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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 01.01.2026
Der HERR wird aufheben
die Schmach seines Volks in allen Landen.
Jesaja 25, 8
Der Lehrtext:
Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns,
dass Gott seinen
eingebornen Sohn
gesandt hat in die Welt,
damit wir durch ihn leben sollen.
1. Johannes 4, 9
Der Losungstext ist ein Ausschnitt aus Vers 8
des 25. Kapitels im Jesajabuch.
Das Kapitel kann man in 3 Sinnabschnitte aufteilen.
In einen Dank- und Lobteil von Vers 1-5
danach folgen die Aussagen über das große Freudenmal
bis Vers 10a,
und schließlich der Sieg des HERRN über Moab,
zu dieser Zeit bis Vers 12.
Vers 8 ist Teil der Aussagen
über das Freuden- oder Festmahl,
wie es auch genannt wird.
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Jesaja 25, 6-10a
6 Und der HERR Zebaoth
wird auf diesem Berge allen Völkern
ein fettes Mahl machen,
ein Mahl von reinem Wein, von Fett,
von Mark, von Wein, darin keine Hefe ist.
7 Und er wird auf diesem Berge die Hülle wegnehmen,
mit der alle Völker verhüllt sind,
und die Decke, mit der alle Heiden zugedeckt sind.
8 Er wird den Tod verschlingen auf ewig.
Und Gott der HERR
wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen
und wird aufheben
die Schmach seines Volks in allen Landen;
denn der HERR hat’s gesagt.
9 Zu der Zeit wird man sagen:
»Siehe, das ist unser Gott,
auf den wir hofften, dass er uns helfe.
Das ist der HERR, auf den wir hofften;
lasst uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil.«
10 Denn die Hand des HERRN
ruht auf diesem Berge.
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Das wird sein, wenn Jesus wiederkommt
und seine Feinde vor seines Vaters Füße legt.
Wenn er mit den Hauch seines Mundes
das Böse richtet.
Hier geht es um "sein" Volk,
Es ist Jesu Handeln, es ist sein Kampf.
Und sein Volk wird endlich seine Gnade erkennen.
Ihn, der das Wollen und Vollbringen schafft.
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Jesaja 26, 2
2 Aber uns, HERR,
wirst du Frieden schaffen;
denn auch alles,
was wir ausrichten,
das hast du für uns getan.
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Gott wird das Feiermahl machen.
Er wird die Decke wegnehmen.
Er wird den Tod verschlingen
Er wird die Tränen abwischen
Er wird die Schmach seines Volkes wegwischen,
und zwar in allen Landen.
___"Denn er hat's gesagt!"___
Wieder ein Hinweis auf sein Wort,
auf seine Weissagung, die sich erfüllt.
Wir freuen uns mit Gott,
wir freuen uns und haben Anteil daran,
nämlich, dass sein Reich komme.
"Ja, Vater, dein Reich komme,
dein Wille geschehe".
Und zu jener Zeit wird sein Name geheiligt.
Darüber freuen wir uns mit Gott von Herzen.
Er wird es gewiss tun.
Aber das alles hat ein Fundament.
Es ist die Gnade Gottes,
die sich im Leiden und Sterben seines Sohnes zeigt.
Hier am Kreuzesort,
an der geistliche Schnittstelle
zwischen Himmel und Erde,
an der Ausgabestelle des ewigen Lebens,
ganz entgegen irdischer Klugheit und Weisheit,
irdischem Gefühl und Verstandeswirken,
hier ändert sich alles.
Hier ist die Wurzel dessen,
was sich in der Offenbarung vollendet:
"Siehe ich mache alles neu."
Dieses "Siehe, ich mache alles neu"
ist nie getrennt vom Kreuz Jesu.
Von seiner persönlich Hingabe zum Vater
um seiner Sehnsucht nach dir willen.
Und so wie der Vater leidet und empfindet,
so leidet und empfindet auch der Sohn
an der Verlorenheit von uns Menschen.
Wir sind alle auf einer Straße
die nach unten geht.
