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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 08.01.2026
HERR, du hast angefangen,
deinem Knecht zu offenbaren
deine Herrlichkeit und deine starke Hand.
5. Mose 3, 24
Der Lehrtext:
Jesus betete:
Vater, ich will, dass, wo ich bin,
auch die bei mir seien,
die du mir gegeben hast,
damit sie meine Herrlichkeit sehen,
die du mir gegeben hast.
Johannesevangelium 17, 24
Es war ein trauriger Moment,
Mose hatte mit Aaron den Fels geschlagen
anstatt mit ihm gesprochen (4. Mose 20, 8-13).
Dabei hatten Mose und Aaron
Gott nicht gehorcht, ihm keine Ehre gegeben.
Gott wollte nun dem Volk zeigen,
dass man mit dem Felsen reden kann.
Mose und Aaron hatten gerade noch mit ihrem
ganzen Körper vor Gott gelegen,
was Unterwerfung und Bitte um Gnade zeigen sollte,
weil das Volk Gott, der es aus Ägypten heraus
gerettet hatte,
schon wieder nicht zutrauten,
dass dieser für sie sorgen wollte,
sondern sie ihm wieder unterstellten,
es umbringen zu wollen.
Als sie dann von Gott Weisung empfingen
mit dem Felsen zu reden,
dass er sein Wasser für sie und ihr Vieh geben sollte,
waren Aaron und Mose noch voller Zorn auf das Volk.
Die Sprache verriet ihren Herzenszustand.
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4. Mose 20,
10 Und Mose und Aaron
versammelten die Gemeinde vor dem Felsen,
und er sprach zu ihnen:
Höret, ihr Ungehorsamen,
werden wir euch wohl Wasser hervorbringen können
aus diesem Felsen?
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Sie sagten "werden _w_i_r_ euch wohl Wasser
hervorbringen können aus diesem Felsen.
Was sie aber nicht sagten ist:
"Warum zweifelt ihr immer wieder
an Gottes Güte bis auf diesen Tag
War es nicht euer Ungehorsam,
der immer wieder die Gerichte Gottes auf sich zog?
Aber er ist gnädig und hat euch vergeben,
so auch jetzt dürfen wir mit dem Felsen reden,
und Gott wird uns durch ihn Wasser
für uns alle und unser Vieh geben!"
So hatten sie Gott vor dem Volk die Ehre geraubt.
Und nach den ausgesprochenen falschen Worten
folgte sogleich auch die falsche Tat.
Deswegen hat Gott Aaron und Mose den Einzug
in das gelobte Land verweigert.
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4. Mose 20, 12-13
12 Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron:
Weil ihr nicht an mich geglaubt habt
und mich nicht geheiligt habt vor den Israeliten,
darum sollt ihr diese Gemeinde nicht ins Land bringen,
das ich ihnen geben werde.
13 Das ist das Haderwasser,
wo die Israeliten mit dem HERRN haderten
und er sich heilig an ihnen erwies.
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Und nun, hier, in Vers vierundzwanzig,
da war Mose in Traurigkeit und wandte sich
mit dieser Bitte vermutlich nochmals an den HERRN.
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5. Mose 3, 23-26
23 Und ich bat den HERRN zur selben Zeit und sprach:
24 Herr HERR, du hast angefangen,
deinem Knecht zu offenbaren deine Herrlichkeit
und deine starke Hand.
Denn wo ist ein Gott im Himmel und auf Erden,
der es deinen Werken
und deiner Macht gleichtun könnte?
25 Lass mich hinübergehen
und sehen das gute Land jenseits des Jordans,
dies gute Bergland und den Libanon.
26 Aber der HERR zürnte mir um euretwillen
und erhörte mich nicht,
sondern sprach zu mir:
Lass es genug sein!
Rede mir davon nicht mehr!
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40 Jahre hat Gottes Freund Mose
auch auf diesen Moment hingelebt.
Selbst dabei zu sein,
das verheißene Land selbst zu betreten.
danach hatte er solange gestrebt.
Aber Hochmut aus Zorn
über ein Volk, dass so viele Male
Gott nicht achtete,
so oft nach eigenem Gutdünken trachtete,
und nur einmal stieß er in das gleiche Horn.
Hier hat Gott die fünf nicht gerade sein lassen.
Ein Beweis für seine Gegenwart.
Für Mose war Gottes Heiligkeit hart.
Jedoch sollte er auf den Berg Pisga gehen,
und wenigstens das Land von hier aus sehen.
