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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 07.01.2026
So kehrt nun um von euren bösen Wegen.
Warum wollt ihr sterben?
Hesekiel 33, 11
Der Lehrtext:
Wer die Wahrheit tut,
der kommt zu dem Licht,
damit offenbar wird,
dass seine Werke in Gott getan sind.
Johannesevangelium 3, 21
Eine Sache gibt es,
die liegt uns nicht im Blut,
es ist die Umkehr zu Gott,
und wär er noch besser als gut,
was er ja auch trotz der Grenzen unseres Denkens ist.
Umkehr zu Gott aber, sie ist gegen unser Bestreben,
denn wir wollen lieber selbst bestimmen in unserem Leben.
Aber, wenn Gott uns selbst bestimmen lässt,
dann gibt es bald für die Reichen und Starken ein Fest,
und die Schwachen und Geringen
wird man zum Frondienst zwingen.
Dann kommen Mächte mit lichten Worten,
versprechen viel Süßes, dass es besser würde,
sind aber beileibe kein guter Hirte
sondern sie sichern ihre Macht,
und haben sie das getan,
wird der, der anders denkt verlacht,
und wird alsbald in eines ihrer Lager verbracht.
So geht es da zu,
wo der Mensch durch und durch bestimmt,
erst wird er mit neuen Wahrheiten belogen,
danach sagt er sich, die alten Wahrheiten haben betrogen,
erst werden die guten Dinge mit neuem Inhalt gefüllt,
und was gestern weise und klug war
wird heute mit neuer Klugheit gestillt.
Und ehe man sich versieht
klappt bald gar nichts mehr,
deswegen muss dann auch ein starker Führer her.
Und zur Umkehr fehlt den Menschen der Mut,
denn Umkehr zu Gott liegt uns nicht im Blut.
Dann schon lieber von 1000 Jahren phantasieren,
mitmachen beim Manipulieren und Denunzieren.
Doch mittlerweile hat sich verdunkelt das Licht,
und jetzt geht der Krug zum Brunnen bis er bricht.
Wir alle machen das durch,
in aller kleinstem Maße,
wenn wir uns von der Sünde,
von der Lüge und Ungerechtigkeit berühren lassen,
unseren Begierden nachgehen und beginnen
das Licht zu hassen.
Im Mikrokosmos unseres Alltags,
wenn wir ohne Gott entscheiden,
bleiben die Tage nicht aus,
unter denen wir leiden.
Was ist wirklich in unserem Herzen beständig gut?
Die Umkehr zu Gott, sie liegt uns nicht im Blut.
Jesus lag diese Umkehr am Herzen,
er musste nicht wegen eigener Sünde umkehren,
er konnte im steten Gehorsam vertrauen,
in Freude auf seinen Vater schauen,
und mit seinem Tun seinen Namen ehren.
Jesus war in allem gut,
und hatte in sich ein demütiges sanftmütiges Blut.
Ihm lag es im Blut, sich für uns Menschen hinzugeben,
um unseretwillen bezahlte er mit seinem reinen Leben.
Dazu hatte er den Willen, die Liebe, den Mut,
denn Leiden um unseretwillen das lag ihm im Blut.
Seine Blutgruppe war von seinem Vater,
dieser war ihm in allem der ständige Berater,
denn ohne ihn konnte er nichts tun,
auch das Leiden am Kreuz geschah im Gehorsam,
im Vertrauen zu seinem Vater, darin zu ruhn.
Dieser Hirte, Jesus, ist ein guter Hirte, er ist gut,
und die Sorge um uns Menschen, die liegt ihm im Blut.
Und er zeigt uns die Liebe seines Vaters
auf einzigartige Weise,
und öffnet das Tor zur Heimkehrreise.
Er ist der Weg und wir gehen ihn,
denn wenn wir Gott lieben,
ist Jesus die Nummer 1 in unserem Sinn.
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Hesekiel 33, 10-11
10 Und du, Menschenkind,
sage dem Hause Israel:
Ihr sprecht:
Unsere Sünden und Missetaten liegen auf uns,
dass wir darunter vergehen;
wie können wir denn leben?
11 So sprich zu ihnen:
So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR:
Ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen,
sondern dass der Gottlose umkehre
von seinem Wege und lebe.
So kehrt nun um von euren bösen Wegen.
Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel?
