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freiheitdings Blog

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freiheitding
66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 10.2.2026, -Ohne Gottes Gnade und Barmherzigkeit gibt es kein Leben.-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 10.2.2026



Jakob sprach:
HERR, ich bin zu gering aller Barmherzigkeit
und aller Treue,
die du an deinem Knechte getan hast.
1. Mose 32, 11


Der Lehrtext:


Paulus schreibt:
Mir ist Barmherzigkeit widerfahren,
dass Christus Jesus an mir als Erstem
alle Geduld erweise,
zum Vorbild denen,
die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben.
1. Timotheus 1, 16



Denk ich an Jakob,
dann denke ich an einen Mann
der seinen Glauben
"selbst" gestaltet hat,
nach eigener Sicht der Dinge,
diesen seinen Glauben lange Zeit
selbst verwaltet hat.

Er saß am Ruder und regelte,
aber mit wenig Fragen nach Gott.
Und weil er mit eigenem Wind segelte,
kam er nicht heraus aus der Not.

Er war der Problem-Glaubensvater,
war eher sich sein eigener Berater,
und zuweilen halbherzig in seinem Sinn.

Und der Unverstand zog sich bis ins hohe Alter hin.

Gott erschien ihm mit einer Himmelsleiter,
sagte ihm zu, er sei sein Begleiter,
doch zu Gottes Güte und dessen Kräfte,
machte er dazu seine eigenen Geschäfte.


Schon mit Gott selbst,
hatte er gehandelt,
und wir lesen wenig davon,
dass Gott ihn verwandelt.



+++++++
1. Mose 28, 12-15
12 Und ihm träumte,
und siehe, eine Leiter stand auf Erden,
die rührte mit der Spitze an den Himmel,
und siehe, die Engel Gottes
stiegen daran auf und nieder. 

13 Und der HERR stand oben darauf und sprach:
Ich bin der HERR,
der Gott deines Vaters Abraham,
und Isaaks Gott;
das Land, darauf du liegst,
will ich dir und deinen Nachkommen geben. 

14 Und dein Geschlecht soll werden
wie der Staub auf Erden,
und du sollst ausgebreitet werden
gegen Westen und Osten, Norden und Süden,
und durch dich
und deine Nachkommen sollen
alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden. 

15 Und siehe,
ich bin mit dir und will dich behüten,
wo du hinziehst,
und will dich wieder herbringen in dies Land.
Denn ich will dich nicht verlassen,
bis ich alles tue,
was ich dir zugesagt habe.
+++++++


Das war Gottes Rede.

Jakobs Reaktion:



+++++++
1. Mose 28, 16-22
16 Als nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte,
sprach er:
Fürwahr, der HERR ist an dieser Stätte,
und ich wusste es nicht! 

17 Und er fürchtete sich und sprach:
Wie heilig[1] ist diese Stätte!
Hier ist nichts anderes als Gottes Haus,
und hier ist die Pforte des Himmels. 

18 Und Jakob stand früh am Morgen auf
und nahm den Stein,
den er zu seinen Häupten gelegt hatte,
und richtete ihn auf zu einem Steinmal
und goss Öl oben darauf 

19 und nannte die Stätte Bethel
[das bedeutet: Haus Gottes];
vorher aber hieß die Stadt Lus. 

20 Und Jakob tat ein Gelübde und sprach:
Wird Gott mit mir sein und mich behüten auf dem Wege,
den ich reise,
und mir Brot zu essen geben und Kleider anzuziehen 

21 und mich mit Frieden
wieder heim zu meinem Vater bringen,
so soll der HERR mein Gott sein. 

22 Und dieser Stein,
den ich aufgerichtet habe zu einem Steinmal,
soll ein Gotteshaus werden;
und von allem, was du mir gibst,
will ich dir den Zehnten geben.
+++++++


Wenn - dann?
Wenn du - Gott - treu bist,
dann will ich dich belohnen.

Du musst mich behüten,
du musst mir Brot geben,
du musst mich kleiden,
du musst mich in Frieden wieder heimbringen
zu meinem Vater.

Wenn du das tust,
dann,
dann sollst du mein Gott sein.

Und ich will dir ein Gotteshaus stiften,
und von allem was du mir gibst -
gebe ich dir den Zehnten.

Also - es ist nicht so, dass Jakob nicht glaubte,
aber die Demut war eine andere,
und die Intensität und fehlende Ganzheit des Glaubens.
Es war anders als bei Abraham.