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5. Mose 3, 27-29
27 Steige auf den Gipfel des Gebirges Pisga
und hebe deine Augen auf nach Westen und nach Norden
und nach Süden und nach Osten
und sieh es mit deinen Augen;
denn du wirst nicht über den Jordan gehen.
28 Und gebiete dem Josua,
dass er getrost und unverzagt sei;
denn er soll über den Jordan ziehen
vor dem Volk her
und soll ihnen das Land austeilen,
das du sehen wirst.
29 So blieben wir im Tal gegenüber Bet-Peor.
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Mose brachte das Herz seines Volkes
in seinem Lied zum Ausdruck,
dort heißt es auch:
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5. Mose 32, 28;
28 Denn Israel ist ein Volk,
dem man nicht mehr raten kann,
und kein Verstand wohnt in ihnen.
29 O dass sie weise wären und dies verstünden,
dass sie merkten,
was ihnen hernach begegnen wird!
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39 Sehet nun,
dass ich’s allein bin und ist kein Gott neben mir!
Ich kann töten und lebendig machen,
ich kann schlagen und kann heilen,
und niemand kann aus meiner Hand reißen.
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Moses Lied endet mit einem Aufruf an die Heiden,
sein Volk zu preisen. Denn er wird die Feinde richten
und das Land seines Volkes entsühnen.
Wenn wir mit Gott
im Geist und der Wahrheit leben,
dann denken wir nicht stolz,
von oben herab,
über sein Volk.
Auch nicht über andere Menschen.
Denn auch wir haben Balken in den Augen,
ein Herz, dass zu jeder Sünde fähig ist.
Wir sind zwar nicht mehr unter
der Knechtschaft der Sünde,
aber die Fähigkeit zur Sünde
haben wir nicht verloren.
Sie kämpft um ihre Macht
und benutzt unsere Begierden des Leibes,
da gehören auch Verstand und Gefühle dazu.
Die Sünde ist Lüge durch und durch
und belügt uns nach Strich und Faden.
Und will unserem Willen
immer mit vermischter Wahrheit raten.
Wir wären ihr hoffnungslos ausgeliefert,
wäre Jesus nicht mit uns.
Er aber, er darf in das gelobte Land eintreten,
in die Gegenwart seines Vaters.
Er wir dürfen da mit ihm sein.
Denn er hat das gesagt:
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Johannesevangelium 17, 24
Jesus betete:
Vater, ich will, dass, wo ich bin,
auch die bei mir seien,
die du mir gegeben hast,
damit sie meine Herrlichkeit sehen,
die du mir gegeben hast.
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Er selbst ist der Fels,
den Mose schlug anstatt mit ihm zu reden.
Aber auch Mose wusste um einen,
der das Land entsühnt.
So hat Jesus alle Opferarten erfüllt.
Er gab sich ganz, als Brandopfer.
Und er war auch das Sündopfer,
er war auch der Sündenbock,
der, der geopfert wurde,
und der,
der in der Wüste unserer Schuld elend umkam.
Am Kreuz wurde er zur Sünde,
zur Sünde der Menschen, zu unsere Sünde.
Hier hat er sich in Treue und Gehorsam zum Vater
auf eine einzigartige Weise mit uns selbst verbunden,
Denn es war "unsere Sünde".
Was suchen wir die Sünde bei den Toten?
Wenn wir sie beispielsweise ihnen nachtragen.
Hier, so könnte man sagen,
werden wir bis auf Jesu Knochen,
bis auf sein Blut blamiert.
Hier ist unser guter Ruf als edler Mensch ruiniert.
Denn das Verborgene unseres Herzens,
unsere Gottlosigkeit, tritt hier zu Tage.
Wo wir doch so sehr auf unsere Integrität achten.
Und vor unserem Herzen, das zu allem fähig ist,
die Augen verschließen.
Und gleichzeitig
kommt uns hier der Vater entgegengelaufen,
bereit uns zu umarmen, zu küssen,
uns einen Ring an die Hand zu stecken,
und zu reinigen und neu einzukleiden.
Und hier werde ich auf eine unfassbare,
nicht mit dem Verstand begreifbare Art und Weise
mit Jesus eins gemacht.
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"Vater, ich will, dass, wo ich bin,
auch die bei mir seien,
die du mir gegeben hast"
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Und jetzt ist er da am Kreuz.
Und da bin ich auch.
Mit ihm gestorben und begraben.