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Gott liebt uns Menschen, er will uns retten,
befreien aus unsichtbaren zerstörerischen Ketten,
er will uns sehn, im Lande der Lebendigen.
So kommt er vergebend uns entgegen,
wenn wir umkehren und gehen zu ihm,
Gott umarmt und küsst und schenkt Segen,
haben wir seine Güte in unserem Sinn.
Hören wir aber viele, viele, viele Male,
nicht auf sein Reden,
dann wird er uns endlich in die Hände dessen geben,
was wir die ganze Zeit mit unserem Herzen anbeten.
Dann überlässt er uns unserem Willen,
das endet in einer Grausamkeit,
so dass Ungerechtigkeiten die Erde erfüllen,
und sein Zornesgericht ist dann nicht mehr weit.
Hat nicht 1945 schon gereicht,
auch damals wurden Gottes Gebote verlassen,
wenn das beginnt, dann ist es so,
wir werden beginnen einander zu hassen,
und werden nicht mehr unseres Lebens froh
Wir verlieren den Kompass im Gewühl unserer Begierden,
und bald schon gehören wir zu den Verirrten,
die zwischen Trümmern hausen müssen,
in Hungersnot, weil sie Gott verließen.
War es nicht so vor 80 Jahren.
Für viele ging nur noch ums Überleben.
Vertreibung und Flucht
ersetzten die vorangegangen Begierden der Sucht:
Deutschland könne der Welt sein Wesen geben.
Dort, die Hände reckend, die Herzen ausstreckend,
die Stiefel knallten durch Nürnbergs Straßen.
Dort, wo man sich anmaßte Andersdenkende,
und Andersgläubige zu hassen,
da sind nur noch Schutt und Trümmer,
nach 12 Jahren gab's das 1000jährige Reich nimmer.
und viele, viele, viele waren verlassen.
Das alles war nicht im Plan auf ihren Wegen,
denn der Plan war ohne Gottes Segen.
Auch Israel, auch Juda, hatte Pläne gemacht,
die Reichen hatten nur an sich gedacht,
die Machthaber sprachen nicht mehr Recht,
daher ging es den Witwen und Waisen schlecht.
Wie Hesekiel waren etliche bereits vor 11-12 Jahren
nach Babel deportiert,
und nun kurz vor Jerusalems Fallen,
war in Juda noch immer keine Umkehr,
ein jeder schaute nur auf sein Hab und Gut,
eine Umkehr aber, sie lag ihnen nicht Blut.
Und das Undenkbare trat ein,
was man sich nicht vorstellen konnte musste nun sein.
Jerusalem wurde erobert, es ist eingetreten,
da half auch kein rituelles Beten.
Denn auch die Priester hatten mitgemacht,
hatten nicht mehr auf Gottes Worte acht,
hatten seine Wahrheit mit Füßen getreten,
dachten der Tempel würde es richten,
und ihr ungerechtes Beten,
aber an ihren Händen war Blut,
und keine Umkehr kam ihnen mehr zugut.
Sie hatten nicht auf die Propheten gehört,
nicht auf Mose, nicht auf Gottes Wort,
Gott zog unbemerkt vom Tempel zu einem anderen Ort.
Er war aus dem Leben fort.
Nur bei den Geringen war er noch,
bei denen mit gedemütigten und zerschlagenen Geist,
dort will und wollte er in ihren Herzen wohnen,
wie er es durch Jesaja verheißt.
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Jesaja 57, 15
15 Denn so spricht der Hohe und Erhabene,
der ewig wohnt, dessen Name heilig ist:
Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum
und bei denen,
die zerschlagenen und demütigen Geistes sind,
auf dass ich erquicke den Geist der Gedemütigten
und das Herz der Zerschlagenen.
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Aber den Rest, den hatte er dahin gegeben,
da hat er nicht humanistisch gedacht,
sondern das Licht der Wahrheit auf den Tisch gestellt,
und mit der zerstörerischen Sünde Schluss gemacht.
Und sie mussten sterben, weil sie wollten sterben.
Hesekiel hat das alles betrübt, ja mitgenommen
und Gott hat ihn gehalten und in jenen Tagen
hat er ihn und sein zerschlagenes Herz
mit großer Gnade getragen:
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Hesekiel 33, 30-34
30 Und du, Menschenkind,
dein Volk redet über dich an den Mauern
und in den Haustüren,
und einer spricht zum andern:
Kommt doch und lasst uns hören,
was das für ein Wort ist,
das vom HERRN ausgeht.
