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freiheitdings Blog

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66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 1.4.2026, -Ja, auf dein Wort deiner Gnade hin will ich dankbar sein, und will dich in aller Schwachheit und Unzulänglichkeit dich lieben, mein Herr und mein Gott.-

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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 1.4.2026



Ich will dir danken in großer Gemeinde;
unter vielem Volk will ich dich rühmen.
Psalm 35, 18


Der Lehrtext:


Alle Zungen sollen bekennen,
dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.
Philipper 2, 11



Im 1. Teil des 2. Kapitels des Philipperbriefes erkennen wir,
wie Gemeinschaft mit Jesus aussieht, wie sie in dieser Welt
Fuß fasst und sie sich durch uns ausdrückt.

Im Psalm 35 geht es darum, dass sich der Beter auf Gott wirft und sagt:

"Du musst für mich kämpfen. Der Kampf gegen die Feinde ist deine Sache,
und mein Kampf ist es, dass ich mich zu dir halte,
dass ich auf dich schaue und mich an deiner Hilfe freue."
"Dass ich mich mit meinem ganzen Inneren an dich, mein guter Gott, binde,
über dich nachsinne und dir treu bin."

Die Verse 1 bis 8 beschreiben den Kampf des HERRN,
wobei Vers 1 die Hinwendung zu Gott ausdrückt.



+++++++
1 Von David.
HERR, führe meine Sache gegen meine Widersacher,
bekämpfe, die mich bekämpfen!
+++++++

Die Verse 9 +10 weisen auf unseren Teil des Kampfes hin:



+++++++
9 Aber meine Seele soll sich freuen des HERRN und fröhlich sein über seine Hilfe.

10 Alle meine Gebeine sollen sagen: HERR, wer ist dir gleich?
Der du den Elenden rettest vor dem, der ihm zu stark ist,
und den Elenden und Armen vor seinem Räuber.
+++++++

Die Verse 11 bis 16 sind wieder ein Bringen der Ängste und der Not zu Gott.
Danach, in den Versen 17 und 18 wird wieder der Blick auf die Barmherzigkeit
Gottes gerichtet.



+++++++
17 Herr, wie lange willst du zusehen? Errette doch mein Leben vor ihrem Wüten,
mein einziges Gut vor den jungen Löwen!

18 Ich will dir danken in großer Gemeinde; unter vielem Volk will ich dich rühmen.
+++++++

In den Versen 19 bis 21 kommt wieder ein Kundtun der Not. Danach, in den
Versen 22 bis 24 richtet sich der Blick wieder auf die Möglichkeiten Gottes.



+++++++
22 HERR, du hast es gesehen, schweige nicht; HERR, sei nicht ferne von mir.

23 Wach auf, werde wach für mein Recht und meine Sache, mein Gott und Herr!

24 HERR, mein Gott, schaffe mir Recht, nach deiner Gerechtigkeit,
dass sie sich nicht über mich freuen.
+++++++

In den Versen 25 und 26 geht das letzte Mal der Blick auf die Welt,
auf die Menschen und ihre Taten.
Der Psalm schließt mit einem Schauen auf Gott in den Versen 27 und 28:



+++++++
27 Jubeln und freuen sollen sich, die Gefallen haben an meiner Gerechtigkeit,
und immer sagen: Der HERR sei hochgelobt, der seinem Knecht so wohl will!

28 Und meine Zunge soll reden von deiner Gerechtigkeit und dich täglich preisen!
+++++++


Die Bibel ist das "Du"-Buch Gottes zu uns Menschen. Lieder, Gebete, Hingabe
zu Gott sind unser Teil. Psalmen gibt es auch von Miriam, Mose, Hanna, Jeremia …,
auch bei Paulus, auch in der Offenbarung Jesu an Johannes wird gesungen

Psalmen sind diese Essenz des "Du"-Buches, nur das sie unsere Seite, die Seite
des Erlebens der Menschen, die Gott vertrauten, aufzeigen. Ein Hinwenden zu Gott!

