nicht ungehorsam sein,
so werdet ihr und euer König, der über euch herrscht,
dem HERRN, eurem Gott, folgen.

15 Werdet ihr aber der Stimme des HERRN nicht gehorchen,
sondern seinem Munde ungehorsam sein, so wird die Hand
des HERRN gegen euch sein wie gegen eure Väter.
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Der König wird Israel nicht schützen können, wenn es sündigt.

Auffallend ist die Verantwortung jedes Einzelnen vor Gott.
"Werdet _i_h_r_ nun den HERRN fürchten",
"werdet _i_h_r_ ihm dienen und seiner Stimme gehorchen",
"werdet _i_h_r_ dem Munde des HERRN nicht ungehorsam sein",

"so werdet "_i_h_r_ + euer König", dem HERRN, eurem Gott folgen.
Das bedeutet, euer Gehorsam wird euch schützen,
die Furcht des HERRN wird euch bewahren.

Wenn _i_h_r_ aber nicht gehorcht,
wenn _i_h_r_ ungehorsam seid, so wird die Hand des HERRN
gegen euch sein wie gegen eure Väter.

Das rettet dann aber auch nicht den König.



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1. Buch Samuel, Kapitel 12, 24-25
24 Nur fürchtet den HERRN und dient ihm treu von ganzem Herzen;
denn seht doch, wie große Dinge er an euch getan hat.

25 Werdet ihr aber Unrecht tun,
so werdet ihr und euer König verloren sein.
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Das Volk Israel aber gründete sich nicht auf das Wort Gottes.
Denn dann hätten sie gelernt, dass die Gnade sie trägt.
Dazu hätten sie aber Gottes Worte, wie verlangt,
in ihrem Herzen tragen müssen, nicht nur im Kopf.
Gott füllt das Herz - nicht den Verstand. Aber Israel
liebte Gott + Tradition, und erkannte nicht den ewigen Sohn.

Darauf weist Paulus im Kolosserbrief hin.
Dazu braucht es, dass die Worte Jesu reichlich in uns wohnen.
Nicht nur ein wenig. Sonst verraucht es.
Reich sind und machen die Worte von unserem König.
Das ist ihre Bestimmung und das ist ihr Sinn.



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Kolosser 2, 6-7
Wie ihr nun Christus Jesus, den Herrn,
angenommen habt,
so lebt nun auch in ihm:
verwurzelt in ihm
und aufgebaut auf diesem Fundament,
gefestigt im Glauben,
so wie ihr unterrichtet worden seid.
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Damit Jesu Worte reichlich in uns sind,
dazu braucht es in uns eine Umkehr
und ein Werden wie ein Kind.
Denn wir haben wie ein Kind empfangen das Licht,
ohne Leistung, in ganzer Unmündigkeit,
und so führt er uns auch durch die Zeit.
Ohne Umkehr - zu werden wie ein Kind - geht es nicht.



*



🙏
"Danke Vater, für deine Treue.
Du bist der ewige König,
und dein Königssohn ist unser Herr.
Danke für deine unfassbare Liebe in Jesus
am Kreuz.
Dass wir mit dir durch seine Hingabe versöhnt wurden,
dass wir in Freiheit zu dir kommen können,
die schöne Freiheit, dir ganz zu gehören."

"Welche eine große Liebe hast du uns erzeigt,
und uns von oben her neu geboren
durch deinen Geist.
Und so sind wir auch deine Kinder.
Deine ewige Güte umgibt uns von allen Seiten.
Wir danken dir von Herzen.
für deine große Barmherzigkeit, mit der du uns liebst.
König und Herr, Wunderrat, Gott-Held, Ewig-Vater
und Friedefürst. Danke für dich."




+++++++
Werdet ihr der Stimme des HERRN nicht gehorchen,
so wird die Hand des HERRN gegen euch sein
wie gegen eure Väter.
1. Samuel 12, 15


Der Lehrtext:


Wie ihr nun Christus Jesus, den Herrn,
angenommen habt,
so lebt nun auch in ihm:
verwurzelt in ihm
und aufgebaut auf diesem Fundament,
gefestigt im Glauben,
so wie ihr unterrichtet worden seid.
Kolosser 2, 6-7
+++++++


Danke, für das Lesen. 🌼


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Verfasst: 13.02.2026, 05:05 Uhr

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