Und es geht hier nicht um das Verurteilen,
sondern um das Beobachten.

Während die Auswahl der Ehefrau für Abrahams Sohn Isaak
in der Bibel einen verhältnismäßig großen Raum einnimmt,
die Sorge und Gebete Abrahams,
die Gebete des Knechtes Elieser, und deren Wiederholungen,
steht hier bei Jakob nur:



+++++++
1.Mose 29, 17-18
17 Leas Augen waren matt [14];
__[Anmerkung: "rak·kō·wṯ" (רַכּ֑וֹת)
__zart, schwach, sanft, matt]

Rahel aber war schön von Gestalt
und schön von Aussehen.

18 Und Jakob liebte Rahel;
so sagte er:
Ich will dir sieben Jahre
für deine jüngere Tochter Rahel dienen.
+++++++


Das war es dann auch schon.
Kein Beten zu Gott,
kein Fragen nach seiner Sicht der Dinge!

Sein Onkel betrügt ihn dann und
gibt dem Jakob Lea als erste Frau.

Dann wird ein neuer Deal gemacht,
Laban kettet Jakob für weitere 7 Jahre an sich,
und nach der Brautwoche erhält
Jakob dann auch "seine Rahel".

Kein Beten zu Gott,
kein Fragen nach seiner Sicht der Dinge!
Auch von Dank wird nichts berichtet.

So geht es weiter,
eine besondere Leidenszeit für Lea.
Bei der Geburt ihres dritten Sohnes,
den sie Levi (Zuneigung) nennt, denkt sie,
hat sie die Hoffnung,
das Jakob sie endlich lieben würde.
Diese Hoffnung hatte sie schon bei der Geburt
ihres ersten Sohnes Ruben.

Aber Jakob hatte nur Augen für Rahel.
Lea war mehr Pflicht.
Nur - Lea betete mehr, sie lebte mit Gott.
Die Not zwang sie, anders war das gar nicht auszuhalten.


"Ja, der HERR hat mein Elend angesehen.
Denn jetzt wird mein Mann mich lieben."

"Ja, der HERR hat gehört,
dass ich zurückgesetzt bin,
so hat er mir auch den gegeben.
Und sie gab ihm den Namen Simeon [Erhörung].

"»Jetzt wird sich Jakob mir endlich zuwenden,
weil ich ihm drei Söhne geboren habe!«,
sagte sie.
Deshalb nannte sie ihn Levi (»Zuwendung«)."

"Diesmal will ich den HERRN preisen!
Darum gab sie ihm den Namen Juda [preisen,Lobpreis].

Später gab es wieder einen Deal
zwischen den Frauen,
so, dass Jakob mit Lea schlief anstatt mit Rahel.

Da steht dann:


++++++
1. Mose 30, 17-20
17 Und Gott hörte auf Lea,
sodass sie schwanger wurde
und dem Jakob einen fünften Sohn gebar.

18 Da sagte Lea:
Gott hat "mir" meinen Lohn gegeben dafür,
dass ich meinem Mann meine Magd gegeben habe.
Und sie gab ihm den Namen Issaschar [Lohn].

19 Und Lea wurde noch einmal schwanger
und gebar dem Jakob einen sechsten Sohn.

20 Da sagte Lea:
Mir hat Gott ein schönes Geschenk geschenkt;
diesmal wird mein Mann mich erheben,
denn ich habe ihm sechs Söhne geboren.
Und sie gab ihm den Namen Sebulon
[vom hebr. sabal abgeleitet:
zur rechtmäßigen Ehefrau erheben].
+++++++

Es ging mir hier um Lea.
Sie gebar dann noch Dina, ihre erste Tochter.
2 Kinder von ihr,
waren durch ihre Magd Silpa geboren worden,
sie trugen die Namen Gad (Glück), und Asser (Glück)

Auch Rahels ersten 2 Kinder wurden von deren Magd
Bilha geboren, Rahel nannte sie
Dan (d. h. er hat gerichtet, er hat Recht verschafft)
und Naftali (Der Name klingt an hebr. naftulim an: Kämpfe)

Danach brachte sie als 11. Sohn in der Familie Josef zur Welt.
(Josef bedeutet: Er füge hinzu) zur Welt.
Rahels 2. Sohn wurde in Kanaan geboren, bei Ephrata.
Das war der Sohn, den Gott ihr noch hinzufügen sollte.
Bei der Geburt Benjamins starb Rahel.
(Ben-Jamin, d. h. Sohn des Glücks, Sohn der rechten Hand)

Das Kämpfen, das Betrügen und Betrogen werden,
das unnötige Leid, zieht sich wie ein roter Faden
durch Jakobs Leben.