Es ist eine breite Straße der Selbstsucht,
der Habsucht, der Begierde,
der eigenen Ehre,
der Anpassung an die Lüge dieser Welt.
Wir beten vielleicht unzählige Male:
"Geheiligt werde dein Name",
aber doch suchen wir
im hintersten Flecken unseres Herzens
unsere Ehre.
Das passt nicht zusammen.
Denn eigene Ehre braucht keine Gnade.
Wer also den Satz hört,
"Siehe ich mache alles neu"
der kommt am Kreuz von Golgatha nicht vorbei.
Denn dieser Satz hat zutiefst
mit unserer Schuld zu tun.
Wenn wir aber nicht die Tragik,
die unbeschreibliche Zerstörungskraft
der Sünde erkennen,
durch die wir Schuld auf uns geladen haben,
wie wollen wir ebenfalls
noch die viel größere Gnade erkennen,
die sich dort in Fleisch und Blut hingibt.
Gottes Liebe zielt auf dein Herz,
nicht auf deinen Verstand.
Der Verstand, denkt was er will,
was aus den Tiefen des eigenen Herzens empordringt.
Zu bestimmten Zeiten merkt man,
wie der Hass hoch steigt,
wie das Tier aus dem Innern des Menschen
nach außen dringt:
In den Konzentrationslagern,
in den Attentaten,
in der gehässigen Rede,
in der Zerstörungswut auf Völker
genauso wie auf Feuerwehr und Hilfskräften.
"Der gute Mensch ???????"
Aber das Herz,
in dem das Ego das Sagen hat,
das "Ich-meine-mir",
das ist gemeint.
Denn das "Ich-meine-mir" hat keine Zukunft bei Gott.
Nach spätestens 100-120 ahren ist es aus mit ihm.
Und es muss Rede stehen vor Gott.
Egal, ob es das hier geglaubt hat oder nicht.
Nicht der Glaube ist das Bestimmende,
sondern die Wahrheit Gottes.
Und natürlich sind wir das selbst,
es ist unser Ego, wir sind jeder für sich
"Ich-meine-mir".
Das meint auch Jesaja, wenn er in Kapitel 53 sagt:
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Jesaja 53, 3-8
3 Er war der Allerverachtetste und Unwerteste,
voller Schmerzen und Krankheit.
Er war so verachtet,
dass man das Angesicht vor ihm verbarg;
darum haben wir ihn für nichts geachtet.
4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit
und lud auf sich unsre Schmerzen.
Wir aber hielten ihn für den,
der geplagt und von Gott geschlagen
und gemartert wäre.
5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet
und um unsrer Sünde willen zerschlagen.
Die Strafe liegt auf ihm,
auf dass wir Frieden hätten,
und durch seine Wunden sind wir geheilt.
6 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe,
ein jeder sah auf seinen Weg.
Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.
7 Als er gemartert ward,
litt er doch willig
und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm,
das zur Schlachtbank geführt wird;
und wie ein Schaf,
das verstummt vor seinem Scherer,
tat er seinen Mund nicht auf.
8 Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen.
Wen aber kümmert sein Geschick?
Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen,
da er für die Missetat seines Volks geplagt war.
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Herz, hörst du diesen Satz?
"Wir gingen alle in die Irre wie Schafe,
ein jeder sah auf seinen Weg."
So bist du. Genau so.
Du gehst deinen Weg.
Und das ist ja auch kein Wunder.
Denn du bist ja in dir allein,
ohne Gottes Gegenwart,
sie kann nicht bei dir sein.
Sie kann nicht bei deinem "Ich-meine-mir" sein.
Also musst du da für dich selber sorgen,
keiner ist in dir da,
der das ehrliche Wollen und Vollbringen schenkt,
Nur ein Wesen,
dass gekettet ist an die Sünde,
an diese Zielverfehlung,
die nach unten lenkt.
Und das Neue, was Gott geben will,
ist die Befreiung,
die Errettung,
die Erlösung,
aus dieser Bewegung des Todes.
Aber er gibt es nicht durch eine Regelwerk,
damit du dir auf die Schulter klopfen kannst,
wenn du es tust.
