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freiheitdings Blog

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freiheitding
66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 13.01.2026, -Allein Gott in der Höh sei Ehr und Dank für seine Gnade!-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 13.01.2026



Der HERR spricht:/
Wer mich ehrt,
den will ich auch ehren;
wer aber mich verachtet,
der soll wieder verachtet werden.
1. Samuel 2, 30


Der Lehrtext:


Jesus sprach:
Wer mich liebt, der wird mein Wort halten;
und mein Vater wird ihn lieben,
und wir werden zu ihm kommen
und Wohnung bei ihm nehmen.
Johannesevangelium 14, 23



Im 2. Kapitel des ersten Samuel Buches
preist im ersten Drittel
eine glückliche Hanna Gottes Gnade.

Der zweite Teil beschreibt
die Garstigkeit der Söhne des damaligen
Priesters Eli, der für das Heiligtum zuständig war.

Sie verachteten Moses Gebote und vergriffen sich
am Opfer und lebten in Sünde,
sie zogen Gottes Namen in den Schmutz.
Sie verunehrten ihn sehr.

Sie nahmen auch von ihrem Vater keine Kritik an,
so dass am Schluss des nachfolgenden Bibelausschnitts
schließlich ein ganz trauriger Satz zu lesen ist:



+++++++
1. Samuel 2, 30
22 Eli aber war sehr alt geworden.
Und immer, wenn er von all dem hörte,
was seine Söhne ganz Israel antaten
und dass sie bei den Frauen schliefen,
die vor dem Eingang der Stiftshütte dienten, 

23 sprach er zu ihnen: Warum tut ihr solches?
Denn ich höre diese bösen Dinge,
die ihr tut, vom ganzen Volk. 

24 Nicht doch, meine Söhne!
Denn das Gerücht,
von dem ich reden höre in des HERRN Volk,
ist nicht gut. 

25 Wenn jemand gegen einen Menschen sündigt,
so kann es Gott entscheiden.
Wenn aber jemand gegen den HERRN sündigt,
wer soll es dann für ihn entscheiden?
Aber sie gehorchten der Stimme ihres Vaters nicht;
denn der HERR war willens, sie zu töten. 
+++++++



Der Ungehorsam der Söhne Elis,
war bereits der Anfang des Gerichtes
über ihr Leben.
Es war aber auch ein Gericht über Eli,
der Gott nur halbherzig ehrte.

Erst verstocken die Menschen ihr Herz,
dann kippt das ganze,
wenn sie wiederholt nicht umkehren,
dann verstockt Gott ihnen das Herz.
So wie es auch beim Pharao in Ägypten war.
Und so geschah es den beiden Söhnen Elis.


Die Folgen waren zu dieser Zeit
noch nicht abzusehen,
aber sie kosteten vielen Menschen das Leben.

Viele tausend Menschenleben wurden später
durch ihren Ungehorsam mit in den Tod gerissen.
(1. Samuel 4)


Der dritte Teil des zweiten Kapitels handelt davon,
dass Gott durch einen Propheten
Eli und seinen Söhnen Gericht verkündigt.



+++++++
1. Samuel 2, 27-32
27 Es kam aber ein Mann Gottes zu Eli
und sprach zu ihm:
So spricht der HERR:
Ich habe mich offenbart dem Hause deines Vaters,
als sie noch in Ägypten dem Hause des Pharao gehörten, 

28 und hab’s mir erwählt aus allen Stämmen Israels
zum Priestertum,
dass sie auf meinem Altar opfern
und Räucherwerk verbrennen
und den Priesterschurz vor mir tragen,
und ich habe dem Hause deines Vaters
alle Feueropfer Israels gegeben. 

29 Warum tretet ihr denn mit Füßen
meine Schlachtopfer und Speisopfer,
die ich für meine Wohnung geboten habe?
Und du ehrst deine Söhne mehr als mich,
dass ihr euch mästet
von dem Besten aller Opfer meines Volkes Israel. 

30 Darum spricht der HERR, der Gott Israels:
Ich hatte gesagt,
dein Haus und deines Vaters Haus
sollten immerdar vor mir einhergehen.
Aber nun spricht der HERR:
Das sei ferne von mir!
Sondern wer mich ehrt,
den will ich auch ehren;
wer aber mich verachtet,
der soll wieder verachtet werden. 

