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freiheitdings Blog

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90402 ...............

Gedanken zur Losung am 11.2.2026, -Gnade hat immer Herz, Gnade empfindet Schmerz.-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 11.2.2026



Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn
und mein liebes Kind?
Denn sooft ich ihm auch drohe,
muss ich doch seiner gedenken;
darum bricht mir mein Herz,
dass ich mich seiner erbarmen muss,
spricht der HERR.
Jeremia 31, 20


Der Lehrtext:


Gott hat sein Volk nicht verstoßen,
das er zuvor erwählt hat.
Römer 11, 2




Aus dem Abschnitt aus Jeremia 31,
"Die Klage hat ein Ende" (Verse 15-26)
ist der heutige Losungstext.



+++++++
18 Ich habe wohl gehört,
wie Ephraim klagt:
"Du hast mich gezüchtigt,
und ich wurde gezüchtigt wie ein junger Stier,
der noch nicht gezähmt ist.
Bekehre du mich,
so will ich mich bekehren;
denn du, HERR, bist mein Gott! 

19 Nachdem ich bekehrt war, tat ich Buße,
und als ich zur Einsicht kam,
schlug ich an meine Brust.
Ich bin zuschanden geworden
und stehe schamrot da;
denn ich trage die Schande meiner Jugend." 

20 Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn
und mein liebes Kind?
Denn sooft ich ihm auch drohe,
muss ich doch seiner gedenken;
darum bricht mir mein Herz,
dass ich mich seiner erbarmen muss,
spricht der HERR. 

21 Richte dir Wegzeichen auf,
setze dir Steinmale
und richte deinen Sinn auf die Straße,
auf der du gezogen bist!

Kehr zurück, Jungfrau Israel,
kehr zurück zu diesen deinen Städten! 

22 Wie lang willst du in der Irre gehen,
du abtrünnige Tochter?
Denn der HERR wird ein Neues im Lande schaffen:
Die Frau wird den Mann umgeben. 

23 So spricht der HERR Zebaoth,
der Gott Israels:
"Man wird dies Wort wieder sagen
im Lande Juda und in seinen Städten,
wenn ich ihr Geschick wenden werde:
Der HERR segne dich,
du Wohnung der Gerechtigkeit,
du heiliger Berg! 

24 Auch Juda
samt allen seinen Städten soll darin wohnen,
die Ackerleute und die mit Herden umherziehen; 

25 denn ich will die Müden erquicken
und die Verschmachtenden sättigen." 

26 Darüber bin ich aufgewacht
und sah auf und hatte so sanft geschlafen. 
+++++++


Ephraim steht für das Nordreich,
Das ganze Land wurde geteilt durch die Sünde
Salomos in Süd und Nord.
Das Südreich umfasste die Stämme Benjamin und Juda,
und wurde das Königreich Juda mit Jerusalem als Hauptstadt.

Das Nordreich bestand aus den restlichen 10 Stämmen.
Es war größer.
Zunächst war der Königssitz in Sichem, später in Tirza.
Der König Omri kaufte dann den Berg Samaria
und baute darauf die gleichnamige Stadt.

Da Ephraim der größte Stamm war,
wurde das Nordreich auch Ephraim genannt.
Es wurde aber im allgemeinen Israel oder Haus Israel genannt.
Aber es war und blieb gottlos, trotz vieler Ermahnungen
kündigt Gott bereits beim 1. König durch den Propheten Ahija an:



+++++++
1.Könige 14, 15
Und der HERR wird Israel schlagen,
dass es schwankt,
wie das Rohr im Wasser bewegt wird,
und wird Israel ausreißen aus diesem guten Lande,
das er ihren Vätern gegeben hat,
und wird sie zerstreuen jenseits des Euphrat,
weil sie sich Ascheren gemacht haben,
den HERRN zu erzürnen.
+++++++

Dazu kamen die bereits aufgestellten golden Kälber
in Bethel und in Dan,
bei denen der erste König des Nordreichs,
Jerobeam, sagte, dies seien die Götter,
die Israel aus Ägyptengeführt hätten.
Der Hintergrund war aber seine Angst.



+++++++
1. Könige 12, 26
26 Und Jerobeam dachte in seinem Herzen:
Das Königtum wird nun wieder an das Haus David fallen. 