31 Und sie werden zu dir kommen,
wie das Volk zusammenkommt,
und vor dir sitzen als mein Volk
und werden deine Worte hören,
aber nicht danach tun,
sondern ihr Mund ist voll Verlangen
und danach tun sie,
und hinter ihrem Gewinn läuft ihr Herz her.
32 Und siehe, du bist für sie wie einer,
der Liebeslieder singt,
der eine schöne Stimme hat
und gut spielen kann.
Sie hören wohl deine Worte,
aber sie tun nicht danach.
33 Wenn es aber kommt –
und siehe, es kommt! –,
so werden sie erfahren,
dass ein Prophet unter ihnen gewesen ist.
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Wem oder was also läuft dein Herz hinterher?
Bist du auf dem rechten Weg?
Schau,
der Vater im Gleichnis der beiden Söhne,
macht dem Jüngeren, der zurück kam,
keine Vorwürfe, er stellt ihn nicht bloß.
Denn Gottes Liebe achtet uns sogar in unserer Not
und dabei ist er gnädig und sein Erbarmen ist groß.
Die Not hat im weggegangenen Sohn ein Umkehrherz bewirkt.
Der Jüngere fand den Mut, dass er sich - so wie er war -
vor dem Vater nicht mehr verbirgt.
Die Not hat ihn weggedrückt von den Schweinen,
die Güte seines Vaters hat ihn nach Hause gezogen.
Er kehrte zurück zu dem Guten, dem Einen,
der wirklich gut zu ihm war, was nun sein Herz berührt.
Endlich hat er sich nicht mehr mit Werten
wie "die eigene Freiheit" selbst betrogen.
Denn die hat ihn - fern aller Ehre -
zu den Schweinen geführt.
Aber der gute Gedanke hat ihn umkehren lassen,
das sein Vater ihm Arbeit als Knecht gewähre,
danach begannen seine Sinne zu fassen.
So landen wir nicht selten in der Not,
bis wir lernen eigene Wege zu hassen.
Und in der Umkehr tat der Sohn einen Wahrheitsschritt,
Und das Licht der Hoffnung zu seinem guten Vater,
dieses Hoffnungslicht ging mit ihm mit.
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Wer die Wahrheit tut,
der kommt zu dem Licht,
damit offenbar wird,
dass seine Werke in Gott getan sind.
Johannesevangelium 3, 21
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Vor Gott werden wir offenbar,
er, der seine Kinder nicht verklagt,
ihnen in Sanftmut zur rechten Zeit die Wahrheit sagt.
Doch will er in allen Stücken,
seine auf ihn vertrauenden Kinder zum Leben erquicken.
*
🙏
"Vater, wir kommen zu dir, du weißt es,
was ich in dir, "in Gott" getan hab,
ich jedoch empfinde mich eher wie ein Grab."
"Aber du bist unser Licht,
und in deinem Licht sehen wir das Licht,
Jesus, der voller Güte auch zu uns spricht:
"Komm, es ist lang schon an der Zeit,
kommt her zu mir alle,
die ihr mühselig und beladen seid,
nehmt mein Joch, mein sanftes
ich will euch erquicken."
"Ich danke dir für dein "Mich-Anblicken".
Ja, dein sanftes Joch, ich will es nehmen,
dein sanftes, dein unverkrampftes,
damit meine Sinne lernen können,
weil du von Herzen sanft und demütig bist,
und in dir die wirkliche Freude und Ruhe zum Leben ist"
"Vater, schenke Gnade, dass ich Jesus wähle,
dass ich bei dir im Himmel nicht fehle,
und hier schon Ruhe finde für mich und meine Seele.
Du bist schön und deine Barmherzigkeit ist unerreicht,
deine Liebe ist erbarmend, sanft umarmend und groß,
und dein Joch in Jesus ist sanft und deine Last ist leicht."
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So kehrt nun um von euren bösen Wegen.
Warum wollt ihr sterben?
Hesekiel 33, 11
Der Lehrtext:
Wer die Wahrheit tut,
der kommt zu dem Licht,
damit offenbar wird,
dass seine Werke in Gott getan sind.
Johannesevangelium 3, 21
+++++++
Danke, für das Lesen. 🪻
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