Das Herz muss raus,
ein anderes muss rein.
Ein Herz,
das Gott sehen kann und lieben kann.
Gott tut das aber nicht mit Gewalt.
Dann hätte auch ein Roboter oder ein Tier gereicht.
Dazu musst du kein Mensch sein,
wenn er es mit Gewalt, ohne dich, macht.
Dann reicht auch ein Tier.
Aber Liebe kann man nicht befehlen,
man kann sie auch nicht zaubern.
Liebt dich ein Mensch,
wenn er dazu verzaubert wurde?
Was gibt das dir wirklich?
Was ist das denn?
Damit gibt sich unser Inneres nicht zufrieden.
Jeder möchte aus einer Freiheit heraus lieben
und geliebt werden,
oder etwa nicht?
Wie steht es denn um das Werben in der Liebe.
Wenn du es merkst,
dass jemand um dich wirbt.
Das ist nicht einseitig.
Was löst das in dir aus?
Gott wirbt am Kreuz um dich.
Er wirft alles in die Waagschale,
sein ganzes Leben,
er gibt sich ganz hin für dich,
dass du nicht verlorengehst.
Berührt dich das?
Das Ego weiß, dass das sein Ende ist.
Denn mit der Liebe Gottes in uns
begänne eine ganz andere Lebensqualität.
Es würde alles anders werden.
Es wird alles auf gewisse Weise neu.
Es beginnt im Kleinen.
Es beginnt im Geringen.
Die Bibel sagt:
Niemand verachte den geringen Anfang.
Jeder Mensch war einmal ein "geringer Anfang".
Ein geringer Anfang,
den man heute auch abtreiben kann.
Aber Liebe
und "Ich-meine-mir"
passen nicht zusammen.
Also deutet das Ego die Liebe um.
"Ich liebe mich selbst,
ich liebe mein Leben,
ich liebe, was mir dient."
"Und sollte ich noch Zeit haben,
liebe ich andere, wenn es mir dient."
Wenn ich es mir heimlich
auf meine Karte schreiben kann.
Und dann wird umgedeutet,
und neu interpretiert.
Liebe ist jetzt,
wenn jeder Mensch mit sich machen kann,
was er will.
Ein Freibrief für die Sünde.
Denn bald wird man sich in Menge vereinen
und mit anderen machen, was man will.
Und so bleibt der Mensch
in seiner eigenen Verlorenheit.
Gott aber schreibt nichts auf seine Karte.
Er bleibt nicht bei sich.
Er spricht ein "Du-deine-dir".
Er will dir Gutes tun.
Er will dich auf eine gewisse Weise zu Ehren bringen
zu seiner Ehre.
Aber dazu müsstest du erst einmal den Tod verlassen.
Heraustreten aus deinem "Ich-meine-mir".
Hintreten zum "Du-deine-dir"
Und dir sagen lassen,
in welchem Zustand du bist,
nämlich in einem so einen schlechten
abgrundtiefen bösen Zustand,
dass es den Tod von Gottes Sohn erfordert,
um dich da herauszuholen.
Genau dazu kam Jesus.
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1. Johannes 4, 9
Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns,
dass Gott seinen
eingebornen Sohn
gesandt hat in die Welt,
damit wir durch ihn leben sollen.
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Das ist seine Rettungskampagne,
das ist sein Werben seiner Liebe um dich:
Denn seine Liebe spricht:
"Mensch, du bist mir mehr wert,
als das Liebste was ich habe."
Und das Liebste was Gott hat, ist er selbst,
es ist er selbst in seinem Sohn.
Und die Liebe des Sohnes spricht,
"Vater, ich sehe, ich spüre deine Sehnsucht,
weil deine Sehnsucht auch die meine ist.
Eine Sehnsucht nach den Menschen,
dass keiner verloren gehe.
"Vater, ich will ihnen zeigen,
dass ich um deines Namens willen sie mehr liebe
als mich selbst."
Und darin lernte der Sohn Gehorsam.
Und wurde als Menschen geboren.