Und der heutige Losungsvers hört sich schön
und demütig an,
aber immer noch steht hinter
Jakobs frommen Worten
ein ungereinigtes Herz.

Auch hier:
Die Reihenfolge:
Jakob fürchtet sich,
er betet,
dann fürchtet er sich weiter.


Jakob fürchtet sich,
er plant aus eigener Weisheit,
dann betet er,
dann fürchtet er sich weiter
und plant weiter in eigener Weisheit.


Gott ist Jakob beigestanden.
Aber doch nicht aufgrund von Jakobs Glauben,
sondern um seines Namens Willen,
aufgrund dessen was er Abraham, Isaak
und auch Jakob versprochen hatte.

Gott hat mit Jakob einige Stunden später am Fluss
Jabbok durch einen Engel gekämpft.
Und in diesem Kampf hat Jakob nur teilweise beigegeben.

So schlug Gott ihn auf die Hüfte,
auf den Sitz seiner eigenen Kraft, verrenkte sie.
Und Jakob klammerte sich diesmal wortwörtlich an Gott.
Und schrie:
Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn. 

Das war ein Wendepunkt,
was ihn aber nicht hindert später Josef zu bevorzugen
und die anderen Söhne ungerecht zu behandeln.
Erst in der Schlussphase,
bereits in Ägypten hat er Gott mehr erkannt.

Und Gott hat ihm das Leid vorher um seinen Sohn
Josef nicht erspart.

Aber leuchtet nicht deswegen
Gottes Barmherzigkeit umso heller,
wenn wir sehen, wie er mit Jakob zurechtkam.

Denn Barmherzigkeit war ja das Thema.
Barmherzigkeit, die Jakob seinen beiden Frauen
nur bedingt geben konnte,
weil er eine von ihnen bevorzugte.

Wie er auch später einen Sohn besonders bevorzugte,
dann auch nochmals bei Benjamin,
und somit seine anderen Söhne entwertete.


Bei Paulus wiederholt sich das auf eine ganz andere Art.
Er, der besonders gerecht sein wollte,
Gott besonders lieb haben wollte,
und sogar Jesu Kinder töten ließ,
auch an ihm zeigt Gott seine besondere Gnade.

Die gleiche Gnade,
die auch dem gottlosen König Manasse begegnete,
als er in Babel im Kerker saß.

In den Reden Jesu lesen wir, dass ihm Barmherzigkeit
besonders wichtig ist,
sehr sehr wichtig.

Wir sollten diese Spur verfolgen,
denn sie lässt uns Gott mehr erkennen.
Und darin ist auch eine Erkenntnis über uns selbst verborgen,
die wir vermutlich auch nur
mit viel Barmherzigkeit ertragen können.

Vergib uns - wie wir unseren Schuldigern vergeben!



*


🙏
"Danke, Vater, für dein Wort,
danke, dass du die Geringen siehst und sie nicht vergisst.
Dass du bei denen wohnst,
die zerschlagenen und gedemütigten Geistes sind.
Denn da wird man offen für deine Wahrheit,
Gerechtigkeit und Barmherzigkeit,
die wir doch so sehr brauchen."

"So erquickst du uns und nicht das Hauen
bringt uns zur Umkehr,
sondern deine Güte.
Das gefällt uns so an dir.
Dass du nicht so reagierst wie wir Menschen
dir oft unterstellen."

"Danke, für den neuen Tag deiner Gnade,
wir legen diesen Tag im Vertrauen in deine Hand,
erhalte uns in deinem Namen,
den du dieser Welt kundgetan hast:
"Jesus", von dir gesalbt,
zum Erlöser und Retter dieser Welt,
und unseres einzelnen Lebens."




+++++++
Jakob sprach:
HERR, ich bin zu gering aller Barmherzigkeit
und aller Treue,
die du an deinem Knechte getan hast.
1. Mose 32, 11


Der Lehrtext:


Paulus schreibt:
Mir ist Barmherzigkeit widerfahren,
dass Christus Jesus an mir als Erstem
alle Geduld erweise,
zum Vorbild denen,
die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben.
1. Timotheus 1, 16
+++++++


Danke, für das Lesen. 🪻


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Verfasst: 10.02.2026, 05:56 Uhr

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