31 Siehe, es wird die Zeit kommen,
dass ich deinen Arm
und den Arm des Hauses deines Vaters
abhauen will,
dass es keinen Alten geben wird in deinem Hause 

32 und dass du voll Neid sehen wirst
auf all das Gute, das Israel geschehen wird,
und es wird niemand alt werden
in deinem Hause immerdar. 
+++++++


"Sondern wer mich ehrt,
den will ich auch ehren" … .

Wie ehren wir Gott?
Wie kann das geschehen?



In dem wir uns ihm direkt nahen!



+++++++
Jakobus 4, 8
Naht euch zu Gott,
so naht er sich zu euch.
Reinigt die Hände, ihr Sünder,
und heiligt eure Herzen,
ihr Wankelmütigen.
+++++++


Durch Umkehr zu Gott!
Buße.
Änderung der Richtung unseres Herzens,
unserer Sinne,
unserer Ziele,
Änderung der Reihenfolge unserer Wichtigkeiten.
Das Abwenden von der Sünde.
Das Loslassen von allem.

Loslassen - nicht wegwerfen,
die Hände frei haben zur Reinigung.


Die Hände waschen mit dem Wasser der Wahrheit,
die Herzen reinigen durch
die Entscheidung der Umkehr,
das Wegtun aller frevelhaften Dinge,
unsere Ichbezogenheit in Gedanken, Worten und Werken.

Ein Kommen zu Gott in Demut,
zu erkennen,
dass wir nicht vor ihm bestehen können.

Wenn uns sein Geist überführt,
so werden wir erkennen,
dass wir von uns aus
niemals in der Lage sind
ihn zu ehren wie ihm gebührt.
Dass es immer Wirkungen seiner Gnade sein müsssen,
ein Wirken in unserem Herzen.


Wenn wir diese Gnade ablehnen,
es bleibt uns nichts mehr.
Es ist bereits Gericht.

Denn im Vorfeld haben wir in unserem Herzen
bereits Gottes Perle vor die Säue geworfen.

Wir verachten seine ganze kostbare Hingabe
seines Sohnes, um für uns eine Sühnung,
eine Erlösung, eine Rettung zu erwirken.

Das, was ihm am wertvollsten erschien,
treten wir mit Füßen.
So wie der Geist Gottes es später
David aufs Herz legte, als er in Psalm 4 sang:



+++++++
Psalm 4,3
3 Ihr Herren,
wie lange soll meine Ehre geschändet werden?
Wie habt ihr das Eitle so lieb
und die Lüge so gern!
+++++++


Wir haben in uns
keine Furcht des HERRN zugelassen,
wir haben seinem Geist widerstanden.

Wir verharren in der Sünde.
Da aber die Gnade
noch viel mächtiger ist als die Sünde,
hat Gott sehr sehr große Geduld mit uns.


Und es stände uns schon gut an,
wenn wir die Relation sehen.
Denn seine Gnade wird durch unserem Stolz,
unserem Ungehorsam,
unserer Unbarmherzigkeit abgewiesen.

Und auch diese Schuld wird Gott vergeben,
wenn wir umkehren.

Alle haben das Recht umzukehren.
Aber wer immer wieder und immer wieder
weiter gegen das Wort Gottes handelt,
der sammelt den Tod in sich.

Und so starben später Elis Söhne an einem Tag,
und auch Eli starb,
als er diese Nachricht hörte.



Die größten Menschen im Reich Gottes,
und ich bin mir nicht gewiss,
ob wir jemals ihre Namen erfahren,

es sind und waren jene,
die um ihr wankelmütiges Herz wussten,
sie fanden bei sich nichts,
was auch nur im Entferntesten eine Hoffnung barg,
vor Gott zu bestehen.

Deshalb haben sie in dieser,
ihnen vom Geist Gottes offenbarten Not,
ihr Leben ganz auf den Felsen gegründet,
und das auch nur,
weil die Gnade Gottes ihnen dazu verholfen hat.

Sie haben sich unter Tränen so sehr Gott genaht,
dass es ihnen heiß wurde vor Hoffnungslosigkeit,
wenn Gott ihnen Teile ihres Herzens gezeigt hat.

Denn je näher sie Gott kamen,
umso größer
wurde ihnen der Unterschied zwischen Gott
und ihnen bewusst, ihnen erkennbar gemacht.

Darin sind sie elend geworden,
und gedemütigten
und zerschlagenen Geistes gewesen.