Und gab sein Leben als Lösegeld für viele.
Und wenn wir dieses Werben
der Liebe Gottes erkennen,
es in unser Herz lassen,
wie ein Kind werden,
und nicht an ihm zweifeln,
dann wird der Geist Gottes
seine Liebe in uns tragen,
hineingießen in unser steinernes Herz,
damit es neu wird,
ein empfindsames Herz zu sein.
Das kann das alte Herz nicht leisten.
Denn es sucht immer seine eigene Ehre.
Und wenn es nur 1% wäre,
was es zur Erlösung beitragen könnte,
so würde es darauf stolz sein.
Und wieder wäre es im "Ich-meine-mir"
verwurzelt und die ganze Gnade Gottes
würde abgeschmettert.
Denn wie der Glaube,
so muss auch die Gnade immer etwas Ganzes sein.
Der Glaube muss wie ein ganzer Ball sein,
so auch das Herz selbst
muss von ganzen Herzen glauben und lieben.
Auch die Liebe ist ein ganzer Ball,
wie die Wahrheit auch.
Wie auch Gottes Gerechtigkeit
und seine Barmherzigkeit auch.
Bei all diesen Dingen sind Halbheiten tödlich.
Der Glaube ist kein rettender Glaube mehr,
die Gnade ist keine Gnade mehr,
das Herz ist kein ganzes Herz mehr
sondern halbherzig
die Liebe ist keine Liebe mehr
die Wahrheit ist keine Wahrheit mehr,
die Gerechtigkeit ist keine Gerechtigkeit mehr,
und auch die Barmherzigkeit ist keine Barmherzigkeit mehr.
Alle haben durch Halbheit ihr Wesen verloren.
Denn alle sind heilig und bedürfen keines
Zugebens und keiner Wegnahme.
sie sind aus Gott vollkommen und rein,
vollendete Dinge.
So wie auch ein ganzer Ball keine Zugabe braucht,
auch keine Wegnahme.
Es sei denn, ihm fehlt die Luft.
Hier hinkt der Vergleich.
Denn Gottes Gaben und Gottes Handeln ist vollkommen.
Wenn wir also
einen Wunsch in diesem Jahr auch haben sollten,
so sollte es der sein,
Gott ständig in den Ohren zu liegen,
dass wir zu ihm hin "ein Ganzer" werden.
So wie Abraham es war.
Trotz seiner eigenen Wege, die er zeitweilig ging.
Denn wenn wir nicht als "Ganze" erfunden werden,
können wir nicht ins Reich Gottes eintreten.
Das Ego aber hat in seiner Natur,
dass es vorne sein will,
erster sein will,
es will beständig auf seine Weise
"first and great" sein.
das bedeutet ihm etwas,
es sucht immer seine Ehre.
Wenn es das nicht kann,
sucht es andere Wege,
um die Unstimmigkeit in sich
gerade zu bekommen.
Die beiden Extreme könnten Fanatismus
auf der eine Seite sein,
und auf der anderen Seite eine Form
des Bockens, des Haderns, des
sich der Welt Verschließens sein
Das kann sich möglicherweise dann als
Depression präsentieren.
Ich könnte mir das so vorstellen,
aber das ist eine Vermutung.
Was setzt nun Gott dem entgegen?
Eine Geschichte bei den Jüngern
kann einem das verdeutlichen:
Gerade hatte Petrus die Tempelsteuer in Kapernaum
mit einem Vierdrachmen-Stück
aus dem Mund eines Fisches bezahlt.
Nicht lange danach sinnierten die Jünger darüber nach,
wer im Himmelreich der größte sei.
Diese Stelle darf man nicht verwechseln mit jener,
wo sie sich darüber stritten,
wer unter ihnen der Größte sei.
Deswegen finde ich die Überschrift in der Lutherbibel
"Der Rangstreit unter den Jüngern" hier nicht passend.
Denn hier wird von keinem Streit berichtet.
Sie fragten Jesus einfach.
Was ist daran verwerflich.
Was sie aber nicht taten:
sie fragten ihn nicht danach,
was er mit seiner Leidensankündigung meinte.