27 Wenn dies Volk hinaufgeht,
um Opfer darzubringen
im Hause des HERRN zu Jerusalem,
so wird sich das Herz dieses Volks
wenden zu ihrem Herrn Rehabeam,
dem König von Juda,
und sie werden mich umbringen
und wieder Rehabeam,
dem König von Juda, zufallen. 

28 Und der König hielt einen Rat
und machte zwei goldene Kälber
und sprach zum Volk:
Es ist zu viel für euch,
dass ihr hinauf nach Jerusalem geht;
siehe, da sind deine Götter, Israel,
die dich aus Ägyptenland geführt haben. 

29 Und er stellte eins in Bethel auf,
und das andere gab er nach Dan.
+++++++


Das ist "Ephraim",
das Nordreich, das Haus Israel.
Es gab dort keinen König,
der mit Gott lebte und Gutes tat.

Und so geschah dann auch die Eroberung
durch die Assyrer und das Nordreich verschwand.


Aber als das Königtum Jerobeams
nach dem Tod von Salomo begann,
da sind viele Menschen
vom Norden in den Süden gezogen.
Sie wollten beim Haus Gottes bleiben.
Besonders auch jene, die zu den Leviten gehörten.
(2. Chronik 11, 13; 16)

So waren im Gebiet des Königtums Juda
auch Israeliten aus den 10 Stämmen wohnhaft.

Es bleiben aber auch etliche Gläubige im Nordreich,
worauf Paulus auch in Römer 11, 2-3 hinwies,
dass zur Zeit des Propheten Elia,
als dieser dachte, allein übriggeblieben zu sein
von den Menschen die Gott vertrauten
dann von Gott der Antwort erhielt:



+++++++
Römer 11, 4
»Ich habe mir übrig gelassen siebentausend Mann,
die ihre Knie nicht gebeugt haben vor Baal.« 

*

1. Könige 19, 18
18 Und ich will übrig lassen siebentausend in Israel,
alle Knie, die sich nicht gebeugt haben vor Baal,
und jeden Mund, der ihn nicht geküsst hat. 
+++++++


Aber jetzt, bei Jeremia, kurz vor dem Gericht
und der Wegführung des Hauses Juda nach Babel,
in drei Wellen,
da kündigt der Geist Gottes auch für Ephraim
eine gnädige Zukunft an.



+++++++
Jeremia 31, 19-20
19 Nachdem ich bekehrt war, tat ich Buße,
und als ich zur Einsicht kam,
schlug ich an meine Brust.
Ich bin zuschanden geworden
und stehe schamrot da;
denn ich trage die Schande meiner Jugend." 

20 Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn
und mein liebes Kind?
Denn sooft ich ihm auch drohe,
muss ich doch seiner gedenken;
darum bricht mir mein Herz,
dass ich mich seiner erbarmen muss,
spricht der HERR. 
+++++++


Gott leidet an seinem Volk.
Dafür haben wir wenig Sinn.
Weil wir auch für Gott selbst insgesamt wenig Sinn haben.
Und auch wir kehren nicht unser "Inneres" jedem nach außen.

Es ist zweierlei,
ob wir über das Leid Gottes in unserem Kopf etwas wissen,
oder ob es uns selbst erschüttert
und an seinem Schmerz teilhaben.

Nicht wenige tragen die Schande ihrer Jugend.
Dies erkennen sie aber nur durch Umkehr.
Und der Hinwendung zu Gott folgt auch eine innere Umkehr,
ein neues Verhalten im Umgang mit Sünde,
mit Lüge, Ungerechtigkeit und Unbarmherzigkeit.

Ist diese neue innere Umkehr nicht erfolgt,
dann war die Hinkehr zu Gott halbherzig.

Aber ein halber Glaube ist wie ein halber Ball,
zu nichts zu gebrauchen.
Man kann den halben Glauben auch nicht aufpumpen
durch Werke.

Sondern der Glaube aus Gott birgt sich in der Gnade Gottes.
Und durch die Gnade liebt er das Wort Gottes.
Und durch die Liebe zum Wort Gottes
erkennt er auch die Schrecklichkeit der Sünde,
und damit auch die Schande seiner Jugend.

Es bricht Gott das Herz, dass er sich erbarmen muss.
Es hilft nur noch Erbarmen, alles andere war zwecklos, verhallte,
weil das Herz Ephraims,
im Lichte der Heiligkeit Gottes gesehen,
so völlig unfähig ist zu lieben.