Sie mussten vor Gott "wahr" werden.
Sie haben sich seiner Wahrheit gestellt
und sich schuldig gesprochen.
Sozusagen in Sack und Asche.

Aber dann kommt der Moment,
und das alles hat mit der Erkenntnis Gottes zu tun,
in der das ewige Leben ist,
dann kommt der Moment der Nähe,

diese Nähe,
die sie ohne Jesu Opfer nicht aushalten konnten,
und dann erkannten sie die Liebe Jesu
in einem intensiven milden Licht,
und in diesen Zerbruch hinein,
da sprach Gott zu ihnen sein "Fürchte dich nicht!"



+++++++
Jesaja 57, 14 - 16
14 Und er spricht:
Machet Bahn, machet Bahn!
Bereitet den Weg,
räumt die Anstöße
aus dem Weg meines Volks!

15 Denn so spricht der Hohe und Erhabene,
der ewig wohnt, dessen Name heilig ist:
Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum
und bei denen,
die zerschlagenen und demütigen Geistes sind,
auf dass ich erquicke den Geist der Gedemütigten
und das Herz der Zerschlagenen.

16 Denn ich will nicht immerdar hadern
und nicht ewiglich zürnen;
sonst würde ihr Geist vor mir verschmachten
und der Lebensodem,
den ich geschaffen habe.
+++++++


Und, wo wir in diesen Zustand seiner Wahrheit geraten,
durch eine Überführung durch sein Wort,
da ist kein Ego mehr, welches selbstherrlich handelt,
sondern unser Menschsein kehrt um
und wird wie ein Kind.
Das ist der einzige Ausweg.

Denn was wollen wir Gott bringen?
Auf was sollte er aufbauen?
Sollte Gott mit meinem Haben handeln,
er hat doch viel mehr.
Ist er angewiesen auf meine Gaben und Begabungen?
In keiner Weise.

Es bleibt uns nichts,
gar nichts.
Nur sein Zuspruch,
seine Liebe aus seinem Herzen.
Alles andere zerfällt.
Alles bekommt plötzlich jene Wertlosigkeit,
die die Dinge in sich tragen.

Es bleibt nur Gott,
und das, was aus seinem Munde kommt:
Und wir machen ihm Bahn,
indem wir alles loslassen.
Alles.

Das meint aber keinen Perfektionismus.
Dieser ist gerade das Gegenteil von Liebe.
Es meint vielmehr Hingabe,
eine Liebe in Schwachheit.
damit ist auch
das Aushalten der eigenen Unzulänglichkeit verbunden.
Das Ertragen der eigenen Patzer.

Das ist umso leichter,
je mehr wir ihn anschauen.
Jedes Blicken auf Gott ehrt ihn.
Jedes Blicken auf seinen Sohn ehrt
den Vater und den Sohn.

Und dieses Hinblicken,
es geschieht durch die Gnade und Kraft seines Geistes.
Das ist nichts neues,
das war schon immer so.

Nicht Abraham hat Gott angesprochen,
sondern Gott hat Abraham angesprochen.
Gott redet.
Er redet Lebensworte.



+++++++
Johannesevangelium 14, 23
Jesus sprach:
Wer mich liebt, der wird mein Wort halten;
und mein Vater wird ihn lieben,
und wir werden zu ihm kommen
und Wohnung bei ihm nehmen.
+++++++


Wenn wir Jesus Worte halten,
sind wir dann untätig? Nein!
Wir leben in den Werken,
die der Vater vorbereitet hat.

Vielleicht kommen wir uns manchmal
wie in einem falschen Film vor.
Dann kann es aber sein,
dass wir uns auf dem breiten Weg dieser Welt bewegen.

Da kann es auch ganz fromm zu gehen.
Aber ohne den Zerbruch,
der mich in die Gegenwart seiner Liebe führt.

Entweder verfallen wir in einer Oberflächlichkeit
die zu einer Lauheit führt.
Oder in eine Engstirnigkeit und Unbarmherzigkeit.
Das sind die Extreme.

Aber was ist mit dem Suchen seiner Nähe,
der wirklichen Umkehr,
das Loslassen der Sünde,
das Aushalten von Beleidigungen ...
das Hinhalten der Wange um Jesu willen?

Wenn man geschlagen wird,
brennt der Schmerz der Wange,
Aber dabei beten wir im Schauen auf Jesus
für den, der uns Leid zufügt.
Denn unser Feind besteht nicht aus Fleisch und Blut.