Auch die hatte er ihnen vielleicht vor ein bis zwei Stunden
oder etwas länger gesagt.
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Matthäusevangelium 18, 1-4
1 Zu derselben Stunde
traten die Jünger zu Jesus und sprachen:
Wer ist nun der Größte im Himmelreich?
2 Und er rief ein Kind zu sich
und stellte es mitten unter sie
3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch:
Wenn ihr nicht umkehrt
und werdet wie die Kinder,
so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
4 Wer nun sich selbst erniedrigt
und wird wie dieses Kind,
der ist der Größte im Himmelreich.
5 Und wer ein solches Kind aufnimmt
in meinem Namen, der nimmt mich auf.
+++++++
In dem Zusammenhang sollte man
vielleicht auch noch an den Satz denken,
den Jesus an anderer Stelle sagte:
+++++++
Lukasevangelium 7, 28
Ich sage euch,
dass unter denen,
die von einer Frau geboren sind,
keiner größer ist als Johannes;
der aber der Kleinste ist im Reich Gottes,
ist größer als er.
+++++++
Wenn also der Kleinste im Reich Gottes
größer ist als der größte Mensch,
der geboren wurde auf natürliche Weise,
wobei Johannes der Täufer
durch außerordentliches Wirken Gottes
geboren wurde, aber eben gezeugt
aus den Lenden des Mannes …
(vergleiche Johanensevangelium 1, 12-13)
… wenn also der Kleinste im Reich Gottes
größer ist als der größte Mensch,
wie groß muss der größte im Reich Gottes sein?
Wie groß muss der "größte" Mensch
im Reich Gottes sein,
der Jesus aufnahm, und dem Gott Macht gab,
sein Kind zu werden,
sein Kind das "an seinen Namen" glaubt.
Beachte:
"an seinen Namen glaubt".
Nicht an einen Vorgang wie die Taufe,
die Bekehrung,
ein ordentliches Leben,
eine Kirche oder eine Mitgliedschaft.
Nicht an die Wirksamkeit der eigenen Werke.
Nicht an die zahlreichen Gebete
und vielleicht auch Wunder,
die durch einen Menschen geschehen.
Sondern:
"an seinen Namen glaubt".
Ich gehe zurück zum "Größten" im Himmelreich.
Das ist unser menschliches Denken.
Das Denken auch unseres Egos,
denn es will ja wissen,
was es zu holen gibt,
was es davon hat.
Aber das Ego hat nichts
und der Mensch, der umkehrt
und dabei wie ein Kind wird, er bekommt alles.
Also:
Leider gibt es für das Ego gar nichts zu holen.
Denn der Glaube ist eine Absage an das Ego.
Es kann niemals in den Himmel kommen,
es kann nicht ins Reich Gottes kommen
und dort wirken.
Aber es versucht das Reich Gottes
mit Gewalt an sich zu reißen.
Da wo das Ego wirkt,
da wird nicht wirklich am Reich Gottes gebaut.
Denn es löst die Gebote auf,
es schwächt das Wort Gottes ab,
es vermischt es mit eigener Erkenntnis.
es mischt sich darunter.
Es gießt in Gefäße der Wahrheit Gift.
Wo ist denn das Reich Gottes?
+++++++
Lukasevangelium 17, 20-21
20 Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde:
Wann kommt das Reich Gottes?,
antwortete er ihnen und sprach:
Das Reich Gottes kommt nicht mit äußeren Zeichen;
21 man wird auch nicht sagen:
Siehe, hier!,
oder: Da!
Denn sehet, das Reich Gottes ist mitten unter euch.[1]
[1] - Luther übersetzte:
»das Reich Gottes ist inwendig in euch.«
Im Text
Quellen:
https://bibeltext.com/interlinear/luke/17-20.htm
https://bibeltext.com/interlinear/luke/17-21.htm
He answered and said,
not comes the kingdom of god
with careful observation
nor will they say
Behold here and there
Behold indeed the kingdom of God
in the midst of you is.
+++++++
Das Reich Gottes ist ein geistliches Gefüge.