In ihm ist unsere Auferstehung.
So sind wir mit und in ihm auferstanden,
errettet, neu von oben her geboren
zu einer lebendigen Hoffnung,
zu einem ewigen Leben.
Kannst du die Herrlichkeit seiner Liebe sehen,
die Liebe des Vaters,
die in ihm zur Vollendung kommt,
der gute Gott,
der seine Menschen nicht im Stich lässt.
Der alle vergangene,
gegenwärtige und zukünftige Sünde
getragen hat.
Nicht nur deine, auch die deines Nächsten,
deines Kindes, deines Ehemenschen, deiner Eltern … .
Auch die deines Nachbarn, Arbeitskollegen,
die aller Menschen. Das Angebot steht.
Er ist reich für alle, die ihn anrufen.
Hier ist der Fels, mit dem man reden kann.
Jetzt, an diesem Morgen, in aller Stille,
bei dem man sein Herz ausschütten kann,
da geschieht Gottes Wille.
Und wir, wie behandeln wir Menschen,
die uns wehtun.
Wie wenig ist dabei zu Gott unser Vertrauen!
Würde die Liebe Christ in uns herrschen,
wir würden solchen Menschen,
die uns weh tun, nicht hauen.
Diese Hingabeliebe,
es geht nur, wenn wir umkehren,
wenn wir werden wie ein Kind,
ihm von ganzem Herzen seine Liebe glauben.
Wenn wir mit dem Herzen da sind, wo er ist!
Die Bergpredigt, die Seligpreisungen,
sie geschehen,
wenn wir mit ganzem Herzen ihn lieb haben.
Wenn wir als Empfangende mit ganzem Herzen
auf Gottes Lamm, auf Jesus sehen.
Denn wenn er uns erfüllt,
sind wir zurückgekehrt in Gottes Bild.
Wir sind wieder in seinem Gestalten.
Dann vermögen wir auch die andere Wange
ohne Bitterkeit hinzuhalten,
die Liebe des Geistes Gottes kann uns treiben,
und wir, als Empfangende,
können in seiner Liebe bleiben.
Dann sind wir da, wo er ist.
Aber,
dieses Dasein, dieses "Da"-"Sein",
es ist ein "bei ihm" sein.
Bei jenen, die der Vater zu Jesus gezogen hat,
und die er nicht hinausstieß.
Und wenn wir bei ihm sind,
dann sehen wir aus unserer zerbrechlichen Zeit,
seine gütige, gnädige Herrlichkeit!
Siehst du seine Herrlichkeit?
Bist du bei ihm?
Es ist alleine Gnade.
Jesus sagte nicht:
"Ihr, meine Nachfolger,
strengt euch an,
dass ihr mit ganzem Herzen bei mir seid."
Sondern er redete mit seinem Vater.
Er betete und tat ihm gegenüber seinen Willen kund.
Das Gelingen, die Gnade kommt vom Vater.
Es ist eine Gabe.
Es ist kein religiöses Gehabe.
Die Gabe der Gnade der Umkehr,
wie ein Kind zu werden,
neu von oben her geboren zu werden,
im Geist und in der Wahrheit zu beten.
Es sind alles Gaben seiner Gnade allein.
*
🙏
"Danke, lieber Vater im Himmel,
dass aus dir das wahre Leben quillt,
dein Sohn Jesus Christus,
der uns mit Gnade und Wahrheit füllt."
"In ihm allein,
können wir recht geborgen sein,
wir kehren zurück, werden wie ein Kind,
dessen ganzen Sinne sich an dir festhalten,
und erleben an uns dein gnädiges Umgestalten."
"So erbarme dich, gieße aus deinen Segen,
um deines Namens willen,
um deiner Verheißung wegen.
Weil wir ohne Leistung die deinen sind.
Von dir durch dein Wort gezeugt und
mit Macht dein Kind.
Denen du nicht Steine sondern
lebendiges Wasser gibst,
alles in Jesus, in dem du uns ganz liebst."
"Deine Herrlichkeit."
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HERR, du hast angefangen,
deinem Knecht zu offenbaren
deine Herrlichkeit und deine starke Hand.
5. Mose 3, 24
Der Lehrtext:
Jesus betete:
Vater, ich will, dass, wo ich bin,
auch die bei mir seien,
die du mir gegeben hast,
damit sie meine Herrlichkeit sehen,
die du mir gegeben hast.
Johannesevangelium 17, 24
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Danke, für das Lesen. 🌸
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