Wir lernen bei ihnen unser Herz auszuschütten, wie sich Glauben äußern kann.
Alles wird in sie hineingepackt, Leid, Not und Tod, Bedrohung, Zweifel, Tränen
der Schmerzen und Tränen der Freude.
Ein leeres Herz, ein falsch gefülltes Herz, ein suchendes Herz,
jeder kann sich selbst eine Liste zusammenstellen.

Gott ist höchst kommunikativ, und das ist er immer und jeden Tag. Sein Wirken,
Behüten und Bewahren läuft rund um die Uhr. Auch dann, wenn wir uns nicht
darum kümmern, nicht darüber im Nachsinnen sind.
So ist er auch würdig und es ist recht, wenn wir ihm allezeit Danken.
Das verdient er einfach. Das gehört sich.

Auch dann, wenn wir "keinen Bock" haben und uns vom "Gefüüüühl" nicht
danach ist, wenn wir eine Diskrepanz in uns verspüren, dass dieser Dank sogar
nicht in unser gerade gelebtes Leben passt.
Dann sollten wir halt klagen, gegen unsere eigene Sünde murren.

Ich meine nicht, dass wir uns mit Danken etwas erarbeiten könnten. Wir sind
nicht verpflichtet, denn wir leben den Glauben seiner Liebe. In ihrer Gegenwart.
Und auch wenn sich Wolken dazwischen mischen, und die sind immer in der
Wahrnehmung unseres Unglaubens, so ist Gott wichtiger als unser Gefühl.

Und außerdem kann ich ihm das ja auch sagen, dass mir nicht nach beten ist,
nach loben, dass es nicht zu meinem Leben passt, weil ich alle anderen
Dinge nach vorne geschoben habe, und diese jetzt an erster Stelle stehen.

Aber was sind das für Dinge?
Alle Menschen und Mächte müssen und werden ihre Knie vor Gott beugen.
Vor dem Lamm. Sie werden erkennen, dass sie meilenweit danebenlagen
mit ihrem Gerede über ihren eigenen Glauben wie:
Ein jeder werde glücklich nach seiner Fasson, so wie er glaubt.

Das hat mit dem biblischen Glauben rein gar nichts zu tun. Denn der biblische
Glaube ist ein Glaube des Zusammenseins mit Gott, etwas sehr inniges.
Eine ewige Gemeinschaft mit einen mich liebenden Gott, der heute schon da ist.

Spürbar durch das Zeugnis seines Geistes in uns. Der immer auch ein Geist
der ersten Liebe ist. Denn wir sind in Jesus Vaters erste Liebe.
Und der Geist nimmt alle Worte von Jesus. Der Geist verdreht nichts, weil
er ein Geist der Wahrheit ist, er bringt nichts durcheinander.
Aber er verbirgt und er offenbart.

Wenn wir aber andere Dinge nach vorne rücken,
was bleibt von ihnen?, tragen sie uns in unserer (kommenden) Not?
Schützen sie in der Not?
Alles was ich vor Jesus rücke, das bete ich an.
Es ist in die Mitte unseres Herzens gerückt.
Meistens kommt Gott ganz am Schluss, aber der letzte wird der Erste sein.

Vieles darf schon im Herzen sein, z. B. unsere Eltern, Menschen die uns Gutes
taten, Erkenntnisse, ein Hobby und vieles mehr. Aber alles wird zur Sünde,
wenn es in die Mitte kommt. Wenn es sich dort vermischen will mit dem Lamm.
Das geht nicht, das gelingt nicht, das Lamm verlässt die Mitte.

Dann umkreisen die Dinge nicht mehr die Sonne der Gnade und empfangen
Weisung für ihre Bestimmung, sondern das in die Mitte Gelassene
will selbst Sonne und Spender des Lichts sein.