Wir lassen los.
Die Preisgabe all unserer Vorstellungen,
wie etwas zu sein hat,
unsere Gebundenheiten,
unsere Süchte …

Die Welt liefert gern einen einseitigen Gott,
der zum Ego passt.

Auch eine Gemeinde,
die alles richtig machen möchte,
die perfekt sein will,
kann mehr auf dem breiten Weg sein
als auf dem schmalen.

Wir leben nicht von dem,
was wir liefern,
sondern was Gott uns gibt.
Und das lässt uns nicht untätig sein.
Sondern darin wachsen wir in Dankbarkeit
zu einem gehorsamen Leben
in der Freude am Herrn.

Aber vielleicht sind wir dann
äußerlich, sichtbar, nicht so tätig,
wenn alle anderen in Aktionen unterwegs sind.

Auch Gebet und Fürbitte
ist ein hochaktives Handeln.
Das Ankämpfen gegen unsere Unbeständigkeit,
Der Geist ist willig, sagte Jesus,
aber das Fleisch ist schwach.

Wir überwinden aber im Vertrauen
und im Schauen auf Jesus.

Auch das Hören auf das Wort Gottes ist
eine sehr wichtige Aktivität,
Hören wir gut, bleibt das Handeln nicht aus.

Es ist ein "Gott ehren",
das andere nicht sehen.
Es erscheint nicht in einer Statistik,
nicht in den Bilanzen der Welt.

Manche sind bettlägerig und könne nur noch
diesen Dienst leisten.
Wie schnell nehmen wir diesen Dienst nicht
in dem Maß ernst.

Manche sind so begabt,
aber sind so auf sich fixiert ...,
trotz all ihres Wissens und ihrer Frömmigkeit.

Und andere, sie sind kaum in der Lage
etwas Vernünftiges zu tun,
lieben aber Gott von ganzem Herzen.

Gottes Geist handelt wie er will.

Aber Großveranstaltungen,
große Aktionen,
sie sieht man,
aber oft ist Jesus hier und da
mit seinen Nachfolgern
in den Häusern und Ghettos unterwegs,
viele Dinge werden wir nie erfahren.

Wichtig ist,
dass wir in Wachsamkeit nah bei Jesus bleiben,
bei seinen Worten,
und wenn wir seine Worte tun,
halten, dann merken wir,
dass er da ist, dass sein Geist in uns wirkt.

Und oftmals haben wir es nicht einmal bemerkt.
"Herr, wann haben wir dich gespeist,
getränkt oder dich besucht?

Deshalb lasst uns von anderen
immer höher denken als von uns.
Denn wir wissen nie,
was Jesus in ihnen tat und tut.

Welche Lasten sie zu tragen hatten
und heute zu tragen haben.
Durch welche Schmerzen sie gegangen sind
und was sie in und mit ihm tragen und ertragen.

Wir begegnen ihnen nicht mit Verdächtigung,
sondern mit Gedanken des Segnens.
Ganz ohne Vergleich.

Denn:
"Menschlichen Vergleich gibt's nicht im Himmelreich!"

Wer im ständigen Vergleichen und Messen lebt,
wie will er in der Gnade leben und wachsen,
zu dem hin, der das Haupt ist?



Ich kritisiere zwar Positionen,
aber nicht die Menschen.
Denn diese sind Gottes Eigentum.
Auch wenn sich welche
in Satans Besitz befinden mögen.

Es ist erlaubt, zu prüfen,
einen Abgleich der Lehre
zum Wort Gottes herzustellen,
aber wir sehen nie alles.
Und wir übersehen oft viel.
Also ist Demut und Barmherzigkeit angesagt.

Auch kann und soll ich auch
einen Abgleich zum Wort Gottes herstellen,
was mich betrifft.
Das Wort Gottes darf mich kritisieren,
mir den Weg weisen, es hat Bestimmergewalt.

Denn dann hat Jesus Bestimmergewalt.

Wie sollte Jesus Bestimmergewalt haben,
wenn wir seine Worte nicht ernst nehmen,
nicht annehmen, nicht ihre Kraft empfangen?


Aber der andere MItmensch,
er ist selbst verantwortlich vor Gott,
und daher muss ich ihn letztendlich auch
in dieser Verantwortung belassen.

Und bin aufgerufen,
als Anwalt, als Priester für ihn
vor Gott einzutreten im Denken, im Gebet,
im Verhalten.