Es ist der Geist Gottes in uns.
Es ist der Geist Gottes in Jesus damals,
Es ist Jesus selbst.
In ihm hat das Ego nichts zu sagen.
Wo wir es vermischen,
da geschieht es nicht.
Denn auch Gottes Reich,
Jesus, ist keine Halbheit.
Hier sollten wir
nochmals an die Bergpredigt denken,
die Seligpreisungen sind Ausdruck,
wenn das Reich Gottes in uns wirkt.
Und der Eingang zu den Seligpreisungen ist
die Umkehr zu werden wie ein Kind.
Die geistliche Armut vor Gott einzugestehen
und von nun an ihm ganz vertrauen.
"Selig sind, die da geistlich arm sind;"
Matthäusevangelium 5, 3; Lukas 6, 20
Den "Unmündigen" offenbart sich Gott.
Das preist Jesus ausdrücklich
im Matthäusevangelium, Kapitel 11, 25
Und an anderer Stelle wird sehr wohl über die Größe
im Reich Gottes gesprochen:
+++++++
Matthäus 5, 17-20
17 Ihr sollt nicht meinen,
dass ich gekommen bin,
das Gesetz oder die Propheten aufzulösen;
ich bin nicht gekommen aufzulösen,
sondern zu erfüllen.
18 Denn wahrlich, ich sage euch:
Bis Himmel und Erde vergehen,
wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe
noch ein Tüpfelchen vom Gesetz,
bis es alles geschieht.
19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst
und lehrt die Leute so,
der wird der Kleinste heißen im Himmelreich;
wer es aber tut und lehrt,
der wird groß heißen im Himmelreich.
20 Denn ich sage euch:
Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist
als die der Schriftgelehrten und Pharisäer,
so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
+++++++
Wir leben aber von der Gerechtigkeit,
die Gott uns in Jesus Christus aus Gnade schenkt.
Die wir ihm vorbehaltlos glauben
und über die wir uns mit großer Freude freuen.
Denn, diese, seine Gerechtigkeit macht alles neu.
Sie bewirkt in uns einen Glauben,
ein Vertrauensverhältnis,
ein Wahrheitsverhältnis,
ein Gerechtigkeitsverhältnis,
ein Barmherzigkeitsverhältnis.
"Von oben her geschaffen", dazu
dass es seinen "Namen" ehrt.
Es ist eine Kindschaft,
die nicht von Zweifel geprägt ist,
sondern von Gewissheit erfüllt wird.
Auch die Gewissheit,
dass sein Wort, die Heilige Schirft,
die Bibel,
Wahrheit ist.
Dass die Worte,
die durch seinen Mund gingen
mit seiner Kraft erfüllt sind
und durch seinen Geist
in uns lebendig werden,
durch den Glauben, den er in uns begonnen hat.
So sind wir angehalten seine Kraft
Tag für Tag zu empfangen,
in dem wir auf Jesus schauen.
Auf den Anfänger und Vollender unseres Glaubens.
Und der Geist der Kindschaft,
er befähigt uns, zu lehren + zu tun,
zu tun was wir lehren.
Dabei bleibt es nicht aus,
dass wir dabei auch unsere geistliche Armut erkennen.
Keiner ist ohne Sünde.
Aber daran verzweifeln wir nicht.
Denn wir kommen zu ihm
und bekennen ihm unsere Verfehlungen,
weil es nicht mehr um uns geht,
sondern um seine Ehre.
Und eine Umkehr beinhaltet immer,
dass unser himmlischer Vater uns entgegenläuft,
uns umarmt und uns küsst,
den abgelegten Ring uns wieder an die Hand gibt
und uns reinigt und neu einkleidet.
Und dann wird wieder gefeiert.
Er hat wieder alles neu gemacht.
So schauen wir nicht auf uns sondern auf ihn.
Wir strecken unsere Arme nach ihn aus täglich
und suchen Augenkontakt mit seinem Wort,
mit seinem Wesen.
Wir sind getröstet durch den Klang seiner Stimme
und erfahren große Freude im Licht seiner Wahrheit.