Da sind wir mit Ephraim in gleicher Gesellschaft.
Wer Gott erkennt wird immer mehr an sich selbst
"zuschanden".
Das ist ein notwendiger, schmerzhafter
aber auch heilsamer Prozess.
Dabei kehren wir auch um,
und in diesem Prozess lernen wir Gottes Wort
umso mehr zu lieben.

Dann nehmen immer mehr Gottes Empfinden wahr.


Paulus leidet stark, eigentlich furchtbar,
darunter, dass sein Volk Jesus ablehnte.
Darin kann er sie verstehen, er war ja auch so.

Es sind nicht nur die Dinge, die Paulus aufzählt,
die vielen unterschiedlichen Gefahren und Bedrängnisse,
die er durchmachte.

Sondern dazu gehört auch das Leid,
dass er in der Erkenntnis Jesus gewinnt,
das Leid um sein Volk.
Am liebsten wollte er für sein Volk in die Hölle gehen,
wenn nur das Volk errettet würde.
Aber das mag man nicht so lesen.



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Römer 11, 2
Gott hat sein Volk nicht verstoßen,
das er zuvor erwählt hat.
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Manche theologischen Richtungen denken das ja,
auch die Römisch-Katholische Kirche hat das schon vertreten.
Das Israel keine Rolle mehr spielen würde,
sondern nur noch das "geistliche Israel",
als das die Kirche sich selbst sah.


Aber so ist es nicht! Wir haben Anteil an Israel,
weil wir Anteil am Herzen unseres Vaters haben.



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Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn
und mein liebes Kind?
Denn sooft ich ihm auch drohe,
muss ich doch seiner gedenken;
darum bricht mir mein Herz,
dass ich mich seiner erbarmen muss,
spricht der HERR.
Jeremia 31, 20
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Und wenn es seinem Herzen weh tut,
so tut es auch uns im Herzen auf eine Weise weh.
Und als sein Sohn Jesus am Kreuz für uns starb,
hat ihm das auch schmerzlichst weh getan.

Das sollten wir nicht vergessen.
Er liebt uns mit einer unvorstellbaren Liebe.

Das sollten wir allezeit in unserem Herzen bewegen
und nach ihr, dieser seiner großen Liebe uns sehnen
und in der Bibel forschen.
Dabei "Ihn" preisen und vor ihm dankbar still werden.
Ihn bitten, dass wir seine Werke ausfüllen im Gehorsam.
der uns doch auch immer wieder schwerfällt,
weil wir wie Erwachsene bleiben wollen.

Aber wir sind nicht nur zur juristischen Kindschaft berufen.
sondern auch zu einem Herzen, das darin umkehrt
und wie ein Kind wird, sonst bleibt die Tür zum Reich Gotts zu.

Dann haben wir ein Verlangen nach Gottes Worten,
nach allem was aus seinem Mund und Herzen kommt.
Denn in seinem Herzen sind auch wir zu Hause.



*



🙏
"So lasst uns unseren Vater preisen.
_"Vater, ich will dich preisen,
_denn dein Wort ist wunderbar und vollkommen …"
wie ein Bruder dichtete."

"Ja, lieber Vater, dein Wort ist ein Wunder voller Wunder!
weil du ein wunderbarer Gott,
voller Güte und Barmherzigkeit bist.
Weil deine Wahrheit fest und treu ist.
Weil du uns nicht in der Verlorenheit zugrunde gehen lässt.
Weil du uns in Jesus am Kreuz teuer erkauft hast
und gerettet hast.
Wie solltest du uns mit ihm nicht alles schenken?
Danke für deine herrliche Liebe und Vergebung.
Für den unausforschlichen Reichtum in Jesus."

"Segne und bewahre auch dein Volk Israel und danke,
dass du darin treu bist."




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Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn
und mein liebes Kind?
Denn sooft ich ihm auch drohe,
muss ich doch seiner gedenken;
darum bricht mir mein Herz,
dass ich mich seiner erbarmen muss,
spricht der HERR.
Jeremia 31, 20


Der Lehrtext:


Gott hat sein Volk nicht verstoßen,
das er zuvor erwählt hat.
Römer 11, 2
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Danke, für das Lesen. 🌿


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Verfasst: 11.02.2026, 05:28 Uhr

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