Deswegen kann ich zwar was sagen,
aber es ist immer gefiltert,
durch unsere stückwerkhafte Erkenntnis,
unsere Einschränkung darin,
nicht alle Zusammenhänge zu sehen und zu verstehen.

Deswegen muss uns auch der Geist Gottes vertreten
mit unaussprechlichen Seufzen.
Und das brauchen wir auch.


Also werde ich wie ein Kind,
ausgerichtet auf die Eltern,
die mich lieben,
immer in Blickkontakt.

Und der innere Blickkontakt
ist auch dann da,
wenn ich äußerlich gar nichts sehe.

Auch das gehört zu Entwicklung.
Ihre Gegenwart für unverhandelbar zu halten.

So ist Gott da,
ohne dass ich ihn fühlen muss.
Ich darf mit ihm eins sein
auf der Grundlage seiner Worte.

Auf deren Grundlage hin glaube ich ihm
die Einheit, seinen Frieden, seine Vergebung,
weil er es sagt.
Also darf ich ihm auch glauben,
dass Vater und Sohn in mir wohnen kommen
durch ihren Geist.

Und wenn ich etwas nicht verstehe?
Vielleicht öffnet er mir da eine Tür,
oder auch nicht.
Wir leben aber nicht vom Verstehen,
sondern von der Gemeinschaft mit und in ihm,
im "Erkennen", durch den Glauben,
den er in uns angefangen hat
und den er auch vollenden wird.

Und wenn wir reifen,
sind wir dann nicht mehr wie ein Kind?
Doch, das Vertrauen in ihm bleibt,
und wir werden vielleicht einst merken,

dass wir nie mehr waren
als ein glimmender Docht
und ein geknicktes Rohr,
und er uns in dieser Schwachheit
zur Vollendung gebracht hat.

Was hat uns dann unser aufgesetztes Erwachsensein
gebracht?, das denkt, alles zu wissen.

Wenn ich also schwach bin, dann bin ich stark.
In der Macht seiner Stärke,
eine leise Stärke, eine oft unsichtbare Stärke,
eine gehorsame Stärke.

Eine, die beständig seine Nähe sucht,
ihn beständig ehren will,
als Rebe am Weinstock bleibt,
eine Stärke, die sein Wort hält.

In einer solchen Schwachheit,
dass das Herz
die Stärke Gottes in uns wahr nimmt,
die ja auch in uns
in großer Schwachheit agiert, handelt.

Leise, oft kaum wahrnehmbar,
die zu einer unbeschreiblichen Ruhe
und Gelassenheit führt,
zu einer schönen stillen stärkenden Freude.

Als sei er selbst da, was er ja auch ist.

Aber ganz anders, als die Welt denkt.
"Denn siehe, das Reich Gottes ist inwendig in euch."



*



🙏
"Vater, was sollen wir sagen,
Danke, Danke, Danke,
wir können sowohl deine Liebe
als auch deine Schmerzen kaum ermessen.
Als du dich von deinem Sohn trennen musstest,
als du dein Herz zerrissen hast."

"Als dein Sohn, Jesus Christus, am Kreuz
unsere Sünde trug und zur Sünde wurde
und unseren Tod erlitt.
Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.
Erbarme dich über uns und begegne uns heute
durch deine große Gnade."

"Ja, wir rühmen deine Gnade, die uns erlöst.
Danke, Danke, Danke,
Herr Jesus, unser guter Hirte,
der sein Leben für uns hingab,
für alle Menschen.
Würdig bist du."

"Wir wollen sie so sehen,
dass du sie am Kreuz so wertgeachtet hast.
Mach uns durch deinen Geist dies bewusst,
was das für unser Handeln bedeutet."

"Allein dir sei Ehre in der Höhe
und Dank für deine Gnade."




+++++++
Der HERR spricht:
Wer mich ehrt,
den will ich auch ehren;
wer aber mich verachtet,
der soll wieder verachtet werden.
1. Samuel 2, 30


Der Lehrtext:


Jesus sprach:
Wer mich liebt, der wird mein Wort halten;
und mein Vater wird ihn lieben,
und wir werden zu ihm kommen
und Wohnung bei ihm nehmen.
Johannesevangelium 14, 23
+++++++


Danke, für das Lesen. 💐


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Verfasst: 13.01.2026, 05:03 Uhr

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