So freuen wir uns über die Verheißungen für Israel,
seinem Volk.
Das bedeutet im Umkehrschluss nicht,
dass wir allem zustimmen, was sein Volk macht.
Auch wir sind von Gott geliebt,
und das bedeutet nicht,
das Gott allem zustimmt, was wir machen.
Wir strecken uns aber ständig nach seiner Gnade aus.
Wonach denn sonst?
Wir strecken uns ständig nach seinen lebendig machenden
lebendigen Worten aus.
Worte des ewigen Lebens.
Wonach denn sonst?
Denn es sind unseres Vaters Worte,
den wir von Herzen liebhaben,
auch wenn es wackelig und in Unvollkommenheit ist.
wir lieben dennoch durch seinen Sohn Jesus Christus.
Weil wir wissen,
wir sind vom Tod ins Leben durchgedrungen.
Durch seine Gnade allein.
Denn keiner kann seine Geburt als Werk verbuchen.
+++++++
Johannesevangelium 3, 3+5
3 Jesus antwortete und sprach zu ihm:
Wahrlich, wahrlich, ich sage dir:
Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird,
so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir:
Wenn jemand nicht geboren wird
aus Wasser und Geist,
so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
+++++++
Und so freuen wir uns mit großer Freude,
dass die Liebe Gottes unter uns erschienen ist,
dass Gott seinen eingebornen Sohn
gesandt hat in die Welt,
damit wir durch ihn leben sollen.
Und aus dieser Freude des Geliebtseins
schauen wir nicht auf den Buchstaben,
sondern auf den Herrn Jesus,
der uns seine tiefe Liebe so am Kreuz gezeigt hat.
Das verhilft uns dazu,
unseren Gott zu lieben mit ganzem Herzen,
mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft,
wie es im Monatsspruch ausgedrückt wird.
Und da hat etwas völlig neues in uns begonnen,
was erst in der von der Offenbarung angezeigten Zeit
vollendet wird.
*
🙏
"Lieber Vater, unser Vater im Himmel,
dein Name werde in unseren Herzen geheiligt
wie im Himmel so auf der Erde.
Dein Reich komme in diesen heutigen Tag,
in dieses neue Jahr,
das schwieriger wird wie das letzte Jahr.
Dein Reich komme mit überreicher Gnade.
Deine Gnade, die noch viel mächtiger wird.
Dein Wille geschehe in unseren Herzen,
dass wir dir treu sind im Kleinen,
dich und deine Kraft nicht verleugnen.
Vater, es ist deine Gnade allein,
es geschieht nicht durch Heer und Kraft
sondern durch deinen Geist.
Wir gestehen dir unsere Armut,
aber dem Geringen offenbarst du dich,
der kleinen Kraft öffnest du die Tür.
Die Herzausschütter wirst du erquicken.
Wirke Gnade in uns in allen Stücken.
Trockne unsere Tränen,
gib in uns dein Sehnen.
Tröste uns durch dein Wort und Licht,
in jeder Sekunde gilt dein "Fürchte dich nicht!"
Segne dein Volk nach dem Maß deiner Gnade.
Gib uns immer wieder die Freude,
alles loszulassen,
Menschen, Wollen, Wissen, Können und Habe.
Um nach deinen durchbohrten Händen,
Händen deiner Liebe zu fassen.
Im Gehorsam zu deinem Wort,
deinem sanften Joch, deiner leichten Last.
Freue dich Seele, dass du Jesus als Heiland hast.
+++++++
Der HERR wird aufheben
die Schmach seines Volks in allen Landen.
Jesaja 25, 8
Der Lehrtext:
Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns,
dass Gott seinen
eingebornen Sohn
gesandt hat in die Welt,
damit wir durch ihn leben sollen.
1. Johannes 4, 9
+++++++
Danke, für das Lesen. 💐
Es ist wie ein Ackerfeld,
das äußerlich ohne Reiz,
ganz unperfekt der Welt,
aber verborgen
Hinweise zur kostbaren Perle enthält.
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