So geht das aber nicht. Damit öffnen wir einer Trägheit und einer
"Nicht-Wachsamkeit" die Tür, die Verführung, die lauernde Sünde,
sie kommt herein und wir erkennen sie nicht.

Der Glaube, den Jesus, der Anfänger und Vollender unseres Glaubens ist,
und somit ist es auch sein Wirken in uns, sein Glaube, meint immer:

"Ich bin in den Armen Jesu geborgen bei Gott, dem Vater. Darüber aber freut
sich der Mensch sehr, der umgekehrt ist und wie ein Kind geworden ist.
Und diese Freude im Herrn ist seine Stärke. Mit ihr springt er über die Mauern
der Ichsucht, des Rumrückens der Dinge im Herzen, des Schauens auf die Not
und die Sorgen.

Alle Mächte werden die Knie beugen vor Jesus, vor Gottes Lamm. Alles und alle.
Die einen tun es aus Freude, weil sie Jesus liebhaben, die anderen tun es aus
Angst und Bitterkeit, weil sie die Liebe verachten, die Gott ihnen entgegenbringt.

So schreibt der Geist Gottes in uns sein Zeugnis, dass wir erlöst sind, wenn wir
unser Leben allein auf Jesus gründen, wenn er die erste Geige spielt, wenn er
das Sagen hat, wenn er der Bestimmer ist, wenn er die Mitte ist.

Dabei sind wir immer in einem Sein der Unvollkommenheit. Es geht nicht anders.
Unser Sein, mag es noch so "fromm, erhoben, untadelig, redlich" vor anderen
aussehen, es ist immer mehr ein glimmender Docht als ein helles Licht.
Und wenn da wirklich Licht war, dann war er es allein.

Und wie sieht das Licht aus? Es ist das Licht der Gemeinschaft mit Jesus.
Heute im Hier und Jetzt und Morgen. Nicht aus vergangen Zeiten.



+++++++
Philipper 2, 1-13
1 Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe,
ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, 

2 so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid,
gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. 

3 Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen,
sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, 

4 und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das,
was dem andern dient. 

5 Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus
entspricht: ([1] Luther übersetzte:
"Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war.")

6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub,
Gott gleich zu sein, 

7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an,
ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. 

8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode,
ja zum Tode am Kreuz. 

9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben,
der über alle Namen ist, 

10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie,
die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 

11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist,
zur Ehre Gottes, des Vaters.

12 Also, meine Lieben, – wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein
in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit –
schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. 

13 Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides,
das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen. 
+++++++

So sieht unsere Gemeinschaft aus. Wir drehen uns um Jesus, um sein Leiden
am Kreuz, seine Hingabe, sein Opfer und seine Auferstehung, seine Gegenwart
im Heiligen Geist der in uns präsent, da, ist.

Wir leben seine Liebe in Schwachheit, in einem vergänglichem Gefäß,
einer sterblichen Hülle, aber als Geliebte. Geliebt von einer Liebe die nie aufhört,
und wir leben mit und in ihr und durch sie.

Da bleibt einem doch nur noch:
"Ich will dir danken in großer Gemeinde; unter vielem Volk will ich dich rühmen."



*



🙏
"Danke, lieber Vater, für deine übergroße Liebe, mit der du uns in Jesus
geliebt hast, liebst und für immer lieben wirst.
Wunderbarer König, Herrscher von uns allen, lass dir unser Lob gefallen.
Behüte und bewahre uns, entzünde unsere erste Liebe, in dem wir auf dich
schauen, als Menschen, die umgekehrt sind und wie Kinder geworden sind,
stetig Empfangende deiner schönen Liebe."




+++++++
Ich will dir danken in großer Gemeinde;
unter vielem Volk will ich dich rühmen.
Psalm 35, 18


Der Lehrtext:


Alle Zungen sollen bekennen,
dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.
Philipper 2, 11
+++++++


Danke, für das Lesen. 💐


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Verfasst: Gestern, 06:24 Uhr

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